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  • Bergfalke

mehr als 1000 Beiträge seit 27.07.2019

Pragmatischfatalistisch Covid19 betrachtet. Es ist in der Welt, damit müssen wir

leben und sterben.

Vermutet 1 bis 2% der Bevölkerung werden daran 1 bis 4 Jahre fürher sterben als sonst zu erwarten wäre. Der gigantische Aufwand rettet NICHT ein Leben sonder verlängert die Lebenserwartung im Durchschitt nur um wenige Wochen, mit Glück um max 4 Wochen.

Ist das den Aufwand wert, ich meine nicht finanziell sondern Isolation, fehlende Sozialkontakte usw.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.10.2021 09:43).

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  • Avatar von jfmprof
    • jfmprof

    844 Beiträge seit 24.09.2021

    Re: Pragmatischfatalistisch Covid19 betrachtet. Es ist in der Welt, damit müssen

    Antwort auf Pragmatischfatalistisch Covid19 betrachtet. Es ist in der Welt, damit müssen wir von Bergfalke.

    Vermutet 1 bis 2% der Bevölkerung werden daran 1 bis 4 Jahre fürher sterben als sonst zu erwarten wäre.

    Das glaube ich so nicht. Nehmen Sie zum Beispiel
    https://de.wikipedia.org/wiki/Florentin_Crih%C4%83lmeanu . Der Mann war, nach Angaben von Leuten, die ihn kannten, ein durchtrainierter aktiver Bergsteiger, also vollkommen fit. Der hätte locker noch 20 Jahre gelebt, wenn nicht länger.

    Wenn man davon ausgeht, daß Covid-19 bei etwa 5% der Infizierten im Alter >= 50 Jahre zu schweren irreparablen Schäden führt, durch welche sie aus dem Berufsleben ausscheiden, dann ist eigentlich auch klar, daß unser System damit ein erhebliches Problem hat.

    Welche Varianten das Virus noch entwickelt und wie riskant dann Mehrfachinfektionen sind, ist auch noch nicht völlig klar. Siehe das Beispiel von Patricia Kelly (https://www.morgenpost.de/vermischtes/article233625537/patricia-kelly-corona-infektion-facebook-kommentar.html) mit einem ziemlich schweren Verlauf trotz vollständiger Impfung UND einer vorher schon durchgemachten Infektion. Ein Hinweis darauf, daß die Wirkung der Impfung selbst dann nicht sonderlich befriedigend ist, wenn man sich nur für das Verhinden schwerer Verläufe interessiert.

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  • Avatar von kivan
    • kivan

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2006

    Re: Pragmatischfatalistisch Covid19 betrachtet. Es ist in der Welt, damit müssen

    Antwort auf Pragmatischfatalistisch Covid19 betrachtet. Es ist in der Welt, damit müssen wir von Bergfalke.

    Bergfalke schrieb am 26.10.2021 09:42:

    leben und sterben.

    Vermutet 1 bis 2% der Bevölkerung werden daran 1 bis 4 Jahre fürher sterben als sonst zu erwarten wäre. Der gigantische Aufwand rettet NICHT ein Leben sonder verlängert die Lebenserwartung im Durchschitt nur um wenige Wochen, mit Glück um max 4 Wochen.

    Ist das den Aufwand wert, ich meine nicht finanziell sondern Isolation, fehlende Sozialkontakte usw.

    Mit der Begründung könnte man auch die Wartungsintervalle bei Flugzeugen verlängern.

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