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    Antwort auf Re: Der Volksverpetzer hätte nie gemeinnützig sein dürfen von Stasi.

    Stasi schrieb am 15.05.2024 11:27:

    unparteilichem und neutralem Journalismus

    wenn man diese Vorgabe für alle Medien machen würde, wäre es auf einen Schlag praktisch totenstill auf dem Planeten. Nicht neutralen Einfluß auf die öffentliche Meinung zu nehmen, ist schließlich der Daseinszweck jeglichen politischen Journalismus, wobei etwas anderes auch gar nicht geht, weil ein wirklich neutraler Blickwinkel nur von außerhalb des Systems möglich wäre. Wie man hieran aber schön sieht, ist jeder Medienteilnehmer dem System unterworfen und zwar ganz gleich ob kommerziell oder nichtkommerziell, da ist praktisch unmöglich, unparteilich zu sein, ganz besonders dann, wenn - und das ist ja praktisch der Grund für den ganzen politischen Blog-Journalismus - eine erhebliche Unzufriedenheit mit dem System zugrunde liegt. Wenn der Staat an dieser Stelle eingreift und bei einigen je nach Gutdünken einfach politischen Aktivismus unterstellt und die Finanzierung entzieht, bei anderen jedoch nicht, dann ist das eben pure Willkür und der Verdacht auf Zensur gegen Regimekritik mittels ökonomischer Zwänge drängt sich mehr als nur auf. Also wenn, dann keinerlei Finanzierung politischer Aktivitäten mehr, Parteienfinanzierung eingeschlossen! Oder andersrum, eben alle gleich behandeln, wobei man dann auch rechtsradikale Ansichten finanzieren müßte, solange diese keinen Straftatbestand erfüllen.

    die meisten politischen Journalisten behaupten aber nicht gemeinnützig zu sein.
    Und wer gemeinnützig sein will, muss sich eben an die Beschränkungen halten die damit einher gehen.
    Denn eigentlich ist politische Aktivität in der Gemeinnützigkeit untersagt. Der Bundesfinanzhof hat aber Ausnahmen eingeräumt:

    "Für die zulässige politische Betätigung gemeinnütziger Körperschaften lässt sich auf der Grundlage der Rechtsprechung des BFH zusammenfassend feststellen:[8]

    1. Die gemeinnützige Körperschaft muss sich parteipolitisch neutral verhalten, darf also nicht bestimmte Parteien unterstützen.

    2. Die politische Betätigung im Rahmen eines spezifischen Gemeinnützigkeitszwecks ist zulässig, aber nicht allgemein auf beliebigen Politikfeldern; sie muss der übrigen gemeinnützigen Tätigkeit untergeordnet sein.

    3. Die politische Betätigung im Rahmen des gemeinnützigen Zwecks der „politischen Bildung“ ist nur zulässig, wenn sie sich inhaltlich auf bildungspolitische Fragestellungen beschränkt und sich inhaltlich in geistiger Offenheit vollzieht und die in solcher geistiger Offenheit entwickelten Lösungsvorschläge nicht durch „Einflussnahme auf politische Willensbildung und öffentliche Meinung mittels weiterer Maßnahmen durchgesetzt werden sollen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinn%C3%BCtzigkeit

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    Antwort auf Re: Der Volksverpetzer hätte nie gemeinnützig sein dürfen von ich_habs_nicht_bestellt.

    Nee, das "glaube" nicht ich, das sagt der Bundesfinanzhof...

    Das sind die Bedingungen die ein Verein erfüllen muss, das bedeutet aber nicht, dass die Vereine über die Gemeinnützigkeit anderer Vereine bestimmen was es ja bedeuten würde wenn "in deinen Augen" Vereine ihre Gemeinnützigkeit verlieren sollten sobald sie andere ausschließen. Oder kannst du kein Deutsch?

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    Antwort auf Re: Der Volksverpetzer hätte nie gemeinnützig sein dürfen von Admagistrator.

