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  • marduks

mehr als 1000 Beiträge seit 03.03.2014

Dabei ist Trudeau doch ein ganz "Woker"

und damit einer der Lieblinge der Linken.

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    • Lyra

    mehr als 1000 Beiträge seit 31.03.2021

    Antwort auf Dabei ist Trudeau doch ein ganz "Woker" von marduks.

    marduks schrieb am 14.07.2022 09:51:

    und damit einer der Lieblinge der Linken.

    Nur in der Traumwelt der Rechten Spinner sind Leute wie Trudeau bei Linken beliebt. Und auch nur die fallen auf den "Woke" Unsinn rein. "Woke" hat nichts mit Linken zu tun, das ist nur ein erbärmlicher Versuch der Industrie, sich einer immer frustrierteren Gesellschaft, die den zerfall und das Scheitern des Kapitalismus immer klarer erkennt, an zu biedern ohne dabei irgendwas relevantes zu tun. Es kostet halt nichts, bei MC Donalds den Pommeskarton mit einem Regenbogen an zu malen, die eigenen Arbeiter richtig zu bezahlen, oder die Rohstoffe nicht aus dem letzten Siffbetrieb zu besorgen, dagegen schon also macht man halt erstes und sagt, "wir haben ja schon so viel soziales getan, jetzt muss aber auch mal wieder gut sein".

    Wer wirklich glaubt, dass Linke sowas wollen oder anerkennen, der ist entweder schon komplett im rechten Sumpf untergegangen oder hat sich richtig anschmieren lassen.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2014

    Welche Linke?

    Antwort auf Re: Dabei ist Trudeau doch ein ganz "Woker" von Lyra.

    Also die aktuell mit parteipolitischem Mitspracherecht und lauter Stimme ausgestatte Linke will genau ersteres, nicht zuletzt, um sich selbst die Hände nicht dreckig machen zu müssen und eine Perspektive auf "Regierungsfähigkeit" und "Machtbeteiligung" zu erlangen.

    Die alte, arbeiterbewegte Linke mag zweiteres im Blick haben, jedoch ist die mittlerweile in Deutschland, in Europa, in der "westlichen Welt" komplett stumm und bedeutungslos. Vielmehr noch wollen sich inzwischen alle anderen, inkl. der politischen "Linken", vollständig von ihr distanzieren und konstruieren in einem circulus vitiosus eine "Kontaktschuld" mit dem ideologisch nicht gefestigten Altlinken, der ihren gesellschaftsutopischen Postulaten nicht nahe genug steht oder gar den alten, aufgrund fehlender "Gewaltfreiheit" verurteilten, Klassenkampf über die Anbiederung an bestehende Verhältnisse und das "Primat der Wirtschaft" stellt.
    Diese alte Linke, die noch Marx gelesen hat, die noch den Unterschied zwischen Ausgebeutetem und Ausbeuter kennt, ist nur noch ein Störfaktor im mit reichlich Kapital geölten Politbetrieb und gehört bekämpft, beseitigt und am besten ausgerottet, denn merke, "Ausbeuter" ist nach neuer Definition der Proletarier, der es wagt, über das ihm per göttlichem Recht Zustehende hinaus Beteiligung am Erlös zu fordern, "Ausgebeuteter" der Kapitalist, der durch derart freche und ungerechtfertigte Forderungen um seinen gerechten Gewinn gebracht wird. Und da die politischen Aktivisten selbst nicht auf Gewinn verzichten können oder wollen, schließlich will ihre Arbeit ja auch bezahlt werden und der Latte und Prosecco werden auch immer teurer, von der Pberger Wohnung mal ganz zu schweigen, ist doch klar, dass sie am meisten zu den "Ausgebeuteten" gehören, wenn der ungebildete Arbeiterpöbel auch an ihren Pfründen zu nagen gedenkt.

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