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  • Stefan Massow

mehr als 1000 Beiträge seit 16.08.2012

Wenn es eine Ignore-Liste für Autoren/Artikel gäbe

wäre Herr Schleim mein erster Kandidat dafür und er würde trotzdem nicht drauf landen. Ich bin bis zu einem gewissen Grad daran interessiert wie andere Leute ticken, und unter diesem Aspekt ist der Artikel dann doch wieder interessant. Ist Herr Schleim nicht Psychologe und müsste das ähnlich sehen? Davon kann ich hier gar nichts erkennen.

Wie kann man so dermaßen den Bezug zur Realität verloren haben? Autor auf Telepolis, aber nicht Telepolis lesen? Das würde ich bei den Politikern, die ab und zu hier schreiben nachvollziehen, aber bei den anderen Autoren eben nicht.

Untersterblichkeit in Anführungszeichen im Titel und:

Ein besonderer Clou besteht darin, auch Trends in der Altersentwicklung und Lebenserwartung der Bevölkerung mitzuberücksichtigen.

sowie

Das Ergebnis dürfte viele überraschen:[...]

zeigen ganz eindeutig, dass Herr Schleim der Berichterstattung nicht folgt. Das mit der Untersterblichkeit ist seit Anfang des Jahres *bekannt*. Wie zur Hölle kann das an jemandem vorbeigehen, der über die Pandemie berichten will? Wie geht das???

[...]18 Prozent weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen.[...]

Für das ganze Jahr sind es 322 Verkehrstote weniger. Mit 322 Toten mehr würden wir nicht auf einmal auf eine Übersterblichkeit kommen. Ich bezweifel nicht, dass die Maßnahmen auch Todesfälle reduziert haben, die keinen Bezug zu Corona haben, aber diese Zahl versteckt als Prozentzahl im Artikel aufzuführen ist merkwürdig.

Demnach scheint das Coronavirus in Deutschland auf ein relativ gut funktionierendes Gesundheitssystem gestoßen zu sein. Das lag zu einem wesentlichen Teil natürlich am harten Einsatz der Menschen in den Pflege- und Heilberufen. Dafür noch einmal: Hut ab! Dazu kamen Schutzmaßnahmen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Ist das Statement nicht eine Verschwörungstheorie von gestern? Ich meine buchstäblich gestern, Sonntag den 24.10.2021 meine ich das als Verschwörungstheorie hier gelesen zu haben. Bla bla bla, Untersterblichkeit ja, aber nur weil wir ja so viel getan haben, bla bla bla.

Erster richtig dicker Aussetzer:

Im Einzelfall kann man natürlich darüber streiten, welche Maßnahmen wirklich nötig waren. Die Bundesländer haben mitunter verschiedene Wege gewählt. So sieht es das föderale System vor. Zudem haben Gerichte korrigierend eingegriffen, wenn Verbote zu weit gefasst oder nicht gut genug begründet waren.

Der Bundestag hat sich selbst entmachtet, die schlimmsten Regelungen wurden gar nicht von den Gerichten einkassiert, Hausdurchsuchung bei einem Richter, 2G auf Lebensmittelhandel als Option wegen Gerichtsurteil ausgeweitet, und letztens gab es ein Urteil, das viel Aufsehen erregt hat, nur über ein Jahr in der Mache war, keine klare Kante gezeigt hat, und weiterhin nicht abgeschlossen ist, weil die Regierung in Berufung oder Revision geht.

Kurz: Die Demokratie und das Justizsystem in Deutschland haben auf ganzer Linie genauso sehr versagt wie unsere Politiker im Umgang mit Corona.

Nun wurde beispielsweise in den Tagesthemen vom 22.10. mit dem Musiker Clueso darüber gesprochen, ob bei Kulturveranstaltungen 3G- oder die strengeren 2G-Regeln gelten sollten. Reicht es, ein negatives Testergebnis vorzuweisen?

