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Avatar von Pnyx (1)
  • Pnyx (1)

mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

bis

Da es sich beim ersten Teil des Artikels - die Sterblichkeitsstudie betreffend - um ein bis eines gestrigen handelt, wiederhole ich meinerseits, was ich gestern kommentiert habe...

"Das ist gewiss alles korrekt, allerdings einigermassen trivial, da das C-19-Sterben in Deutschland in nennenswertem Umfang erst im November 2020 einsetzte, die meisten Todesopfer also erst dieses Jahr anfielen.

Ein Kalenderjahr ist ein willkürlicher Zeitabschnitt, der nicht notwendig mit Ereignissen, wie z. B. die Auswirkungen einer Seuche synchron laufen muss. Würde man den Beobachtungszeitraum um neun Monate verschieben, ergäben sich andere Zahlen."

... sowie eine Präzisierung, auf einen unsachgemässen Einwand hin:

"Bis November '20 waren es in Deutschland ca. 10'700 Todesfälle, nun sind es 95'100. Wenn man die Sterblichkeitswerte von Nov '20 bis Okt '21 rechnet - in absoluten Zahlen also ca. 84'400 - ergeben sich andere Resultate als die im Artikel beschriebenen.

q.e.d."

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  • Avatar von Lord Valdemar
    • Lord Valdemar

    701 Beiträge seit 26.05.2021

    Na da sind wir aber froh

    Antwort auf bis von Pnyx (1).

    dass inzwischen die Daten bis September 21* vorliegen und es auch über diesen gesamten Zeitraum des Geschehens, keinerlei Pandemie oder Übersterblichkeit zu erkennen* ist. Natürlich könnten wir es auch so wie die Medien machen und uns einzelne Tage rauspicken um den Panikmodus weiter aufrecht zu erhalten. An dieser Stelle erinnere ich auch nochmal an meinen Hinweis. Wenn man an der Pyramide hochschraubt, sieht man, dass wir in D wenigstens noch bis 2026 höhere Sterbezahlen haben werden und zwar völlig egal was bei Corona noch läuft.

    *https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle-pdf.pdf?__blob=publicationFile

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  • Avatar von Pnyx (1)
    • Pnyx (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

    Re: ...

    Antwort auf Na da sind wir aber froh von Lord Valdemar.

    In dem Dokument, das via Ihren Link heruntergeladen werden kann, finden sich jede Menge Rohdaten in Tabellenform, die in diesem Zustand nichts ausssagen.

    Im Gegensatz zu Ihrer Insinuation habe ich für meine Zahlen keine einzelnen Tage herausgepickt, sie beziehen sich auf die Covid-Sterbefälle in Deutschland in einem Jahr, ein um zwei Monate gegenüber dem Kalender verschobenes Jahr. Wie aus über 84'000 Todesfällen mit einer zuvor nicht präsenten Todesursachen keine Übersterblichkeit resultieren soll, entzieht sich rationalem Denken.

    Was das Festellen von Sterblichkeitsquoten mit einem 'Panikmodus' zu tun haben soll, ist auch nur nachvollziehbar, wenn man wild zur Realitätsverweigerung entschlossen ist. C-19 führt weltweit zu Lebenserwartungsrückgängen, dazu kommt die langfristige zusätzliche Belastung der Gesundheitssysteme durch Long Covid. Die Mehrheit der Bevölkerung sieht das ein und verhält sich entsprechend. Mit Panik hat das genauso wenig zu tun, wie das Anschnallen im Auto.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.10.2021 20:46).

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  • Avatar von propaganda.hilfs.kraft
    • propaganda.hilfs.kraft

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.10.2009

    Antwort auf bis von Pnyx (1).

    Hallo,

    Pnyx (1) schrieb am 25.10.2021 16:52:

    Da es sich beim ersten Teil des Artikels - die Sterblichkeitsstudie betreffend - um ein bis eines gestrigen handelt, wiederhole ich meinerseits, was ich gestern kommentiert habe...

    "Das ist gewiss alles korrekt, allerdings einigermassen trivial, da das C-19-Sterben in Deutschland in nennenswertem Umfang erst im November 2020 einsetzte, die meisten Todesopfer also erst dieses Jahr anfielen.

    Das ist aber sehr komisch. hCoV-2019 war definitiv bereits Ende 2019 hier in der Gegend und auch die ungewöhnlichen Symptome einer atypischen Lungenentzündung wurden bereits im Herbst 2019 in ungewöhnlich hoher Zahl von einigen, wenigen, aufmerksamen Radiologen beobachtet. Also da war hCoV-2019 im Lande, wütete als Killervirus ... und es gab keine Übersterblichkeit. Und dann kamen die Maßnahmen gegen das Killervirus und plötzlich lagen überall Leichenberge auf den Straßen vor den Krankenhäusern. Seltsam, sehr seltsam.

