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    • Franklin1157

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.03.2010

    Immerhin

    Antwort auf Re: Hmm, das eigentliche Desaster liegt doch wohl eher... von bonnyscott.

    ist Sputnik V mit bekannten und bewährten Verfahren hergestellt worden. Bisher sind keine schweren Nebenwirkungen, wie bei mRNA-Stoff aufgetreten.
    Was veranlasst Dich genau, Sputnik V als "Zeug" zu bewerten? (Dieser Impfstoff ist effektiver als der von Astra-Seneca (GB/Schweden), da er auf Menschen passende Adenoviren(Erkältung) aufbaut.
    Die Briten verwenden Adenoviren, die auf Schimpansen passen und erreichen daher nur eine Wirksamkeit von 70%.)
    Bist Du vom Fach? Oder nur Russen-Hasser?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.01.2021 14:26).

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    166 Beiträge seit 25.06.2020

    Es wurden schon mal tode Coronaviren geimpft?

    Antwort auf Nun ja ... von ALomax.

    Oder welche Erfahrungen meinst Du auf die man bei Sinovac zurückgreifen kann?
    Also bei den bisherigen mit Todimpstoffen greife ich lieber zu mRNA zurück.
    Definierter, keine Adjuvanzen, keine allergene Fremdproteiene, nur PEG als seltenes Allergen, sehr wirksam, schnell wieder aus dem Körper.

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    Antwort auf Es wurden schon mal tode Coronaviren geimpft? von .

    Oder welche Erfahrungen meinst Du auf die man bei Sinovac zurückgreifen kann?

    Totimpfstoffe sind ein Standardverfahren, das seit Jahrzehnten erprobt ist und bei dem man zumindest die potenziellen Impfrisiken recht gut einschätzen kann, selbst wenn man mit dem konkreten Impfstoff noch keine Langzeiterfahren hat.

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    166 Beiträge seit 25.06.2020

    Problem der Adenoviren

    Antwort auf Immerhin von Franklin1157.

    Bist Du schon immun gegen den Adenovirus, wirst Du nicht gegen das gewünschte Antigen immun.
    Warum es sicher sein soll SARS-CoV2 mRNA in ein anderes Virus zu dessen mRNA zu packen, als nur in einen Fetttropfen verstehe ich nicht.
    Die mRNA im Fetttropfen wird nicht vermehrt, nicht in neue Viren gepackt, die dann weitere Zellen befallen.

    Impfstoffe mit Adenoviren wurden eigentlich bei welcher Krankheit vor CoVid-19 eingesetzt? Wo hat man da mehr Erfahrung?

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    166 Beiträge seit 25.06.2020

    Und weil sie so gut, entwickelte man keine Alternativen?

    Antwort auf Re: Es wurden schon mal tode Coronaviren geimpft? von ALomax.

    Ist nicht die Wahrheit, das mRNA viel besser sind, nur halt zu teuer in der Herstellung, weshalb sie die billigen, klassischen Impfstoffe nicht ablösen konnten.
    Influenzaimpfstoffe sind ja bekanntlich super, insbesondere für Leute mit Allergien. Die Adjuvanzen als Immunsystempusher, die Fremdproteine wie Hühnereiweiße, verträgt doch jeder prima.

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    166 Beiträge seit 25.06.2020

    Meinst Du Sputnik und Sinova?

    Antwort auf Hmm, das eigentliche Desaster liegt doch wohl eher... von Resilienter Hinterfotz.

    Das waren doch die beiden, die schon vor Beendigung der Phase 3 Studie freigegeben wurden?
    Sinova scheint ja gerade noch seine schlecht Wirksamkeit aus den ersten Studien zu unterbieten.

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    Was ist so schwer zu verstehen an "man weiß es nicht"?

    Antwort auf Und weil sie so gut, entwickelte man keine Alternativen? von .

    Ist nicht die Wahrheit, das mRNA viel besser sind, ...

    Mag sein. Sieht je nach Datenauswertung so aus, insbesondere in Bezug auf kurzfristige Nebenwirkungen. Aber man hat halt noch keine Langzeiterfahrung mit dem gesamten Verfahren, und ohne Empirie ist alle Theorie grau.
    Was auch deine Aussage an andere Stelle, dass dieser Impftyp keine neuen Nachteile schafft, anzweifelbar werden lässt. Da gilt halt die Einschränkung, "keine, die man schon kennt" oder "keine, die nach bisheriger Datenlage wahrscheinlich wirken".
    Aber noch ist das alles eine Hypothese, die erst dann als bestätigt gelten kann, wenn die erfolgreiche Prognose vorliegt - sprich, wenn Messergebnisse diese Aussage bestätigen
    Ein Nachteil jedenfalls ist schon mal die komplizierte Kühlkette. Bei Biontech deutlich, aber auch Moderna stellt da höhere Ansprüche als andere Impfstoffe. Eine höhere Anfälligkeit für menschliches Versagen oder Logistikfehler ist schon mal ein Nachteil, den man nicht unterschätzen sollte. Zumindest diese Prognose hat sich ja schon beim Impfstart bestätigt ;-)

    Influenzaimpfstoffe sind ja bekanntlich super, insbesondere für Leute mit Allergien. Die Adjuvanzen als Immunsystempusher, die Fremdproteine wie Hühnereiweiße, verträgt doch jeder prima.

