Stellen wir uns den Bundestag in den Perteifarben vor, dunkle Farben rechts Schwarz, bis braun, links blau/gelb, grün, dann rot bis violett, schließt sich der Kreis zum Braun hin.
Tatsächlich sind viele Interessenlagen von Braun und Rotviolett ähnlich, die Farben gehen auch ineinander über.
Ein Gedankenspiel, das aber auffällig mit den tatsächlichen Gegebenheiten korreliert: Oben Demokratie, unten Diktaturtendenz - das ist nicht ganz falsch. Oder ist es Verschlossenheit, Intransparenz, links mehr der Glaube, etwas für den Menschen tun zu wollen, rechts alles so schlecht zu lassen, wie es ist?
Keine Partei in diesem Ring des Gezerres um die Macht hat aber eine tatsächliche Mehrheit in Deutschland, alles Splitterparteien, links, die die Welt verändern wollen, und rechst die, die den schlechten Zustand bewahren wollen, recht einheitlich zumindest.
Nur alle zusammen haben noch eine - diametral zerrissene - Mehrheit, noch. So kann man nicht verändern, was zu verändern ist. Nur die Nichtwähler dürften bald eine Mehrheit bekommen, weil sie Parteiegoismen als Ursache des Dilemmas erkennen. Besetzen wir einfach das Parlament mit Vertretern der unabhängigen Nichtwähler, dann wären diese notwendig für fast alle Abstimmungen - plötzlich käme Bewegung in dieses Machtkarussell. Es müßten alle Dinge gemeinsam gelöst werden, mit Zustimmung einer tatsächlichen Mehrheit, die notwendig zu wählen wäre (die Nichtwählergruppenvertreter).
Eben weil aber die Parteienzersplitterung effektive Arbeit verhindert, muß jede solche Zersplitterungstendenz der rechten Seite zugeordnet werden: Keine Veränderung bewirkend. Ähnlich die AfD, die geschichtlich noch weiter zurückgehen möchte, violett, und sich damit dort mit der Wagenknecht'schen Gruppe zusammentun könnte. Fast das Gleiche wollen mit unterschiedlicher Ideologie.
Da kann ich nur zustimmen: Das geht in die falsche Richtung, in die diktatorische, rechte Richtung.
Auch nicht meine Wahl.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.12.2023 10:02).