    Ein Kalenderjahr ist ein willkürlicher Zeitabschnitt, der nicht notwendig mit Ereignissen, wie z. B. die Auswirkungen einer Seuche synchron laufen muss. Würde man den Beobachtungszeitraum um neun Monate verschieben, ergäben sich andere Zahlen."

    Es handelt sich hier um eine saisonale, virale Atemwegsinfektion. Die haben ganz grob ab Kalenderwoche KW 40 bis zur KW 20 im Folgejahr Saison. Zwischen KW 20 und KW 40 ist Sommerferien. Dazu gibt es Informationen der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des RKI auf deren Seite. Idealerweise fängt man um KW 30 jeweils das Zählen neu an. Die AGI rechnet nach meinen Erinnerungen immer von KW 40 bis KW 20 und blendet den Sommer aus. Damit filtert die AGI die Übersterblichkeit durch Hitzeperioden im Sommerm besonders in den Monaten Juli und August.

    ... sowie eine Präzisierung, auf einen unsachgemässen Einwand hin:

    "Bis November '20 waren es in Deutschland ca. 10'700 Todesfälle, nun sind es 95'100. Wenn man die Sterblichkeitswerte von Nov '20 bis Okt '21 rechnet - in absoluten Zahlen also ca. 84'400 - ergeben sich andere Resultate als die im Artikel beschriebenen.

    Die offizielle Datenerhebung ist eine Katastrophe. Das sind die offiziellen Daten aus der Datenmüllhalde des RKI. Diese sind unbrauchbar für jede seriöse Argumentation. Dazu sind diese mit den üblichen Übersterblichkeitsdaten der AGI von KW 40 bis KW 20 nicht zu vergleichen.

    Keep Calm and COVID on

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  • Avatar von propaganda.hilfs.kraft
    • propaganda.hilfs.kraft

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.10.2009

    Antwort auf Na da sind wir aber froh von Lord Valdemar.

    Hallo,

    Lord Valdemar schrieb am 25.10.2021 17:37:

    dass inzwischen die Daten bis September 21* vorliegen und es auch über diesen gesamten Zeitraum des Geschehens, keinerlei Pandemie oder Übersterblichkeit zu erkennen* ist. ...

    In absoluten Zahlen haben wir eine Übersterblichkeit. Diese ist bis Ende September aufkumuliert schon 32 k Tote.

    Pressemitteilung Nr. 481 vom 12. Oktober 2021
    Sterbefallzahlen im September 2021: 10 % über dem mittleren Wert der Vorjahre
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/10/PD21_481_12.html

    Die Coronatoten machen aber nur einen kleinen Anteil an der Übersterblichkeit. Und es gibt mehr Coronatote als im Vergleichszeitraum vor einem Jahr, als es noch keinen Flächendeckenden Einsatz experimenteller Spritzmittel gab.

    ... Natürlich könnten wir es auch so wie die Medien machen und uns einzelne Tage rauspicken um den Panikmodus weiter aufrecht zu erhalten. An dieser Stelle erinnere ich auch nochmal an meinen Hinweis. Wenn man an der Pyramide hochschraubt, sieht man, dass wir in D wenigstens noch bis 2026 höhere Sterbezahlen haben werden und zwar völlig egal was bei Corona noch läuft.

    *https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle-pdf.pdf?__blob=publicationFile

    Na ja ... sehr unübersichtlich ... Gibt es eigentlich auch eine Abschätzung vorab wie dieser Effekt sich in den nächsten Jahren in absoluten Zahlen bemerkbar machen soll? In den Daten finde ich auch keine Angabe der Mortaliät je Altersklasse.

    Keep Calm and COVID on

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  • Avatar von sharkteeth
    • sharkteeth

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.09.2001

    Antwort auf Re: ... von Pnyx (1).

    Pnyx (1) schrieb am 25.10.2021 20:46:

    Im Gegensatz zu Ihrer Insinuation habe ich für meine Zahlen keine einzelnen Tage herausgepickt, sie beziehen sich auf die Covid-Sterbefälle in Deutschland in einem Jahr, ein um zwei Monate gegenüber dem Kalender verschobenes Jahr. Wie aus über 84'000 Todesfällen mit einer zuvor nicht präsenten Todesursachen keine Übersterblichkeit resultieren soll, entzieht sich rationalem Denken.

    Na dann, auf, auf! Zeig uns Deine offiziellen Daten, aus denen hervorgeht, daß diese 84.000 (woher stammt die Zahl?) Toten, zusätzlich, zu denen gestorben sind, die üblicherweise in Deutschland jedes Jahr sowieso sterben. Kleiner Tip, das sind etwa 970.000. Hast Du Zahlen, die beweisen, daß die 84.000 da noch nicht enthalten sind, altersbereinigt natürlich? Die würde ich gerne sehen. RKI, destatis, BMG, Johns Hopkins Uni. usw., offizielle Quellen bitte.

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