Es gibt nur eine sinnvolle Regelung im Muster xG: 1G. Genesen oder geimpft ist ein toller Bonus, den wir da gerne mitnehmen können. Hier bekommt Herr Schleim fast die Kurve: "Man könnte also argumentieren, dass ein Testergebnis sogar ein besserer (weil aktuellerer) Unbedenklichkeitsnachweis ist als der Impfstatus". Aber eben nur fast, 1. Konjunktiv anstelle von Tatsachenfeststellung, und 2. direkt danach:

Insofern kann man es nicht ganz von der Hand weisen, wenn jemand 2G-Regeln als indirekten Impfzwang wahrnimmt

Wir sind schon lange an Impfpflicht/Impfzwang durch die Hintertür vorbei. 2G und die Sache mit der Lohnfortzahlung haben beide, jeweils für sich, die Grenze ganz eindeutig überschritten.

Allerdings geht Freiheit auch mit Verantwortung einher: Deshalb könnte man den Vorschlag diskutieren, Erwachsene, die sich nicht impfen lassen wollen, im Falle einer schweren Covid-Erkrankung an den Behandlungskosten zu beteiligen.

Nope. Dazu schreibe ich nichts. Dazu gibt es genug Beiträge im Forum zu denen ich nichts anderes beizutragen hätte als meine Meinung. Und das wäre ein Problem, dann würde ich nicht nur für ein paar Tage oder eine Woche gesperrt werden sondern dauerhaft.

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    • Noch hat er se alle

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.06.2020

    Antwort auf Wenn es eine Ignore-Liste für Autoren/Artikel gäbe von Stefan Massow.

    Danke für deine Mühe. Ersparst mir viel Arbeit!

    👍

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    • Stephan Schleim

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    Wie einseitig

    Antwort auf Wenn es eine Ignore-Liste für Autoren/Artikel gäbe von Stefan Massow.

    Stefan Massow schrieb am 25.10.2021 16:34:

    Untersterblichkeit in Anführungszeichen im Titel…

    …stammen von der TP-Redaktion, nicht von mir; meinen Artikel im Original finden Sie auf meinem Blog.

    Aber klar, wenn man sonst nichts zum sich darüber aufregen hat…

    Für das ganze Jahr sind es 322 Verkehrstote weniger. Mit 322 Toten mehr würden wir nicht auf einmal auf eine Übersterblichkeit kommen. Ich bezweifel nicht, dass die Maßnahmen auch Todesfälle reduziert haben, die keinen Bezug zu Corona haben, aber diese Zahl versteckt als Prozentzahl im Artikel aufzuführen ist merkwürdig.

    Die werden als Beispiel genannt. Verkehrstote lassen sich halt leicht Zählen. Als anderes Beispiel werden weniger Tote durch die saisonale Grippe genannt. Da hat man wieder das Problem: "an" oder "mit" Grippe gestorben?

    Die Mediziner hätten einfach nur Sie fragen müssen: denn Sie wissen ja alles besser!

    P.S. Die Pressemitteilung der Uni ist vom 21. Oktober. Es gibt halt Leute, die nicht hellsehen können, sondern sich mit einem Thema wissenschaftlich befassen wollen.

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    • Stefan Massow

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.08.2012

    Antwort auf Wie einseitig von Stephan Schleim.

    Stephan Schleim schrieb am 25.10.2021 22:03:

    Stefan Massow schrieb am 25.10.2021 16:34:

    Untersterblichkeit in Anführungszeichen im Titel…

    …stammen von der TP-Redaktion, nicht von mir; meinen Artikel im Original finden Sie auf meinem Blog.

    Aber klar, wenn man sonst nichts zum sich darüber aufregen hat…

    Ich rege mich ja nicht nur über dieses Detail in der Überschrift auf. Es ist seit Anfang des Jahres bekannt, dass wir 2020 eine Untersterblichkeit hatten, wenn man den Demografie-Wandel der Bevölkerung berücksichtigt. Jetzt gibt es halt eine offizielle Studie einer Universität dazu. Vorher war die Faktenlage gleich, und wurde genauso analysiert, das war aber nicht jemand von einer Universität.

    Ist ein Fall für, mir ist es wichtiger was gesagt wird, als wer es sagt, weshalb ich schon seit Anfang des Jahres von der Untersterblichkeit weiß. Es gibt noch ein paar andere Dinge, die ich glaube, die vom Mainstream (noch) nicht anerkannt werden, aber bei der Sache mit der Untersterblichkeit hatte, wenn überhaupt, nur geringst Zweifel.

