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    mehr als 1000 Beiträge seit 02.06.2014

    Echt jetzt?

    Antwort auf Norwegen ändert Impfempfehlung von Ballur.

    Alle Todesfälle ereigneten sich bei gebrechlichen Patienten in Pflegeheimen. Alle waren über 80 Jahre alt, einige über 90 Jahre.

    Soll das der Relativierung dienen? So ein Spruch jetzt auch für die Impfungen? Damit fing ja auch die Corona-Verharmloser-Bewegung an, und das sollte man in beide Richtungen einfach sein lassen.
    Untersuchen, Mathematik anwenden, Fakten feststellen.

    Wenn derzeit sowieso nur alte Patienten in Pflegeheimen geimpft werden, ist es eine Banalität, dass nur alte und gebrechliche Patienten nach den Impfungen gestorben sind - und trägt nicht das Mindeste zu der Frage bei, ob sich da ein Impfrisiko realisiert hat oder auch nicht.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 02.06.2014

    Antwort auf Re: Norwegen ändert Impfempfehlung von Schizooura.

    Wenn es zB keinen signifikanten Unterschied zur gleichzeitigen Mortalität bei Nichtgeimpften mit ähnlichem Alter/Gesundheitszustand gibt, dann würde man tatsächlich "nichts alarmierendes" sehen. Ist das der Fall? Dann sollen sie es sagen.

    Yupp, nervt mich auch. Jetzt hab ich schon mehrfach über diesen Vorfall gelesen, und zwar sowohl von Seiten der Impfskeptiker, die daraus Bestätigung ziehen, wie auch von Seiten derer, die darin "nichts Alarmierendes" sehen wollen.
    Und keine der beiden Seiten hat sich die Mühe gemacht, auch einfach mal die Bezugsgruppe dazu zu setzen, damit man die Zahlen vergleichen kann und sieht, wie sich das Risiko beispielsweise verglichen mit den Corona-Risiken selbst darstellt.

    Kann so schwer nicht sein.

    Trotzdem ist es besser, wenn man bei Höchstrisikopatient*innen mit dem Impfen vorsichtig ist. Deswegen ist die "Alte und Schwerstkranke schützen"-Strategie auch totale Banane.

    Nicht unbedingt. Wenn die Imfprisiken bei Riskiopatienten nicht größer sind als bei Gesunden (was bei Grippeimpfungen oft der Fall ist, aber bei Corona-Impfungen aus den bisherigen Studien eher nicht vermeldet wurde), hat es Vorteile, zuerst die Risikopatienten zu impfen.
    Zum einen fallen bei denen die Impfrisiken weniger ins Gewicht, weil sich die Impfung verglichen mit den erhöhten Corona-Risiken umso schneller lohnt - sprich, ein Risikopatient hat einen besseren Grund, sich für eine Impfung zu entscheiden (wäre ich beispielsweise unter 30, würde ich ehrlich gesagt auch drüber nachdenken; denn warum sollte ich ein bekannt winziges Risiko gegen ein vermutlich noch geringeres, aber letztlich unbekanntes Risiko eintauschen wollen?)
    Zum anderen hat die Impfung bei Risikopatienten einen viel durchschlagenderen Effekt. Jede Impfung verhindert potenziell einen schwer Erkrankten (vorausgesetzt natürlich, sie wirkt). Beim Personal muss ich erst mal einen Großteil des Personals durchgeimpft haben, bevor überhaupt ein nennenswerter Schutzeffekt auftritt. Und solange nur ein Besucher ungeimpft bleibt (oder vielleicht trotzdem die Infektion einschleppt, weil die Impfung das eben möglicherweise doch nicht verhindert), können zu jedem Zeitpunkt trotzdem wieder alle Risikopatienten im Haus erkranken.
    Wenn von 100 Patienten im Heim 30 nicht geimpft werden (wollen oder können), sind immer noch 70 Patienten geschützt. Wenn ich dieselben 70 Dosen an Personal und Besucher verteile, werden immer noch 100 Patienten krank, sobald auch nur eine Kontaktperson trotzdem den Virus einschleust, und die 70 Impfdosen sind wirkungslos verschleudert, weil denjenigen, die dann noch davon geschützt sind, mit der größten Wahrscheinlichkeit ohnehin kein großer Schaden enstanden wäre.
    Also, Risikogruppen impfen schützt schneller und sicherer diejenigen, die es am nötigsten haben.

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    Antwort auf Re: Norwegen ändert Impfempfehlung von robowarp.

    robowarp schrieb am 16.01.2021 20:39:

    fooktehmods schrieb am 16.01.2021 18:56:

    Wer ist hier 'man' und wie passt es zu deiner propagierten IMPFPFLICHT?

    da weisst du mehr wie ich , wo steht denn ich waere fuer eine Impfpflicht ?
    Der Punkt ist vielmehr diese existiert real in vielen Laendern fuer viele Krankheiten
    deshalb ist es voellig normal darueber zu reden, oder gilt Meinungsfreiheit nur fuer die AFD und Flachdenker ?:-)

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen - wer im Zusammenhang mit diesen brandneuen, nicht vollständig durchgetesteten und nicht ordnungsgemäß zugelassenen Impfstoffen, bei denen die Hersteller jegliche Haftung ablehnen, „ganz normal“ von einer Impfpflicht redet, der gehört definitiv zu den sehr flach „denkenden“ Flachdenkern.

