Sehr geehrter Herr Pomrehn,
Sie machen leider denselben Fehler, den die allermeisten reichweitenstarken Journalisten machen, die sich mit Corona, den Massnahmen, usw. beschäftigen: Sie fixieren sich ein Stück weit ausschließlich auf die Corona-Toten und blenden andere Todesursachen und insbesondere die Folgen der Massnahmen komplett aus.
Würde man hier redlich argumentieren und ginge es wirklich um den Schutz der Bevölkerung vor Krankheit, hätte man schon längst die Strategie geändert und auf den Schutz der Risikogruppen umgestellt und würde den Rest der Bevölkerung Ihr Leben leben lassen.
Was Sie hier so skandalträchtig mit "Menschenopfer zur Rettung der Industrie?" überschreiben, ist nichts Anderes als die Realität seit über 100 Jahren. - Täglich sterben in Deutschland ca. 2600 Menschen - ein paar davon an Corona, aber etwa 1600 davon an Herz-/Kreislauferkrankungen und an Krebs. - Ersteres hat oft mit einem ungesunden Lebenswandel, oft in Verbindung mit Belastungen im Job, zu tun, letzteres oft mit Umweltgiften. Beides könnte man abschwächen, indem man ungesunde Lebensmittel und den Einsatz bzw. die Verbrennung krebserregender Substanzen verbietet und die Arbeitszeit und den Druck im Job reduziert.
Beides wird Stand Heute nicht getan. - Die Aussagen/Frage "Menschenopfer zur Rettung der Induestrie?" ist also nichts weiter als Heuchelei, solange nicht andere, viel häufigere Todesursachen denselben Stellenwert bekommen, wie dieses Grippevirus.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.02.2021 10:52).