Die Briefwahl erscheint als Königsweg, diesem ganzen 2G- oder 3G-Vodoo zu entgehen. Einerseits.
Andererseits gibt es kaum etwas intransparenteres als Briefwahl. Zwar ist bei uns die Erlangung der Wahlunterlagen an viel höhere zivilisatorische Standards gebunden als beispielsweise in den USA. Aber m. W. ist es auch bei uns nicht lückenlos nachvollziehbar, wo und von wem die Wahlpost unterwegs gesammelt und verwahrt wird, und wie transparent die Auszählung dieser Stimmen erfolgt.
Schaue ich mir das rechtsnihilistische Handeln der Bundespolitik und erst recht vieler "Aktivisten" an, so fehlt mir ganz grundsätzlich das Vertrauen in diesen Prozess und seine Akteure.
Dem Völkervater Stalin, der ja auch hier im Forum nicht wenige Fans hat, wird folgendes Zitat zugeschrieben:
"Es kommt nicht darauf an, wer gewählt wird. Es kommt darauf an, wer auszählt."
Sehr weit sind wir von diesen Zuständen jedenfalls nicht entfernt.