    Für das ganze Jahr sind es 322 Verkehrstote weniger. Mit 322 Toten mehr würden wir nicht auf einmal auf eine Übersterblichkeit kommen. Ich bezweifel nicht, dass die Maßnahmen auch Todesfälle reduziert haben, die keinen Bezug zu Corona haben, aber diese Zahl versteckt als Prozentzahl im Artikel aufzuführen ist merkwürdig.

    Die werden als Beispiel genannt. Verkehrstote lassen sich halt leicht Zählen. Als anderes Beispiel werden weniger Tote durch die saisonale Grippe genannt. Da hat man wieder das Problem: "an" oder "mit" Grippe gestorben?

    Als ich die 18% gelesen habe, habe ich mich direkt gefragt wie viele das in einer konkreten Zahl ist, da kam mir direkt verdächtig vor. Und dann ist es auch noch von einem ausgewählten Zeitraum und nicht auf das ganze Jahr bezogen. Sowas übernimmt man nicht einfach von irgendwoher, sondern schaut sich an, was dahintersteht. Dann hätte man festgestellt, dass die 322 kaum nennenswert sind.

    Wie gesagt ich bezweifel nicht, dass durch die Maßnahmen hier und da die Todeszahlen reduziert wurden, aber die Nennung der Zahl der Verkehrstoten als einzige Zahl, und dann eben als Prozentzahl, ist halt sehr doof.

    Die Mediziner hätten einfach nur Sie fragen müssen: denn Sie wissen ja alles besser!

    P.S. Die Pressemitteilung der Uni ist vom 21. Oktober. Es gibt halt Leute, die nicht hellsehen können, sondern sich mit einem Thema wissenschaftlich befassen wollen.

    Die Mediziner hätten natürlich nicht mich fragen sollen. Aber wie kann es sein, dass ich, aus irgendein dahergelaufener Depp, in auch nur *einem einzigen* Aspekt zur Corona Pandemie besser informiert bin als unsere Politiker? Die haben alle, ausnahmslos, seit Beginn der Pandemie einen zusätzlichen Vollzeitjob: Corona! Und nicht nur das, die haben einen ganzen Beraterstab, der für sie die Hausaufgaben macht und Informationen zusammenträgt, bzw. zusammentragen könnte. Wie ist es da möglich, dass ich, und das halbe Forum hier auch, in gleich mehreren Punkten, besser informiert bin? Wenn man so schlecht informiert ist, ist es die reinste Anmaßung, die jeglichen Respekt vor der Bevölkerung vermissen lässt, zu entscheiden was gemacht wird. Wenn man den Gesundheitsminister in der Bevölkerung ausgelost hätte, hätte diese Person einen deutlich besseren Job abgeliefert. Ein Normalsterblicher hätte dann nämlich gesagt: "Habt Ihr den Verstand verloren mir diese gigantische Verantwortung zu geben?" und hätte dann alles dafür getan richtig informiert zu sein, um bloß nichts falsch zu machen.

    Es ist für mich keine Hellseherei, wenn jemand ein Thema recherchiert, es auf Youtube vorstellt, seine Vorgehensweise darstellt und begründet, und das Ganze halt in sich schlüssig ist. Alternative Medien und Quellen bedeutet nicht automatisch alternative Fakten, sondern man muss auch selbst noch etwas mitdenken. Was mich eben gestört hat, ist, dass die Sache mit der Untersterblichkeit an Ihnen vorbeigegangen ist, obwohl die Informationslage schon seit Monaten bekannt und gut begründet ist.

