Russland hat aktuell als vermeindlich Stärkerer, versucht die Ukraine mit imperialistischer Zielsetzung zu erobern. Die NATO Bedrohung gab und gibt es nicht.
Das heißt es geht darum, wer vorhat, andere Länder zu erobern. Hier haben die USA keinerlei Anstalten gemacht...anders als China und Russland, die beide solche Expansionen offen planen bzw. gerade dabei sind solche umzusetzen (Taiwan, südchinesisches Meer,....Ukraine, Baltikum,Georgien...).
Der Verweis auf Schwächen in den demokratischen Strukturen einzelner Länder ist zwar berechtigt, aber dennoch sind diese Länder weit weg von Verhältnissen wie in den Diktaturen Russland, China und so weiter. Insofern trägt das Argument nicht ansatzweise. Es gibt freie Opposition, Meinungsäußerung, Presse usw. . Das wirtschaftlich starke Kräfte hier Einfluss nehmen geschenkt, das das unschön ist auch. Aber Medien von linksextrem bis rechtsextrem in allen westlichen Ländern zeigen, das auch das Argument falsch ist.
Man kann und sollte die Mißstände kritisieren. Aber die westlichen Demokratien mit Diktaturen wie Russland oder China in einen Topf zu werfen ist offenkundiger Schwachsinn.
Die Propaganda zum Minsker Abkommen auch wieder. Langweilig. Fällt Euch nichts besseres ein. Das Abkommen wurde von Putin direkt gebrochen, es war also nie richtig in Kraft, da er weiter hat schießen lassen. Außerdem ist der Pseudobürgerkrieg bekanntermaßen induziert durch russische Soldaten, keineswegs ein innerukrainischer Konflikt. Girkin und Putin haben das selbst zugegeben.
Der globale Süden existiert genauso wenig, wie "der Westen". Staaten haben differenzierte Interessen und Bindungen. Diktaturen finden sich nur gerne propagandistisch zusammen und tun so als ob.
Aber messbares im Sinne von Abkommen und dauerhaften Verträgen kommt da nicht raus - siehe Brics. Viel Propaganda, wenig Beef.
Kein gemeinsamer Markt, Regeln etc. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit der kalten Wirklichkeit, die Sie wohl nicht sehen wollen.