das gemeinsame Dokument (hinter dem Wort "lobt"). Das ist fast schon ein Freundschaftsvertrag. Das wird den USA nicht gefallen, sie erwarteten, dass sich die Welt nach dem russischen Überfall auf die Ukraine unter den Fittichen des US-Adlers einfindet, um die Dinge zu ordnen. Aber selbst unter diesen Bedingungen wird es nicht eng an diesem Ort. Im Gegenteil, es mehren sich die Frechheiten gegen Uncle Sam. Besonders aus Saudi-Arabien, wo man schon vor einem Monat nicht bereit war, die Fördermengen im Sinne der USA anzupassen. Und jetzt das.
Dort, wo das US-Imperium das Sagen hat, darf es kein Belt and Road geben, das ist die geopolitische Achse, um die sich derzeit alles dreht. Hier aber wurde breiteste Zusammenarbeit vereinbart. Mehr geht nicht.
Beide Länder haben gemeinsame Standpunkte zu Fragen der Weltpolitik formuliert. Das geht von Libanon über Syrien, Irak, Afghanistan bis zum Jemen und Ukraine. Das ist durchweg akzeptabel und durchaus begrüßenswert.
Zum Ärger von Herrn Pomrehn sieht Xi Saudi-Arabien in der Rolle eines Friedensstifters, der brauchbare Pläne zur Beendigung des Konflikts vorlegen kann. Was auch Buka Scholz so sieht. Der, der umdenken sollte, ist doch eher Herr Pomrehn.
Es sieht so aus, als ob die Mullahs nun mit äußerster Gewalt die Demonstrationen niedergeschlagen haben. Aber die Weltgemeinschaft wird ihnen das nicht verzeihen, auch China nicht. Solang dort die Mullahs regieren, hat Iran keine Freunde mehr. Gut so.
Ja, ich weiß, dieser MBS und Kashoggi. Aber wenn man den MBS eben braucht, um schwelende Konflikte zu beenden, kann man ihn nicht links liegen lassen. Er ist nun mal Regierungsschef.