    Dazu kommt die Sache von wegen Gerichte würden ein guten Job abliefern. Mein Maßstab ist da, wie es im Idealfall aussähe, und nicht, wenn die Gerichte in allen anderen Ländern auch versagen, dass es ok ist, wenn die Gerichte in Deutschland auch versagen. Ich akzeptiere es einfach nicht, wenn ein Gericht z.B. über 2G-Regelungen urteilt, und anstatt die 2G-Regelungen als menschenrechtswidrig zu erkennen, dann urteilt, dass die gleichen Regelungen für alle gelten müssen, also die Entscheidung über 2G allen Händlern jeder Art selbst überlassen werden soll, auch wenn es potentiell über die Daseinsvorsorge geht. Es wurde versäumt ein Grundsatzurteil zu fällen, und stattdessen wurde ein Teilaspekt angeschaut. Totschlagargument hier: Vergleichen Sie das mal mit einem hypothetischem Urteil zur Todesstrafe, dass sich mit der Tötungsmethode auseinandersetzt, statt über die Todesstrafe an sich zu urteilen. Ist ein krasser Vergleich ja, aber aus meiner Sicht befinden sich unsere Gerichte aktuell so sehr neben der Spur, dass dieser Vergleich mehr als angemessen ist.

    In der Anfangsphase war ich auch ein Hardcore-Verfechter der Maßnahmen. Aber das lag daran, dass wir nicht wussten, wo wir dran sind, und es aus meiner Sicht da besser war, lieber vorsichtig als nachsichtig zu sein, wenn es um Menschenleben geht. Damals erschien es noch im Bereich des Möglichen, Corona im Keim zu ersticken. Jetzt wissen wir deutlich mehr, und da ist es für mich eindeutig, dass einige Maßnahmen zu weit gehen, und es nicht gerechtfertigt ist, dass die Freiheit in dem Maß beschnitten wird und wurde, wie sie es wurde.

    Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen der Versammlungsfreiheit, auch in Innenräumen(!), sind eindeutig verfassungswidrig, und da sie von der Polizei, der Staatsgewalt, durchgesetzt wurden, sehe ich da nicht, warum hier nicht sogar Hochverrat vorliegen soll. Wenn mit diesen Maßnahmen tatsächlich eine Pandemie eingedämmt worden wäre, könnte man da ein Auge zudrücken. Ein Finaler Rettungsschuss z.B. ist ja nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und trotzdem angemessen. Aber 1. ist die Corona-Pandemie keine Pandemie. Das ist nicht meine Meinung, sondern die der Politik. Wenn es eine Pandemie wäre, wären die Grenzen auch irgendwann mal dicht gewesen. Waren sie aber nicht, also hatten wir zu keinem Zeitpunkt eine Pandemie. und 2. war zum Zeitpunkt der meisten Maßnahmen klar, dass die Sterblichkeit des Virus weit überschätzt wurde, was sie ganz simpel unverhältnismäßig gemacht hat.

    Um zur Untersterblichkeit zurückzukommen: Seitdem bekannt ist, dass es 2020 eine Untersterblichkeit gab, ist der Grund für Maßnahmen, die über allgemeine Hygiene-Vorschriften, Masken, Tests etc., hinausgehen, entfallen. Spätestens seitdem ist klar, dass im Zweifelsfall konsequent für die Grundrechte hätte entschieden werden müssen, von sowohl der Politik als auch den Gerichten. Selbst wenn die sich rausreden von wegen, haben wir nicht gewusst, obwohl es bekannt war, entfällt jetzt mit der offiziellen Studie, jede Form von Rechtfertigung für die Grundrechtsverletzungen.

    Und damit sind wir bei Ihrem Vorschlag zur Beteiligung an den Kosten: Sie haben da einfach keinen Boden, auf dem Sie stehen könnten.

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    • Stefan Massow

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.08.2012

    Nachtrag zur Impfung

    Antwort auf Wie einseitig von Stephan Schleim.

    Ihr Vorschlag zur Beteiligung an den Kosten wäre ein weiterer Punkt, in dem wir dann eindeutig einen Impfzwang hätten. Die Tatsachen, dass es um Impfstoffe mit bedingter Zulassung geht, die aktuellen Nebenwirkungen unklar sind, wobei absichtlich vermieden wird konkrete Daten zu ermitteln, und die Langzeit-Nebenwirkungen absolut zweifelsfrei in den Sternen stehen, sind für mich sogar fast nebensächlich.

    Die Impfung ist kein Ausweg aus der aktuellen Krise. Wir haben eine Impfquote von 2/3, bzw. 80% bei den Erwachsenen, und offensichtlich helfen sie nicht ansatzweise so viel wie gehofft, sonst würde die Situation aktuell ganz anders aussehen. Wir brauchen etwas anderes als Ausweg, sonst kommen wir offensichtlich nicht aus der Krise.