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    Der Haken an der Sache

    Antwort auf Re: Norwegen ändert Impfempfehlung von Schizooura.

    Schizooura schrieb am 16.01.2021 20:12:

    Trotzdem ist es besser, wenn man bei Höchstrisikopatient*innen mit dem Impfen vorsichtig ist. Deswegen ist die "Alte und Schwerstkranke schützen"-Strategie auch totale Banane. Erst mal müssen die Hauptverbreiter immunisiert werden, ein vektorfreier cordon sanitaire um die vulnerabelsten Gruppen. Ausreichend stark isolieren kann man die nicht, denn sie sterben ohne Pflege innerhalb weniger Tage.

    Diese Überlegung hat einen Haken:

    sie setzt voraus, dass eine Corona-Impfung die Ansteckung und die Weiterverbreitung des Virus verhindert.
    Das jedoch behauptet bislang kein einziger Hersteller dieser Impfstoffe.

    Es gibt genau genommen überhaupt noch keine Aussage, wie die mRNA-Impfung in der Praxis wirkt und wie lange eine etwaige Wirkung anhält.

    Bisher ist nicht einmal die Befürchtung ausgeräumt, dass eine Ansteckung nach Impfung sogar heftigere Krankheitserscheinungen erzeugen könne als ohne Impfung. So war das nämlich angeblich bei einem mRNA-Impfstoff gegen Denguefieber, der deshalb auch gar nicht auf den Markt kam.

    Wenn man bedenkt, wie wenig über kurzfristige und langfristige Wirkungen und Nebenwirkungen bekannt ist, kommt man nicht umhin festzustellen, dass wir tatsächlich als Versuchskaninchen missbraucht werden sollen.

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    Antwort auf Sind die mit oder an der Impfung gestorben? von CalimeromitSombrero.

    CalimeromitSombrero schrieb am 16.01.2021 19:51:

    Um mal die versammelten Verquerdenker zu fragen?
    Wenn Fieber und Unwohlsein hier als schwere Nebenwirkungen gelten ist das lächerlich.

    Weniger lächerlich als eine symptomlose Person nur auf Basis eines positiven PCR-Tests zum „Fall“ zu erklären.

    Aber davon mal abgesehen - Gesichtslähmung (mehrere Fälle, kein Fall in der Placebo-Gruppe), allergischer Schock oder - wie im Fall eines geimpften Arztes - Verlust sämtlicher Blutplättchen finde ich jetzt nicht gerade zum Lachen.

    Wer teils totkranke Menschen impft muss sich nicht wundern wenn die auch mal sterben. Das hat aber nichts mit dee Impfung zu tun, sondern mit der Krankheit.

    Völlig richtig. Gleiches gilt aber auch für 80- bis 100-jährige „Corona-Fälle“, die zweifellos auch ohne Corona zeitnah gestorben wären und einen Großteil der sogenannten „Corona-Opfer“ ausmachen.

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    • Michael Diekmann

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    Antwort auf Norwegen ändert Impfempfehlung von Ballur.

    Ballur schrieb am 16.01.2021 18:01:

    Alle Todesfälle ereigneten sich bei gebrechlichen Patienten in Pflegeheimen. Alle waren über 80 Jahre alt, einige über 90 Jahre. Laut Behörde kann es einen Zusammenhang mit der Impfung geben. „Es scheint, dass einige dieser Patienten so schwere Nebenwirkungen in Form von Fieber und Unwohlsein bekommen können, dass eine sehr schwere Krankheit noch schwerwiegender werden kann, was zum Tod führen kann“, erläuterte Gesundheitsbehördenchef Madsen.

    Ich hatte bei einem ähnlichen Kommentar vor einigen Tagen schon mal geschrieben, dass in dem Altersbereich und den nun beginnenden Massenimpfungen schlichtweg einige Menschen schon rein von der Wahrscheinlichkeit her sterben zwischen erster und zweiter Spritze. Dies kann auch kurz nach der Spritze passieren. Im Extremfall rutscht dir der gerade Verstobene von der Nadel bei der Impfung.

    Aufhorchen lässt mich auch die Formulierung sehr schwere Krankheit. Da haben die Norweger wohl Impfungen an Personen durchgeführt die so schon mehr auf der Seite der Toten als auf der Seite der Lebenden weilten. Da dürfte dann auch eine übliche Nebenwirkung wie Fieber für das Lebensende sorgen, wenn die Personen schon so geschwächt sind.

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    • robowarp

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    Antwort auf Re: Norwegen ändert Impfempfehlung von Koinobori.

