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  • Witzknubbel

726 Beiträge seit 06.09.2012

"größtmöglicher Bemühung" sich herauszureden

Ich finde die Begründung von AstraZeneca sehr dünn, wenn es tatsächlich so ist, dass wie jetzt bekannt wurde, in dem Vertrag tatsächlich konkrete Liefertermine und -mengen drin stehen. Dann find ich es doch ziemlich dreist sich so kurz nach Vertragsabschluss mit einer "best effort" Klausel aus dem Vertrag stehlen zu wollen mit den Argumenten "Tja haben wir halt nicht geschafft" und "andere haben früher bestellt".

Auch ein Werk umbauen zu wollen, um zukünftig mehr liefern zu können, ist AstraZeneca a) ja sicher auch nicht in den letzten Tagen eingefallen und b) kann man es ja schwer dem Kunden anlasten, dass AstraZeneca zukünftig mehr Profit machen will.

Das klingt für mich höchstens nach "größtmöglicher Bemühung" sich herauszureden.

Trotzdem wird man sich wohl irgendwie einigen müssen. Von einem andauernden Rechtsstreit hat wohl keiner was.

AstraZeneca tut sich auch keinen Gefallen damit seinen Ruf zu schädigen. Wenn der Impfstoff jetzt auch noch nur für U65-jährige empfohlen wird, wirft das auch kein gutes Licht auf den Laden. Selbst wenn der Impfstoff am Ende wirksam ist, waren sie zumindest bei den Studien nicht so sorgfältig wie andere.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.01.2021 07:51).

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