    Ich mache mir Sorgen wegen 2 theoretisch möglichen Virusmutationen, die gerade wegen der hohen Impfquote und nicht trotz der hohen Impfquote auf uns zukommen könnten. Man muss sich dazu nur überlegen, was passiert mit der fraglichen Mutation, wenn sie bei einem Infiziertem vorkommt, der nicht geimpft ist, und was bei einem, der geimpft ist.

    Mutation 1:
    Die Impfung wirkt nicht mehr. Bei einem Ungeimpften würde sich diese Mutation rein zufallsbedingt weiterverbreiten, also relativ langsam und eventuell sogar gar nicht durchsetzen. Bei einem Geimpften würde das Virus da einen Gang runter schalten, Vollgas geben und sich unter den Geimpften ausbreiten wie ein Flächenbrand.

    Zum Glück ist diese Mutation nicht übermäßig bedrohlich, weil zu hoffen bleiben würde, dass ein neuer Impfstoff dann gegen diese Mutation wirkt. Ich hoffe hier, dass es keine komplizierten Wechselspiele im Immunsystem gäbe mit infektionsverstärkenden Antikörpern(ADE) oder ähnliches.

    Mutation 2:
    Das Virus ist richtig tödlich, für ungeimpfte, und "nur" gefährlich für geimpfte. Ohne Impfung hätte eine solche Mutation einen evolutionären Nachteil, weil die Menschen, die das Virus verbreiten sollen, in Krankenhäusern landen und/oder sterben, anstelle davon es weiterzugeben. Unter geimpften könnte sich eine solche Mutation aber relativ normal ausbreiten, und die Menschheit vom Impfstoff abhängig machen.

    Es gibt ein konkretes Beispiel für eine solche Mutation: Die Marek Krankheit. Da wurde ein Impfstoff, der vor dem Tot schützt, aber nicht vor der Verbreitung, also mit den gleichen Eigenschaften wie die Corona-Impfstoffe, verbreitet. Und dann gab es eine Mutation, bei der die Impfung zwar vor dem Tot schützt, aber die Todesrate auf 100% angestiegen ist. Jetzt müssen alle Hühner dagegen geimpft werden, bis in alle Ewigkeit.

    Wenn wir eine solche Mutation bekommen würden, sage ich bereits jetzt vorher, dass sie eine sehr lange Zeit über unterschätzt werden wird. Immer wenn ungeimpfte sterben, wird es den ungeimpften in die Schuhe geschoben. Wenn es eine solche Mutation geben sollte, sehe ich es als unvermeidlich, dass die gesamte Menschheit dann kurze Zeit später, bis ans Ende aller Tage, von Impfstoffen abhängig sein wird.

    Wenn ich hier die beteiligten Prozesse nicht richtig verstehen sollte, wäre ich für Hinweise dankbar. Für mich sind die Anforderungen überschaubar, man muss nur Grundkenntnisse zur Verbreitung von Viren und Evolution besitzen um die Vorgänge nachzuvollziehen. Die Massenimpfung mit Impfstoffen, die nicht immunisieren, sieht aus wie ein riesiger Griff ins Klo, wenn man das Virus eindämmen möchte.

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  • Avatar von propaganda.hilfs.kraft
    • propaganda.hilfs.kraft

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    Antwort auf Re: Wie einseitig von Stefan Massow.

    Hallo,

    Stefan Massow schrieb am 25.10.2021 23:45:

    Da muss ich zwei mal widersprechen:

    In der Anfangsphase war ich auch ein Hardcore-Verfechter der Maßnahmen. Aber das lag daran, dass wir nicht wussten, wo wir dran sind, und es aus meiner Sicht da besser war, lieber vorsichtig als nachsichtig zu sein, wenn es um Menschenleben geht. ...

