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141 Beiträge seit 01.10.2023

Die Suche nach dem Haar in der Suppe

Peter Nowak befürchtet offensichtlich, dass die noch nicht gegründete neue Partei politisch rechts von der SPD einzuordnen sein könnte.
Dagegen spräche, was man in der Vergangenheit von Sarah Wagenknecht hören konnte - nicht zuletzt auch in Zusammenhang mit der Kritik am schicki micki woken Gedöns zu Zeiten des glücklosen Führungsduos Kipping/Riexinger und den ebenfalls wenig überzeugenden Nachfolgern.
Dass sie sich vehement dagegen ausspricht, die Wirtschaft der Bundesrepublik (und damit das Land selbst) qua Wirtschaftskrieg weiter an die Wand zu fahren und so zu ruinieren und auch die aus ihrer Sicht nicht verantwortbare Teilhabe an quasi kriegerischen Aktionen der Ukraine bei gleichzeitiger Ablehnung von diplomatischen Bemühungen, um zu einem Waffenstillstand zu gelangen, ist kaum "rechts von der SPD" angesiedelt. Gleiches gilt für ihre beißende Kritik am Konzept der "Kriegstauglichkeit" und den dreistelligen Milliardenbeträgen für Aufrüstung, statt vernünftige und weniger martialische Akzente zu setzen.
Die Wagenknechtsche Verurteilung der mehr als enttäuschenden Politik der Partei die Linke der letzten Jahre ist aus meiner Sicht zu Recht erfolgt, denn die hat die DNA- Prinzipien ihrer Gründungszeit mit Füßen getreten und sich zu einer beratungsresistenten, urban verorteten genderaffinen Modebewegung entwickelt. In einer Zeit, wo die ehemalige Partei der "kleinen Leute" großen Zulauf hätte haben müssen, weil der Regierung von so vielen Bürgern Versagen attestiert wird, ist sie stattdessen eingebrochen.
Es deutet sich bereits an, dass sich der Gegenwind, der sich auch in Peter Nowaks Artikel zu W. zeigt, wohl schon bald in den staatstragenden Medien zu einem Sturm anwachsen wird, - und das bei einer noch nicht aus der Taufe gehobenen Partei, die weniger "progressiv" als die SPD sein soll?

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    • kodu

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.09.2008

    Antwort auf Die Suche nach dem Haar in der Suppe von .

    Ja ... man wird versuchen, sie (Wagenknecht) fertig machen , sie zu diskreditieren, zu denunzieren.
    Man denke an den Austritt von Oskar Lafontaine aus der Hartz4-SPD ... am "Oskar-Bashing" haben die Leitmedien übereifrig mitgewirkt. Dabei hat der - fast wie ein echter Volkstribun - lieber auf Amt und Würden verzichtet, als seine Klientel zu verraten.
    Das wird noch interessant ... aber ich hoffe auf Frau Wagenknechts Partei ... schade nur, daß sich die LINKEN-Topleute (Bartsch, Lötzsch, Gysi, Pau) nicht ermannen können, das Richtige zu tun.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.12.2023 23:25).

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    mehr als 1000 Beiträge seit 30.05.2000

    Antwort auf Die Suche nach dem Haar in der Suppe von .

    pewoo fängt weiter oben schon mal an...

    Der ist auch so ein geschultes USA-U-Boot.
    Möger er das Gegenteil beweisen.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.05.2001

    Naja, das ist schon ein bisschen mehr...

    Antwort auf Die Suche nach dem Haar in der Suppe von .

    Während Wagenknecht zu früheren Zeiten noch grundsätzlich den strukturellen Umbau des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems gefordert hat, singt sie seit einiger Zeit ein Loblied auf Marktwirtschaft und freies Unternehmertum.

    Das ist tatsächlich von rechten SPD-Positionen kaum zu unterscheiden - die SPD verzichtet ja mittlerweile seit rund 50 Jahren auf Forderungen zum weiteren strukturellen Umbau von Unternehmen hin zu mehr Wirtschaftsdemokratie und gesellschaftlicher Kontrolle.

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