    Admagistrator schrieb am 15.05.2024 12:11:

    Nee, das "glaube" nicht ich, das sagt der Bundesfinanzhof...

    Das sind die Bedingungen die ein Verein erfüllen muss, das bedeutet aber nicht, dass die Vereine über die Gemeinnützigkeit anderer Vereine bestimmen was es ja bedeuten würde wenn "in deinen Augen" Vereine ihre Gemeinnützigkeit verlieren sollten sobald sie andere ausschließen.

    Hab ich auch nie behauptet...

    Es müssen halt alle gleich behandelt werden. Egal welche politische Strömung sie vertreten, aber sobald sie andere, legale Strömungen, ausschließen sind diese Vereine in meinen Augen nicht mehr "gemeinnützig".

    Das war mein originales volles Statement. Und da steht nix von "anderen Vereinen die über die Gemeinnützigkeit entscheiden" oder "Personen ausschließen".
    Es ging einzig um politische Meinungen die vertreten werden. Und siehe da, genau das spiegelt auch das Urteil des Bundesfinanzhofs wieder.

    Oder kannst du kein Deutsch?

    Der Spruch mit dem Glashaus und den Steinen dürfte dir vermutlich hinlänglich bekannt sein.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.05.2024 12:28).

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    • Admagistrator

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    Antwort auf Re: Der Volksverpetzer hätte nie gemeinnützig sein dürfen von ich_habs_nicht_bestellt.

    ...sobald sie andere [...] ausschließen sind diese Vereine...

    Das ist keine Interpretationsfrage wo du was meinst, du beziehst dich in dem Satz ganz eindeutig auf "diese Vereine" und nicht erst auf die Vereine, dann plötzlich was anderes und dann doch wieder die Vereine.

    Ergo:

    Hab ich auch nie behauptet...

    Bullshit

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    • ich_habs_nicht_bestellt

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    Antwort auf Re: Der Volksverpetzer hätte nie gemeinnützig sein dürfen von Admagistrator.

    Admagistrator schrieb am 15.05.2024 12:44:

    ...sobald sie andere [...] ausschließen sind diese Vereine...

    Das ist keine Interpretationsfrage wo du was meinst, du beziehst dich in dem Satz ganz eindeutig auf "diese Vereine" und nicht erst auf die Vereine, dann plötzlich was anderes und dann doch wieder die Vereine.

    Nein ich beziehe mich auf andere, legale politische Strömungen. Und da ich das Ganze selber geschrieben habe weiß ich wohl besser was ich ausdrücken wollte und was nicht. Und das was du da interpretierst steht da so nicht, den Einschub was gemeint ist hast du natürlich bei deinem Zitat weggelassen, sonst hätte deine Argumentationskette nicht mehr funktioniert, gell.

    Ergo:

    Hab ich auch nie behauptet...

    Bullshit

    Siehe oben. So lansam vermute ich hier geht es nicht um einen sachlichen Diskurs sondern lediglich um die Befriedigung von Aufmerksamkeit deinerseits.

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    Antwort auf Re: Der Volksverpetzer hätte nie gemeinnützig sein dürfen von ich_habs_nicht_bestellt.

    ich_habs_nicht_bestellt schrieb am 15.05.2024 11:38:

    Stasi schrieb am 15.05.2024 11:27:

    unparteilichem und neutralem Journalismus

    wenn man diese Vorgabe für alle Medien machen würde, wäre es auf einen Schlag praktisch totenstill auf dem Planeten.

    die meisten politischen Journalisten behaupten aber nicht gemeinnützig zu sein.
    Und wer gemeinnützig sein will, muss sich eben an die Beschränkungen halten die damit einher gehen.

    Es bringt wenig, 3 mal in einem Thread die Bedingungen für Gemeinnützigkeit zu nennen.