    Damals gab es schon die ersten Daten aus Wuhan. Die wurden später zwar hochkorrigiert, aber selbst die Hochkorrigierten lagen doch im typischen Rahmen einer viralen Atemwegserkrankung in einer Gegend mit mieser Luftqualität. Die waren sogar eher am unteren Rand des zu erwartenden. Ich habe die Horrorszenarien die ich aus den Vorlesungen Medizinmeteorologie/Bioklimatologie und eigener Recherche her kannte als Vergleichsmaßstab herangezogen ... und war sogar ein bisschen enttäuscht.

    ... Damals erschien es noch im Bereich des Möglichen, Corona im Keim zu ersticken.

    Da habe ich die Erfahrungen der handelsüblichen Influenza und das Aufgehen der Hong-Kong-Grippe in der saisonalen Influenza als Vorbild gesehen und bin davon ausgegangen, dass auch hCoV-2019 gekommen ist um zu bleiben.

    Oder kurz gefasst: Ich bin davon ausgegangen das sich hCoV-2019 wie so ziemlich jedes saisonale Virus für Atemwegserkrankungen verhält und das ist dann auch so eingetreten. Also nix neues unter der Sonne ... Leben und Sterben wie schon immer. Ich konnte bereits Ende März 2020 die Hysterie und Panik nicht im Einklang mit dem realen Geschehen bringen.

    Keep Calm and COVID on

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    • Stephan Schleim

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    Verantwortung, kein Zwang

    Antwort auf Nachtrag zur Impfung von Stefan Massow.

    Stefan Massow schrieb am 26.10.2021 00:19:

    Ihr Vorschlag zur Beteiligung an den Kosten wäre ein weiterer Punkt, in dem wir dann eindeutig einen Impfzwang hätten.

    Ich verstehe nicht, warum die Menschen sich hiermit so schwer tun:

    Mein Vorschlag ist solidarisch, denn jedem wird geholfen.

    Wer es sich leisten kann und bei wem keine medizinische Gründe gegen eine Impfung sprechen, wird im Falle einer schweren Erkrankung an den medizinischen Kosten beteiligt.

    Wir machen ständig Erwachsene für die Folgen ihrer freien Entscheidungen verantwortlich; oft genug sogar dann, wenn die Entscheidungen gar nicht frei sind. Sobald es aber ums Thema Corona geht, haben viele Schwierigkeiten mit dem Denken.

    Individuelle Verantwortung ist kein Zwang.

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    • Stefan Massow

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.08.2012

    Antwort auf Verantwortung, kein Zwang von Stephan Schleim.

    Stephan Schleim schrieb am 26.10.2021 13:40:

    Stefan Massow schrieb am 26.10.2021 00:19:

    Ihr Vorschlag zur Beteiligung an den Kosten wäre ein weiterer Punkt, in dem wir dann eindeutig einen Impfzwang hätten.

    Ich verstehe nicht, warum die Menschen sich hiermit so schwer tun:

    Mein Vorschlag ist solidarisch, denn jedem wird geholfen.

    Wer es sich leisten kann und bei wem keine medizinische Gründe gegen eine Impfung sprechen, wird im Falle einer schweren Erkrankung an den medizinischen Kosten beteiligt.

    Wir machen ständig Erwachsene für die Folgen ihrer freien Entscheidungen verantwortlich; oft genug sogar dann, wenn die Entscheidungen gar nicht frei sind. Sobald es aber ums Thema Corona geht, haben viele Schwierigkeiten mit dem Denken.

    Individuelle Verantwortung ist kein Zwang.

    Ich sehe das halt anders. Ich habe ja ein paar Gründe aufgeführt, die gegen die Impfung sprechen. Wenn dann jemand dafür bestraft wird, dass er sich nicht impfen lässt, und zahlen zu müssen ist eindeutig eine Strafe, finde ich das nicht in Ordnung.

    Aber ich finde es Klasse, dass Sie hier im Forum aktiv sind.

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    Welche Strafe?

    Antwort auf Re: Verantwortung, kein Zwang von Stefan Massow.

    Stefan Massow schrieb am 26.10.2021 14:29:

    Ich sehe das halt anders. Ich habe ja ein paar Gründe aufgeführt, die gegen die Impfung sprechen. Wenn dann jemand dafür bestraft wird, dass er sich nicht impfen lässt, und zahlen zu müssen ist eindeutig eine Strafe, finde ich das nicht in Ordnung.

