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  • Onkel Heinerich

mehr als 1000 Beiträge seit 29.04.2017

Welche lebensfremden Leute denken sich so etwas aus?

Viele Kinder haben ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Großeltern und viele Großeltern ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Enkeln (im Normalfall, es gibt auch Familien, in denen es anders aussieht). Großeltern entlasten Eltern durch ihre Betreuungsarbeit und bieten ihren Enkeln einen Ausweg bei Konflikten mit ihren Eltern. Die meisten Kinder besuchen gerne ihre Großeltern und die meisten Großeltern freuen sich über den Besuch. Für die Großeltern, die ihre eigenen Kinder ja bereits durchgebracht haben, ist es schön, mit ihren Enkeln zusammen zu kommen, ohne für sie elterlich verantwortlich sein zu müssen, vermutlich deshalb sind die Zusammenkünfte meist sehr entspannt.

Je länger man lebt, desto mehr Positionen durchläuft man, Kind, Elternteil, Großelternteil, vielleicht noch Ur - oder gar Urur-. Und wer nicht ganz verblödet diese Stationen durchläuft, ist zunehmend fähig, sich in andere hineinzuversetzen.

„Generationenkonflikte“ sind eher Konflikte zwischen Eltern und Kindern, eher weniger zwischen Großeltern und Enkeln. Also alltägliche Konflikte. Im Rahmen des Themas „Corona“, d. h. der brutalen Maßnahmen von Regierungen, die einen Krieg gegen die eigenen Bevölkerungen führen, will „die Presse“ aus einem gravierenden politisch-gesellschaftlichen Konflikt einen „niedlichen“ Generationenkonflikt herbei fabulieren. Erinnert sei an die deutsche Bundesregierung, die Broschüren verteilt, in denen Kinder als „Großelternmörder“ dargestellt werden, wenn sie keine (gesundheitsschädliche) Maske tragen wollen.

Die Jungen werden geopfert, ja, aber nicht, um die Alten zu retten, denn die werden nicht geschützt, sondern krepieren isoliert elendiglich. Beide Gruppen werden geopfert für den großkapitalistischen Popanz, man könnte auch sagen, Spätabtreibung und Euthanasie, was da aus reinen geld- und machtpolitischen Gründen politisch getrieben wird.

Diejenigen, die dafür verantwortlich sind, haben keinen Schaden, leiden nicht, sondern profitieren. Das Parlament ist seit einem Jahr inaktiv – weshalb beziehen die Abgeordneten weiterhin „Diäten“? Für Nichtstun? Weshalb beziehen Leiter von Rundfunkanstalten ein teils höheres Einkommen, als für Bundeskanzler vorgesehen, obwohl sie dem Staatsauftrag nicht nachkommen? Steht jenes 4-seitige Pamphlet der Leopoldina in einem Verhältnis zu der Summe, die diese pseudowissenschaftliche Einrichtung den Steuerzahler kostet?

„Junge Menschen und Studenten“ werden nicht nur nicht berücksichtigt, sondern nachhaltig geschädigt.

"70 % der über 65-Jährigen haben das Gefühl, dass junge Menschen die Schwierigkeiten, die sie haben, nicht erkennen."
Echt? Sind so viele Leute schon verblödet? Kann ich in meinem Lebensumfeld nicht bemerken. Junge Menschen können evtl. die Beeinträchtigungen, die das Alter mit sich bringt, nicht einfach so erkennen. Wenn man sie ihnen erklärt, verstehen sie das sehr rasch.
Und eigentlich wissen das Kinder fast automatisch: Während sie erwarten, dass ihre Eltern mit ihnen „Fangen“ spielen können, erwarten sie nicht, das ihre Großeltern mit ihnen auf Bäume klettern.

Richtig ist: Es werden keine adäquaten Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Obwohl das möglich wäre. Was den Schluss nach sich zieht, dass das nicht gewünscht ist, dass das nicht das Ziel ist.

Anmerkung: Immer wieder ist zu lesen, „Corona“ mache dies und jenes oder „das Virus spaltet die Gesellschaft“. Auch Blödsinn. Das Virus ist kein Lebewesen, gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische Geschehnisse sind ausschließlich von Menschen gemacht.

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