    Ob mRNA-Impfstoffe da besser abschneiden, muss sich auch erst mal zeigen. Die ersten gemeldeten schweren Impfreaktionen aus England, die notärztliche Behandlung erforderten, wurden alle als "allergische Reaktionen bei Patienten mit entsprechender Vorgeschichte beschrieben". Scheint als bei mRNA-Impfstoffen auch vorzukommen - und wenn man bedenkt, wie schnell solche Vorfälle gemeldet wurden, sehe ich derzeit keine Anzeichen, dass das Risiko für so was bei diesem Impftyp tatsächlich geringer ist.
    Denn Empirie schlägt Theorie. So ist das in den Naturwissenschaften. Und bei den Allergien sah die erste Empirie jedenfalls nicht gut aus - aber genaueres weiß man natürlich erst, wenn die Gesamtzahl der Fälle auch statistisch ausgewertet ist.

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    166 Beiträge seit 25.06.2020

    Impfstoffe wirken nicht nach Jahren!

    Antwort auf Was ist so schwer zu verstehen an "man weiß es nicht"? von ALomax.

    Wenn Probleme auftreten, dann nach relative kurzer Zeit (weniger als 2 Monate). Langzeitwirkung, heißt die Wirkung ist für lange, nicht nach langer Zeit.
    PEG ist als Auslöser der Allergien bekannt.

    Ich bin definitiv kein Pharmafan, der jede Medikamentation gut heißt. Aber mRNA verteufeln und dafür Sinova oder Sputnik bejubeln erscheint mir seltsam und nicht nachvollziehbar.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 02.06.2014

    Antwort auf Impfstoffe wirken nicht nach Jahren! von .

    Wenn Probleme auftreten, dann nach relative kurzer Zeit (weniger als 2 Monate). Langzeitwirkung, heißt die Wirkung ist für lange, nicht nach langer Zeit.

    Tja, genau das ist der Punkt - das weiß man für die bekannten Verfahren. Für die neuen Verfahren kann man das mangels Empirie zu genau dieser Frage erst mal nur theoretisieren.

    Ich bin definitiv kein Pharmafan, der jede Medikamentation gut heißt. Aber mRNA verteufeln und dafür Sinova oder Sputnik bejubeln erscheint mir seltsam und nicht nachvollziehbar.

    Liegt nicht in meiner Absicht. Zumal Sputnik in Hinblick auf die fehlende Langzeiterfahrung wohl zumindest nicht besser zu bewerten ist als mRNA-Impfstoffe. Trotzdem sollte man auch keinen Tunnelblick entwickeln sondern für alle Verfahren auch alle Aspekte im Blick behalten. Und nicht "weiß nicht" gleich durch "gibt's nicht" ersetzen.

    Wie man unbekannte Risiken bewertet, mag jedem selbst überlassen bleiben. Manche ziehen halt die bekannten Risiken vor - anderen ist es genug, wenn die unbekannten Risiken zumindest gering erscheinen und der Nutzen erst mal größer wirkt. Im Sinne der Gesamtpopulation ist so eine Verteilung im Risikoverhalten ja nicht unsinnig, weil es die Gefahr reduziert, dass alle über dieselbe Klippe springen ;-).

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    • bonnyscott

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.06.2001

    Antwort auf Re: Hmm, das eigentliche Desaster liegt doch wohl eher... von StartCenter.

    StartCenter schrieb am 17.01.2021 00:33:

    Oder sehen, daß er an das "gründlicher getestete" *HUST* Sinovac- oder Sputnik-V- Zeugs herankommt...

    Naja, wenigsten geben Sie es ja indirkt zu, dass der mRNA-Impfstoff auch nicht gründlich getestet ist.

    Immerhin schon ein Fortschritt bei Ihnen.

    Was ein Käse!
    Die Phase-III-Studien von Biontech und Moderna können schon längst mehr Probanden, verteilt auch über mehr Länder, vorweisen, als Eure "Postkommunisten"-Lieblings-Plempe.

    Sorry, wenn ich hier mal ganz offen auf den "Balken" in Eurem *unvoreingenommenen, antikapitalistischen* ROFL! Auge hinweise...

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