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  • BythMuster

mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2020

Und gerade eben noch wollte man die Älteren in Schutzhaft schicken

Die Schutzmaßnahmen werden also auf dem Rücken jüngerer Menschen ausgetragen?

Hatten wir doch gerade gestern erst: die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisierung/long covid/Tod (jeweils ca.)

65+: 25%/15%/10%
<65: 7%/5%/0,1%

Wir sehen also einen signifikanten Unterschied vor allem bei der Krankheitsfolge "Tod". 5% Patienten mit Langzeitfolgen bis hin zur Berufsunfähigkeit wären immerhin 2-3 Mio Menschen unter 65. Einfach mal so "on top" auf das, was Influenza und andere Erkrankungen anrichten. Brauchen wir das?

Besonders widersinnig finde ich angesichts dessen, die Generationen gegeneinander auszuspielen. Es ist noch nicht lange her, da wollten einige die "Risikogruppen" (ingesamt ca. 20 Mio Menschen in Deutschland) isolieren und "schützen". So ein Schutz würde bedeuten, dass die Risikogruppen den Kontakt mit Nichtisolierten meiden müssen und z.B. am öffentlichen Leben (Veranstaltungen, Restaurants, usw.) langfristig nicht teilnehmen können. Das kommt eine Schutzhaft gleich.

Was ist daran solidarisch, die einen erheblichen Teil der Bevölkerung wegzusperren und den Rest erheblicher Gefahren auszusetzen? Nur weil man ein paar Monate keine Partys feiern kann?

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