    Wo ist denn hier die Strafe? Menschen für die Konsequenzen ihres Verhaltens verantwortlich zu machen ist doch keine Strafe. Zumal dann, wenn sie es sich leisten können!

    Ich schrieb ja, dass das bei medizinischer Indikation gegen die Impfung nicht gelten soll. Und wenn die Impfstoffe nicht weitgehend sicher sind, warum a) wurden sie dann von verschiedenen Kommissionen weltweit zugelassen und b) gibt es so wenige schwere Nebenwirkungen?

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    Antwort auf Welche Strafe? von Stephan Schleim.

    Stephan Schleim schrieb am 26.10.2021 22:30:

    Stefan Massow schrieb am 26.10.2021 14:29:

    Ich sehe das halt anders. Ich habe ja ein paar Gründe aufgeführt, die gegen die Impfung sprechen. Wenn dann jemand dafür bestraft wird, dass er sich nicht impfen lässt, und zahlen zu müssen ist eindeutig eine Strafe, finde ich das nicht in Ordnung.

    Wo ist denn hier die Strafe? Menschen für die Konsequenzen ihres Verhaltens verantwortlich zu machen ist doch keine Strafe. Zumal dann, wenn sie es sich leisten können!

    Ich schrieb ja, dass das bei medizinischer Indikation gegen die Impfung nicht gelten soll. Und wenn die Impfstoffe nicht weitgehend sicher sind, warum a) wurden sie dann von verschiedenen Kommissionen weltweit zugelassen und b) gibt es so wenige schwere Nebenwirkungen?

    Und ich dachte wir haben eine Pflicht-Krankenversicherung, damit wir so etwas nicht in jedem Einzelfall ausdiskutieren müssen. Mal davon abgesehen wo dieses Konsequenzen-Denken sonst noch hinführen kann.

    Was sind dann aktuell die offiziell akzeptierten medizinischen Indikationen gegen die Impfung? Im Zweifelsfall wird man da vor Gericht ziehen müssen, sprich das ist bereits ab da per Definition Unrecht. In Deutschland muss man, um das Recht, das einem zusteht, Geld haben, abgeben und viel Zeit(Geld) haben. Ich hatte ja schon was zu den Gerichten in der Pandemie geschrieben. Auf die ist hier eindeutig kein Verlass, selbst wenn man das Geld dafür hat.

    Nehmen wir mal als Beispiel die bekannten Herzmuskelentzündungen, die als Nebenwirkung der Impfung auftreten. Wenn man das nach der 1. Dosis hat, bekommt man dann (automatisch) ein Attest und ist von der Impfung lebenslang befreit?

    Warum es so wenige schwere Nebenwirkungen gibt? Ich bin da mal so dreist und sage: Weil nicht hingeschaut wird. Dafür habe ich keine Beweise, brauche ich aber auch nicht. Gibt es auch nur ein einziges Beispiel wo in der Pandemie korrekt Daten erhoben wurden? Noch nicht einmal die Impfquote konnten die richtig erheben, und das ist ein einfaches ja/nein Datum. Impfnebenwirkungen sind ein um ein Vielfaches komplexeres Thema, und da soll es auf einmal Kompetenz geben? Wo nehmen Sie das Vertrauen her?

    Einen ganz klaren Beweis dafür, dass bei den Impfnebenwirkungen nicht hingeschaut wird, habe ich trotzdem: Es wird beim Spritzen des Impfstoffes auf Aspiration verzichtet. Ohne Tests, ohne Studien, ohne Erfahrungswerte, muss von Nebenwirkungen ausgegangen werden, wenn Spikeproteine im Blut landen. Das leitet sich direkt aus unserem Wissen über Spikeproteine ab, wie sie mit was interagieren. Wie hoch auch immer das Risiko ist, mit einer Spritze ein Blutgefäß zu treffen, das ist direkt die Mindestquote für Nebenwirkungen, die praktisch direkt bekannt war, vor der ersten Impfdosis. Wenn tatsächlich auf Impfnebenwirkungen geschaut würde, würde diese Quelle von Nebenwirkungen einfach eliminiert werden.

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