    Koinobori schrieb am 17.01.2021 01:03:

    robowarp schrieb am 16.01.2021 20:39:

    fooktehmods schrieb am 16.01.2021 18:56:

    Wer ist hier 'man' und wie passt es zu deiner propagierten IMPFPFLICHT?

    da weisst du mehr wie ich , wo steht denn ich waere fuer eine Impfpflicht ?
    Der Punkt ist vielmehr diese existiert real in vielen Laendern fuer viele Krankheiten
    deshalb ist es voellig normal darueber zu reden, oder gilt Meinungsfreiheit nur fuer die AFD und Flachdenker ?:-)

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen - wer im Zusammenhang mit diesen brandneuen, nicht vollständig durchgetesteten und nicht ordnungsgemäß zugelassenen Impfstoffen, bei denen die Hersteller jegliche Haftung ablehnen, „ganz normal“ von einer Impfpflicht redet, der gehört definitiv zu den sehr flach „denkenden“ Flachdenkern.

    Auch ich will dir nicht zu Nahe treten, aber das war schon immer so, irgendwann war jede Impfung mal neu, und schon immer gab es Impfgegner und Impfpflicht.
    Die Diskussion darum ist so alt wie das Impfen selbst. Der gekuenstelte Aufzug darum heute ist laecherlich.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 05.05.2020

    Antwort auf Re: Norwegen ändert Impfempfehlung von robowarp.

    robowarp schrieb am 17.01.2021 09:34:

    Koinobori schrieb am 17.01.2021 01:03:

    robowarp schrieb am 16.01.2021 20:39:

    fooktehmods schrieb am 16.01.2021 18:56:

    Wer ist hier 'man' und wie passt es zu deiner propagierten IMPFPFLICHT?

    da weisst du mehr wie ich , wo steht denn ich waere fuer eine Impfpflicht ?
    Der Punkt ist vielmehr diese existiert real in vielen Laendern fuer viele Krankheiten
    deshalb ist es voellig normal darueber zu reden, oder gilt Meinungsfreiheit nur fuer die AFD und Flachdenker ?:-)

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen - wer im Zusammenhang mit diesen brandneuen, nicht vollständig durchgetesteten und nicht ordnungsgemäß zugelassenen Impfstoffen, bei denen die Hersteller jegliche Haftung ablehnen, „ganz normal“ von einer Impfpflicht redet, der gehört definitiv zu den sehr flach „denkenden“ Flachdenkern.

    Auch ich will dir nicht zu Nahe treten, aber das war schon immer so, irgendwann war jede Impfung mal neu, und schon immer gab es Impfgegner und Impfpflicht.

    Nein, mein Lieber.
    Du bist auf dem Holzweg.
    Erstens wurden Impfstoffe früher sehr viel gründlicher getestet bevor sie zugelassen, geschweige denn verpflichtend gemacht wurden. Und die Hersteller akzeptierten, dass sie selbstverständlich für Fehler hafteten. Eine Zulassung von Impfstoffen ohne abgeschlossene Testverfahren gab es nicht. Bis jetzt.

    Zweitens sind daraus resultierend heute auch solche Leute klare Impfgegner, die grundsätzlich sehr wohl Impfungen (wenn auch nicht notwendigerweise einen Impfzwang) befürworten.
    Sie lehnen nicht Impfungen generell ab, sondern Impfstoffe, die nach dubios verkürzten Zulassungsverfahren, im vollen Bewusstsein der Risiken, und daher unter Ausschluss jeglicher Haftung unters Volk gebracht werden.

    Drittens gibt es die Impfpflicht in DE nur sehr eingeschränkt und erst, seit Villen-Spahn sie vor 2 Jahren „ausnahmsweise“ einführte. Wobei jeder als Aluhut beschimpft worden ist, der damals vorhergesehen hatte, dass diese Masern-Entscheidung erst der Anfang einer Aushöhlung des Rechts auf freie Entscheidungen und auf körperliche Unversehrtheit darstelle.

    Die Diskussion darum ist so alt wie das Impfen selbst. Der gekuenstelte Aufzug darum heute ist laecherlich.

    Aus oben genannten Gründen ist das blanker Unsinn.

    Ich würde aber noch nicht mal behaupten wollen, dass diejenigen, die das behaupten, tatsächlich alle zu dämlich sind die Argumente der Corona-Impfgegner zu kapieren. :-)

    Dafür kann es nämlich auch eine Reihe anderer Gründe geben:
    Eigennutz in diversen Spielarten, Indoktrination durch pausenlos trommelnde MSM oder einfach Opportunismus.

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    • DerMitDerAhnung

    102 Beiträge seit 04.03.2009

    Antwort auf Der Haken an der Sache von Koinobori.

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Tut gut mal jemanden zu lesen, der auch noch in der Lage ist, objektiv zu hinterfragen.

    Wenn Sie mal erleben möchten, wie ferngesteuert anscheinend schon sehr sehr viele Menschen sind, dann versuchen Sie doch mal Ihre objektive Meinung/Hinterfragung zu einem der leidlichen corona-Artikeln auf spiegel.de zu geben. Sie werden erstaunt sein.

    Hier läuft es ja noch einigermaßen kultiviert in den Diskussionen.

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