Antwort auf Impfung versus Immunität durch Körperreaktion von trainspotter (1).
Wenn die Immunisierung durch die Reaktion eines gesunden Imunsystems nicht eintreten sollte, dann verstehe ich nicht, wie das mittels Impfung funktionieren könnte.
Weil durch Impfung die Antikörperproduktion wesentlich stärker evoziert wird,
wie durch eine Infektion. Sie übertrifft sogar die IGG-Antikörperproduktion nach
einer schweren durchgemachten C-19-Infektion.
Bei leichten oder gar asymptomatischen Infektionen kann nicht garantiert werden,
dass sie ausreichende IGG-Spiegel hervorrufen. Möglich ist es aber durchaus.
Siehe Ischgl-Studie.
Insofern halte ich eine Kontrolle der Antikörperspiegel vor der Impfung für sehr
sinnvoll, wenn ein Verdacht auf eine frühere Infektion vorliegt.
Kostet 22,11 Euronen mittlerweile.
Da praktisch alle zugelassenen Impfstoffe und erfolgversprechenden Impfstoffkandidaten auf dem Spike-Protein basieren, verwenden wir ab sofort ein Testverfahren, mit dem sowohl in Folge einer Impfung als auch nach einer durchlaufenen Infektion gebildete Antikörper gegen das Spike-Protein nachgewiesen werden können.
Der neue Test ist quantitativ und weist hochaffine Antikörper gegen SARS-CoV-2 nach, ohne zwischen IgG, IgM und IgA zu unterscheiden. Im Test wird ein die Rezeptorbindungsdomäne (RBD) des Spike-Proteins repräsentierendes Antigen verwendet. Aus diesem Grunde korreliert das neue Testverfahren sehr gut mit Neutralisationstests, da Antikörper gegen die RBD die Bindung des Virus an den zellulären Rezeptor ACE2 blockieren.
https://labor-augsburg-mvz.de/aktuelles/coronavirus