Tatsache ist, dass es sich bei Herrn Pfahls um ein CSU-Mitglied und einen Mitarbeiter der damaligen Unions-Bundesregierung handelt, der Anfang der Neunzigerjahre in höchstem Maße in den Panzerdeal der Firma Thyssen mit Saudi-Arabien verstrickt war. Bei diesem Geschäft sind nachweislich 220 Millionen D-Mark (112,5 Mio. Euro) an "nützlichen Aufwendungen" geflossen.
In guter Tradition zu Franz Josef Strauß* (FJS); Die CSU-Amigos fallen bis heute durch ihre plumpe Geldgier auf. Letzter Streich: Die Tandlers, mal eben 48 Mio. € nicht ordnungsgemäss versteuert (oder gar nicht?).
Ich wundere mich, dass seit ewigen Zeiten die CSU in Bayern den Ministerpräsidenten stellt und die Wähler diesen Verein noch nicht abgestraft haben. Das ist vermutlich das gleiche Phänomen wie in Hessen; der Skandal (um 2000) um die Schwarzgeldkassen der Hessen-CDU hat auch nicht zur Abwahl der Union in Hessen geführt - sie stellt seit Roland "Pinicchio" Koch (CDU-Vermögen von jüdischen Erblassern) bis heute den Ministerpräsiden (nach Koch Volker Bouffier und aktuell Boris Rhein) in Hessen. Auch in Hessen haben die Wählerinnen und Wähler vergessen, dass Koch die Bürgerinnen und Bürger diesbezüglich schlicht angelogen hat.
Fast schon löblich der Rücktritt von Ministerpräsiden Lorenz Caffier (CDU) in Meck.-Pomm. Die illegale Überlassung eine Waffe von einem rechten Waffenhändler und Schiessplatzbesitzer war aufgeflogen; Caffier soll diese Waffe 2018 unentgeldlich erhalten haben.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lorenz-caffier-strafbefehl-ueber-13-500-euro-gegen-mecklenburg-vorpommerns-ex-innenminister-a-b253563f-f9e5-4762-b99a-0666cda1b09a
*Eureco Büro für Wirtschaftsberatung
Zahlungen an die Eureco GmbH & Co. KG aus den Jahren 1964 bis 1967
1964 gründete Strauß die Briefkastenfirma Eureco Büro für Wirtschaftsberatung. Der Rechtsanwalt und Strauß-Finanzberater Reinhold Kreile war treuhänderisch für diese tätig. Die Eureco erhielt von zahlreichen Unternehmen ohne erkennbare Gegenleistungen große Geldbeträge, unter anderem von BMW, Bertelsmann, Daimler-Benz, Dornier. Auch Unternehmen aus dem Imperium von Friedrich Karl Flick und die Taurus-Film GmbH von Leo Kirch zahlten an Eureco. Von 1964 bis 1968 gingen 490.892 Mark auf Konten der Eureco ein.[25] (...)
Starfighter-Affäre
Strauß’ Amtsführung war von etlichen Skandalen begleitet. Der ehemalige Lockheed-Verkäufer Paul White sagte 1975 aus, Strauß und der damalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank Hermann Josef Abs hätten im Zusammenhang mit dem Verkauf von Flugzeugen des Typs Lockheed Super Constellation und Electra an die Lufthansa Geld erhalten: (...)
Fibag-Affäre
Auch in der Fibag-Affäre kam es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Strauß und dem Spiegel, die in einem Vergleich endeten. Die Behauptung, Strauß wäre an FIBAG als stiller Gesellschafter beteiligt gewesen, stellte sich vor Gericht als nicht belegbar heraus.[40] Ein eingesetzter Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages konnte Strauß zudem keine Verfehlung nachweisen. Der Untersuchungsausschuss zum HS-30-Skandal endete, ohne dass Verdächtige oder Schmiergeldzahlungen gefunden wurden.[41] An der Fibag war aber unter anderem über Friedrich Zimmermann als Treuhänder Strauß’ selbst beteiligt. Der mit Strauß befreundete Hans Kapfinger hielt Anteile der Fibag, was Anlass zu Spekulationen gab. Auf Antrag der SPD und FDP[42] wurden die Vorwürfe vom Ausschuss untersucht. Dieser kam 1962 mit knapper Mehrheit zu dem Ergebnis, dass Strauß keine Verfehlungen vorzuwerfen seien. Dies kritisierte die FDP – die damals Partner in der Regierungskoalition war – heftig.[43] (...)
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Strau%C3%9F
Maxwell-Affäre
Schreiber war langjährig ein herausgehobenes CSU-Mitglied, bedingt durch sein besonderes langjähriges Vertrauensverhältnis zu Franz Josef Strauß bzw. seine Nähe zur Familie Strauß. Im Familienunternehmen F.M.S. Investments Ltd. (Franz und Marianne Strauß) war Schreiber bis 1996 zusammen mit Max Strauß Direktor. Gegen Schreiber wurde ein Ermittlungsverfahren eröffnet, infolgedessen sein Haus in Kaufering durchsucht wurde. Nach dem Tod der Eltern waren Monika Hohlmeier und Franz Georg Strauß Inhaber der Firma. In seinem mehrfach ausschnittsweise veröffentlichten Terminplaner fanden sich neben Geldsummen die mit Decknamen bezeichneten Empfänger (mutmaßlich z. B. „Maxwell“ für Max Strauß) auch die Namen weiterer lokaler Persönlichkeiten, z. B. des früheren Landrats (Landkreis Landsberg) und Bezirkstagspräsidenten (Bezirkstag von Oberbayern) Erwin Filser und anderer. (...)
CDU-Spendenaffäre
Unter anderem erhielt der ehemalige CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep von Schreiber in der Schweiz eine Million D-Mark, die in die Parteikasse der CDU flossen. Kiep, zwei Thyssen-Manager – Jürgen Maßmann und Winfried Haastert – und der damalige Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls wurden wegen Bestechlichkeit verurteilt.
Aufmerksamkeit erzielte unter anderem der Umstand, dass Wolfgang Schäuble von Schreiber 100.000 DM (umgerechnet etwa 51.000 Euro) entgegennahm.[5] Der Verbleib dieser Zahlung konnte bis heute nicht geklärt werden. Weitere Spendenbeträge konnten zum Teil von der CSU noch nachträglich legalisiert werden.[6]
Außerdem hat Schreiber den Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls mit 3,8 Mio. D-Mark (umgerechnet etwa 1,9 Mio. Euro) bestochen, um eine schnelle Lieferung von „Fuchs“-Panzern nach Saudi-Arabien zu ermöglichen. Pfahls befand sich von 1999 bis Juli 2004 auf der Flucht, als er schließlich in Paris verhaftet wurde. Nach dem umfassenden Geständnis im August 2005 nach einem Handel mit der Staatsanwaltschaft verurteilte ihn das Landgericht Augsburg zu 2 Jahren und 3 Monaten Haft wegen Vorteilsnahme und Steuerhinterziehung. (...)"
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Karlheinz_Schreiber
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.12.2023 10:20).