Es wurden bis 1867 noch in Afrika vom Westen Sklaven gejagt und in die Südstaaten verkauft. Und hier machen Forumsmitglieder süffisante Bemerkungen über die ausgebeuteten Staaten. Kein Wunder das mehr als der Hälfte die westliche Weltordnung zum Halse raus hängt.
Noch heute sind die aus dem Sklavenhandel stammenden Profite allgegenwärtig. Die schönen Häuser in Holland, finanziert mit Handel und Transport von Sklaven. Die europäische Textilindustrie erwarb ihre Profite aus der Verarbeitung von Baumwolle.
Das nur einmal gesagt, ohne auf die Kolonialzeit einzugehen. Die Weltordnung, die hier so wacker verteidigt wird, hat noch immer Regierungen aus dem Amt geholt wenn diese die Profite im eigenen Land halten wollten, sich nicht mit Glasperlen vom landeseigenem Tafelsilber trennen wollten oder Förderlizenzen an die falschen vergeben haben. Die Weltordnung, die in Afrika abgelehnt wird, ist eine die in der Hauptsache in Den Haag nur schwarze Angeklagte verurteilt. Das ist eine Weltordnung in der die USA ihre Angehörigen von der Verantwortung ausnehmen wollen. Eine, in der Bundesregierungen nur russische Angriffskriege bewerten.
Die Gesellschaften, die sich dort in den BRICS zusammenschließen, sind weitab davon hedonistisch zu sein, die Menschenrechte zu achten. Aber sie sind es auch leid, wenn ihnen für Dinge an das Bein gepinkelt wird, die die aktuelle Weltordnung immer genau dann akzeptabel findet wenn es den Mächtigen gefällt. Diese Länder haben es satt ihre Gesellschaften von durch die USA geförderte Despoten zerstören zu lassen, ihre jeweiligen Regierungen zu "changen" lassen weil den USA die sozialistische Nuance nicht passt. Was hat es die USA zu interessieren wie schlecht der aktuelle Präsident Venezuela regiert?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.08.2023 10:14).