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  • Orakel Paul

313 Beiträge seit 15.03.2022

Das muss man sich mal durchlesen

das gemeinsame Dokument (hinter dem Wort "lobt"). Das ist fast schon ein Freundschaftsvertrag. Das wird den USA nicht gefallen, sie erwarteten, dass sich die Welt nach dem russischen Überfall auf die Ukraine unter den Fittichen des US-Adlers einfindet, um die Dinge zu ordnen. Aber selbst unter diesen Bedingungen wird es nicht eng an diesem Ort. Im Gegenteil, es mehren sich die Frechheiten gegen Uncle Sam. Besonders aus Saudi-Arabien, wo man schon vor einem Monat nicht bereit war, die Fördermengen im Sinne der USA anzupassen. Und jetzt das.

Dort, wo das US-Imperium das Sagen hat, darf es kein Belt and Road geben, das ist die geopolitische Achse, um die sich derzeit alles dreht. Hier aber wurde breiteste Zusammenarbeit vereinbart. Mehr geht nicht.

Beide Länder haben gemeinsame Standpunkte zu Fragen der Weltpolitik formuliert. Das geht von Libanon über Syrien, Irak, Afghanistan bis zum Jemen und Ukraine. Das ist durchweg akzeptabel und durchaus begrüßenswert.

Zum Ärger von Herrn Pomrehn sieht Xi Saudi-Arabien in der Rolle eines Friedensstifters, der brauchbare Pläne zur Beendigung des Konflikts vorlegen kann. Was auch Buka Scholz so sieht. Der, der umdenken sollte, ist doch eher Herr Pomrehn.

Es sieht so aus, als ob die Mullahs nun mit äußerster Gewalt die Demonstrationen niedergeschlagen haben. Aber die Weltgemeinschaft wird ihnen das nicht verzeihen, auch China nicht. Solang dort die Mullahs regieren, hat Iran keine Freunde mehr. Gut so.

Ja, ich weiß, dieser MBS und Kashoggi. Aber wenn man den MBS eben braucht, um schwelende Konflikte zu beenden, kann man ihn nicht links liegen lassen. Er ist nun mal Regierungsschef.

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  • Avatar von Arutha
    • Arutha

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2015

    Antwort auf Das muss man sich mal durchlesen von Orakel Paul.

    Beide Länder haben gemeinsame Standpunkte zu Fragen der Weltpolitik formuliert. Das geht von Libanon über Syrien, Irak, Afghanistan bis zum Jemen und Ukraine. Das ist durchweg akzeptabel und durchaus begrüßenswert.

    Zum Ärger von Herrn Pomrehn sieht Xi Saudi-Arabien in der Rolle eines Friedensstifters, der brauchbare Pläne zur Beendigung des Konflikts vorlegen kann. Was auch Buka Scholz so sieht. Der, der umdenken sollte, ist doch eher Herr Pomrehn.

    Es sieht so aus, als ob die Mullahs nun mit äußerster Gewalt die Demonstrationen niedergeschlagen haben. Aber die Weltgemeinschaft wird ihnen das nicht verzeihen, auch China nicht. Solang dort die Mullahs regieren, hat Iran keine Freunde mehr. Gut so.

    Ich denke das siehst du falsch.
    Nicht-westliche Länder betrachten die Vorgänge in anderen Ländern als deren Angelegenheit.
    Außerhalb des Westens interessiert es niemanden wie der Iran mit Demonstranten umgeht. Im Gegenteil. Man ist daran interessiert, das jedes Land sich selbst gestalten muss und darf, ohne den Einfluss des Westens.

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  • Avatar von Orakel Paul
    • Orakel Paul

    313 Beiträge seit 15.03.2022

    Ganz im Gegenteil

    Antwort auf Re: Das muss man sich mal durchlesen von Arutha.

    Das, was da im Iran abgeht, hat weltweite Empörung ausgelöst.

    Die Unseren sind es, die den Ball flach halten. Nur ja nichts tun, was den Sultan oder die Mullahs verärgern könnte.

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