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Avatar von joribo
  • joribo

mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

Kritikpunkt: Korrelationen nicht genug ausgearbeitet

Die Covid-Toten sind ja fast alle nur VORGEZOGENE Todesfälle von alten oder chronisch schwer kranken Menschen. Diese wären bei einer Öffnung von Industrie, Geschäften etc ja gar nicht betroffen sondern nach wie vor in ihren Alters/Pflegeheimen. Geschützt wie zuvor.

Das Risiko betrifft hauptsächlich Menschen die die Krankheit ohne weiteres durchmachen können ohne zu sterben und ohne bleibende Schäden zu erleiden.
Somit ist die Korrelation dass eine Lockerung des Lockdowns Tote verursacht, nicht direkt logisch sondern muss KORRELIERT werden mit den Risikogruppen.

Ich kennen nun bisher 4 Fälle persönlich. Ein junger Mann, um die 20, hat den Virus in wenigen Tagen abgewettert, keine Schäden. Ein älteres Ehepaar war etwa 10 Tage krank, hohes Fieber, aber wenig Atemnot, kaum Geschmacksverlust. Die Mutter des jungen Mannes hat massiv Übergewicht und starken Diabetes, Alter etwa 55. Die hat's böse erwischt, Krankenhaus und Sauerstoff, mehrere Wochen dort, aber hat es überlebt.

Ok, wir müssen also bei Lockerungen des Lockdowns die Risikopersonen da raushalten. Aber das ist ja möglich. Wenn zB eine Firma wieder voll aufmacht, können sich Leute die zufällig eine relevante schwere Vorerkrankung haben, beim Chef melden und sagen "lass mich bitte noch ein paar Wochen home-office machen".

Und damit ist das Risiko was eine Lock-down Lockerung mit sich bringt, m.E. sehr gering und vertretbar. Der Artikel sagt m.E. zwischen den Zeilen zu sehr "...dann gibts aber Tote".

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