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Avatar von VernunftIstKeineHexerei
  • VernunftIstKeineHexerei

mehr als 1000 Beiträge seit 27.04.2016

Ich kann

mittlerweile nicht mehr so viel essen, wie ich kotzen möchte.
Unter den Autoren des Papers sind Statistiker, Informatiker und Mediziner.

1. Wie ein Mitforent schon darlegte, ist die Anzahl der Unfalltoten viel zu gering, um einen signifikanten Einfluß zu haben, muss also nicht erwähnt werden.

2. Die Autoren des Papiers schreiben in den conclusions, daß die steigende Lebenserwartung und die geänderte Alterstruktur berücksichtigt werden muss. Aber sie berücksichtigen nur die Lebenserwartung, was die Sterblichkeit im Verhältnis zum Mittel der Vorjahre deutlich überschätzt.

3. Sie kodieren die Länder in ihren Graphen mit Rot, Grün und Blau. Rot und Grün. Ich bin nicht RG-Blind, aber man muss meiner Meinung nach dumm oder Arschloch sein, so etwas zu veröffentlichen. Besonders als Mediziner.

Das Papier ist für die Tonne.

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  • Avatar von Stephan Schleim
    • Stephan Schleim

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.01.2005

    Denkfehler

    Antwort auf Ich kann von VernunftIstKeineHexerei.

    VernunftIstKeineHexerei schrieb am 25.10.2021 19:18:

    mittlerweile nicht mehr so viel essen, wie ich kotzen möchte.

    Ich würde erst einmal die Fehler im eigenen Denken korrigieren, bevor ich mich auskotze, so z.B.

    1. Wie ein Mitforent schon darlegte, ist die Anzahl der Unfalltoten viel zu gering, um einen signifikanten Einfluß zu haben, muss also nicht erwähnt werden.

    Sie diskutieren das als Beispiel. Die Verkehrstoten lassen sich halt leicht zählen. Daneben werden doch auch die vergleichsweise wenigen Toten durch die saisonale Grippe genannt. Stand so auch in meinem Artikel.

    2. Die Autoren des Papiers schreiben in den conclusions, daß die steigende Lebenserwartung und die geänderte Alterstruktur berücksichtigt werden muss. Aber sie berücksichtigen nur die Lebenserwartung, was die Sterblichkeit im Verhältnis zum Mittel der Vorjahre deutlich überschätzt.

    Was? Richtig gucken:

    Die ersten beiden Berechnungen (Abbildungen) berücksichtigen die Altersstruktur; die letzten beiden die Altersstruktur und Lebenserwartung.

    3. Sie kodieren die Länder in ihren Graphen mit Rot, Grün und Blau. Rot und Grün. Ich bin nicht RG-Blind, aber man muss meiner Meinung nach dumm oder Arschloch sein, so etwas zu veröffentlichen. Besonders als Mediziner.

    ROTFL

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  • Avatar von andimar
    • andimar

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.06.2004

    Antwort auf Ich kann von VernunftIstKeineHexerei.

    > die Zahl der Unfalltoten

    Das sind die Verkehrstoten. Wie schon richtig bemerkt, die sind nur für einen kleinen Teil des Rückgangs verantwortlich.

    Nun habe ich keine Statistiken zur Verfügung, nehme aber begründet an, daß Unfalltote allgemein weniger geworden sind.
    Wenn infolge Einschränkungen bei der Berufsausübung weniger tödliche Arbeitsunfälle passieren geht das auch mit ein.

    Im Gegenzug könnten natürlich auch mehr Menschen bei Haushaltstätigkeiten dahingeschieden sein - wenn der Amateur dank verordnetem Zuhausebleiben plötzlich anfängt, Heim und Hof zur renovieren, passieren auch böseste Dinge.

    Da könnte man noch manches betrachten.

    Daher würde ich diese Veröffentlichung in dieser Hinsicht nicht per se verdammen.

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  • Avatar von AnnaleHUARCKH
    • AnnaleHUARCKH

    123 Beiträge seit 21.09.2021

    Antwort auf Denkfehler von Stephan Schleim.

    Stephan Schleim schrieb am 25.10.2021 21:56:

    ROTFL

    Sie kann man wirklich nicht ernster nehmen als irgendeinen anderen der rot bewerteten Trolle hier.

    Aber nur weiter so. Ich schaue Ihnen gerne noch etwas dabei zu wie Sie sich standesgemäß auf dem Boden wälzen.

    MannMannMann! Neubers Autorenniveau!

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  • Avatar von Great White Handkerchief
    • Great White Handkerchief

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.03.2005

    Antwort auf Denkfehler von Stephan Schleim.

    Stephan Schleim schrieb am 25.10.2021 21:56:

    ROTFL

    Wer sind Sie und was haben Sie mit Herrn Schleim gemacht?

    GWH

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  • Avatar von VernunftIstKeineHexerei
    • VernunftIstKeineHexerei

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.04.2016

    Antwort auf Denkfehler von Stephan Schleim.

    Zu 1.

    Es ist ein vollkommen irrelevantes Beispiel, das aber suggeriert, der Lockdown hätte wenn er denn nix gegen die Epidemie hilft, trotzdem noch einen positiven Effekt gehabt. Das ist erbärmlich systemtragend. Sinnvoller wäre es gewesen, auf die massive Untersterblichkeit bei Neubildungen (Krebs) und kardiovaskulären Ursachen hinzuweisen, insgesamt ca 25000 gegenüber 2019.
    Und es wäre auch interessant nach den Gründen dafür zu forschen. Heilt SARSCOV2 Krebs? Oder heilt das Tragen von Maulwindeln kardiovaskuläre Schäden? Oder haben sich aufgrund des Lockdowns weniger Leute in die Fänge der Mediziner begeben? Oder sind doch viele Todesfälle fälschlich COVID19 attributiert worden? Oder ein bischen von allem?

    Zu 2.

    Stimmt. Ich hatte nur den Abschnitt 'Methods' im Hauptabschnitt 'Abstract' gelesen, und da wird direkt nur die Kontrolle der Lebenserwartung erwähnt. Im Abschnitt 'Statistical analysis' im Hauptabschnitt 'Methods' wird's dann erklärt. Sorry.

    Zu 3.

    Gut 6% der Männer und ca 0.5% der Frauen haben eine Farbsehstörung, die ihnen die Unterscheidung von Rot und Grün erschwert oder unmöglich macht. Das ist nicht ROTFL, es gibt genügend Farben, die das Problem vermeiden. Zu Schulzeiten habe ich auch gerne mit 'nem 4-Farbkuli gearbeitet, aber wir haben 2021.

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  • Avatar von VernunftIstKeineHexerei
    • VernunftIstKeineHexerei

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.04.2016

    Antwort auf Re: Ich kann von andimar.

    Untersterblichkeit laut Papier ca 23000.
    18% der jährlichen Verkehrstoten = ca 650. Für's ganze Jahr, ein Mitforent hat für die Lockdownzeit ca 320 geschätzt, WIMRE.
    Macht also ca 1,4%.
    Dagegen ist die Untersterblichkeit für Krebs und Herzkreislauf so ca 25000 gegen 2019.

    Die 'Haushaltstoten' lagen vor 2020 bei 8000-12000/Jahr. Da kenne ich keine aktuelleren Zahlen.

    Da könnte man nicht nur noch manches betrachten, man müsste es.

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