    Für mich ist es schon gemeinnützig, wenn Informationen und Diskussionsbeiträge unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, um z.B. den blinden Fleck, den Öffentliche und private Medien hinterlassen, auszuleuchten. Und es gibt genug politische Journalisten, die bei diesen Medien mit ihrer Sicht der Dinge aktuell nicht veröffentlicht werden.Kommerzielle Medien könne mit solchen Meinungen nicht leben, weil sie den Anzeigenumsatz beeinträchtigen würden.

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    • ich_habs_nicht_bestellt

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    Antwort auf Re: Der Volksverpetzer hätte nie gemeinnützig sein dürfen von Rheinpreusse.

    Rheinpreusse schrieb am 15.05.2024 13:01:

    ich_habs_nicht_bestellt schrieb am 15.05.2024 11:38:

    Stasi schrieb am 15.05.2024 11:27:

    unparteilichem und neutralem Journalismus

    wenn man diese Vorgabe für alle Medien machen würde, wäre es auf einen Schlag praktisch totenstill auf dem Planeten.

    die meisten politischen Journalisten behaupten aber nicht gemeinnützig zu sein.
    Und wer gemeinnützig sein will, muss sich eben an die Beschränkungen halten die damit einher gehen.

    Es bringt wenig, 3 mal in einem Thread die Bedingungen für Gemeinnützigkeit zu nennen.

    Für mich ist es schon gemeinnützig, wenn Informationen und Diskussionsbeiträge unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, um z.B. den blinden Fleck, den Öffentliche und private Medien hinterlassen, auszuleuchten. Und es gibt genug politische Journalisten, die bei diesen Medien mit ihrer Sicht der Dinge aktuell nicht veröffentlicht werden.Kommerzielle Medien könne mit solchen Meinungen nicht leben, weil sie den Anzeigenumsatz beeinträchtigen würden.

    Na ja wenn die Argumentation halt an unterschiedlichen Stellen aufkommt und das die Antwort darauf ist, dann poste ich das eben wieder.

    Das mit dem komerziell nicht veröffentlicht werden bin ich sogar mit dir einer Meinung. Nur bin ich eben auch der Ansicht, dass sich jemand der gemeinnützig sein will sich an die Bedingungen der Gemeinnützigkeit halten muss. Und zwar ohne Ausnahme.

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    Antwort auf Re: Der Volksverpetzer hätte nie gemeinnützig sein dürfen von ich_habs_nicht_bestellt.

    Nein ich beziehe mich auf andere, legale politische Strömungen

    Auch die entscheiden nicht darüber.

    Und da ich das Ganze selber geschrieben habe weiß ich wohl besser was ich ausdrücken wollte

    Sprache ist kein Wunschkonzert. Ich kann auch nicht "pipipopo" als ausführliche Textanalyse einreichen weil "das hab ich ja damit gemeint".
    Was ich "interpretiere" ist eben nicht interpretiert sondern steht da genau so, wenn du mitten im Satz den Bezug änderst musst du das auch so ausdrücken, dein Einschub, den ich zur Verdeutlichung weggelassen habe, ändert nichts am Bezugsobjekt, im Gegenteil, er unterstreicht es sogar noch denn er bezieht sich auf die die (angeblich) ausgeschlossen werden und nicht auf die die ausschließen

    So lansam vermute ich hier geht es nicht um einen sachlichen Diskurs sondern lediglich um die Befriedigung von Aufmerksamkeit deinerseits.

    Logisch, denn wenn es schon für Deutsch auf Grundschulniveau nicht reicht dann ist natürlich auch der selbstkritische Blick auf das eigene Unvermögen sich verständlich artizukulieren (Achtung; Anspielung ;) ) um so schwieriger.

    Aber du hast in sofern Recht, dass es mir nicht mehr um die sachliche Diskussion zum Thema geht sondern viel mehr um die Unterhaltsamkeit, dass du so tust als hättest du das System und seine Fehler verstanden aber scheiterst selbst nach mehrfachem Hinweis immernoch an der Grammatik deines eigenen Satzes.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.05.2024 13:38).

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