Es muss einem Angst und Bange werden, wenn man sich die Entwicklung der außenpolitischen Strategie der USA anschaut.
Dass das Pentagon in den letzten Jahrzehnten rücksichtslos Kriege zur Durchsetzung amerikanischer (Wirtschafts-) Interessen geführt hat, sollte auch den Transatlantikern bei uns nicht verborgen geblieben sein. Jetzt allerding wird offenbar ein Weltkriegsrisiko als akzeptabel eingeschätzt, denn die "Gegner" etwa Russland und China, sind andere Kaliber als beispielsweise der Irak.
Man kann nur hoffen, dass es zumindest bei uns noch zu Wahlen kommt, bevor sich der Konflikt um Taiwan so weit zuspitzt, dass erneut Sanktionen (sprich ein Wirtschaftskrieg gegen China) oder gar eine bewaffnete Auseinandersetzung erfolgen (Vermutlich wäre das das endgültige Ende des Wirtschaftsstandorts Deutschland oder Schlimmeres).
Dann bestünde die Möglichkeit, den Grünen, die sich aufführen, als ob sie eine Nebenstelle des US-Verteidigungsministeriums wären, an den Wahlurnen zu zeigen, dass ihre derzeitige außenpolitische "Philosophie" nicht nur inakzeptabel und gefährlich ist, sondern auch eine megalomanisch geprägtes Sendungsbewußtsein erkennen lässt, das peinlich und höchst unangebracht scheint.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.09.2022 08:51).