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  • Merimi Fön

mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2021

Re: Impfstatus bei Intensivpatienten soll erfasst werden

goergel schrieb am 14.12.2021 17:52:

Also geht es eher um die Gewinnung von "politisch" verwertbaren Informationen, die man gern von den Krankenhäusern erhoben hätte.

Es ist dieselbe Problematik wie die Erhebung von Impfnebenwirkungen: Medizinisches Personal soll Aufgaben für den Staat oder sogar für einen Impfhersteller übernehmen, ohne dafür entschädigt zu werden. Selbstverständlich werden unter diesen Umständen nur ein geringer Teil der möglichen Fälle von Impfnebenwirkungen erfasst, denn der behandelnde Arzt hat ja nur Nachteile davon. In den Spitälern sieht es ähnlich aus: Die haben sowieso schon so viel Administration am Hals, dass sie wenig Lust haben, noch irgendwelchen Impfzertifikaten hinterherzurennen, die sowohl für die Behandlung wie auch die Finanzen irrelevant sind.

Das liesse sich nur ändern, wenn die Spitäler für einen erfolgreich als Geimpften erkannten Patienten eine staatliche Entschädigung erhielten und wenn Ärzte dafür bezahlt würden, wenn sie Impfnebenwirkungen melden. Bis dahin besteht ein negativer Anreiz zur Erfassung und Meldung der beiden Parameter.

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