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  • Naturzucker

mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

entschädigungslos enteignen!

Kein Staat der Welt kann es sich leisten, den auf Staatskosten gepamperten Milliardären auch nur einen Bruchteil ihrer aufgepumpten Vermögensblasen zu erstatten.

Die einzige Form der Enteignung kann daher nur die entschädigungslose Variante sein.

Denn deren Vermögen wurden auf Kosten von Millionen enteigeneter und entrechteter Bürger geschaffen. Die haben auch zu keinen Zeitpunkt eine angemessene Entschädigung für die Enteigung erhalten. Enteignungen durch Steuern und Abgaben, welche den Großverdienern erlassen wurden, durch Lohndrücker und -dumping. Durch Ausbeutung, Zerstörung von Lebensräumen.

Kein Mensch der Welt kann so hart arbeiten, dass er Milliarden wirklich "verdient". Also gibt es keinen Grund, Vermögen über einem gesellschaftlich verträglichen Grenzwert zu schonen.

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    • gigngogn

    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf entschädigungslos enteignen! von Naturzucker.

    Naturzucker schrieb am 30.09.2021 12:45:

    entschädigungslos enteignen!

    Macht das ruhig und wenn dann das enteignete Kapital verschwedent, veruntreut und verjuxt wurde, dann kommt, absolut verhersehbar, wieder einmal das große Heulen und Zähneknirschen.
    Dann beginnt man halt wieder bei 0, bettelt bei der Weltbank um Kapital und schafft die Trümmer des sozialistischen Paradieses aus dem Weg.

    Kein Staat der Welt kann es sich leisten, den auf Staatskosten gepamperten Milliardären auch nur einen Bruchteil ihrer aufgepumpten Vermögensblasen zu erstatten.

    Auf Staatskosten gepampert? Was meinen sie damit? Nur weil sich ein Sozialist nicht erklären kann das ein enzelner Mensch so erfolgreich sein kann, bedeutet das nicht das Erfolgreiche auf STaatskosten dazu gemacht wurden.

    Die einzige Form der Enteignung kann daher nur die entschädigungslose Variante sein.

    Weil das bisher ja immer so blendend funktioniert hat (Kopf-Tisch)

    Denn deren Vermögen wurden auf Kosten von Millionen enteigeneter und entrechteter Bürger geschaffen. Die haben auch zu keinen Zeitpunkt eine angemessene Entschädigung für die Enteigung erhalten.

    Ah! Sie reden von dene ehemals sozialistischen Staaten und deren korrupter Nomenklatura! Jetzt wird es klarer, ja, da haben sie natürlich recht.

    Enteignungen durch Steuern und Abgaben, welche den Großverdienern erlassen wurden,

    26,8% der Steuerzahler bescheren dem Finanzminister fast 80% seiner Einkommensteuereinnahmen, also irgendwie seh ich nicht das Gutverdiener irgendwie die Steuern erlassen werden.

    durch Lohndrücker und -dumping. Durch Ausbeutung, Zerstörung von Lebensräumen.

    Es gibt Kollektivverträge, ausverhandelt von den Gewerkschaften, wenn sie sich ausgebeutet fühlen beschweren sie sich dort, oder werden sie selbst Unternehmer, das soll ja total einfach und leistungslos sein hörte ich von den Sozialisten.

    Kein Mensch der Welt kann so hart arbeiten, dass er Milliarden wirklich "verdient". Also gibt es keinen Grund, Vermögen über einem gesellschaftlich verträglichen Grenzwert zu schonen.

    Das sehen Milliarden an Konsumenten aber anders, die haben nämlich mit ihrem hart verdienten Geld abgestimmt und ganz freiwillig die Produkte dieser Milliardäre gekauft und sie dadurch erst zu Milliardären gemacht.
    Es kommt nämlich nicht darauf an möglichst hart zu arbeiten, sondern möglichst smart.
    Die Nägel mit der Faust statt mit dem Hammer in die Wand zu schlagen ist härter, macht sie aber nicht zu einem besseren Arbeiter :)

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  • Avatar von Spießbürger
    • Spießbürger

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.06.2013

    Antwort auf entschädigungslos enteignen! von Naturzucker.

    Naturzucker schrieb am 30.09.2021 12:45:

    Kein Staat der Welt kann es sich leisten, den auf Staatskosten gepamperten Milliardären auch nur einen Bruchteil ihrer aufgepumpten Vermögensblasen zu erstatten.

    Die einzige Form der Enteignung kann daher nur die entschädigungslose Variante sein.

    Blackrock besitzt ja nicht nur die Vermögenswerte sondern hat ja auch Verpflichtungen. Das Geld kommt ja nicht irgendwoher. Übernimmt die auch der Staat?

    Denn deren Vermögen wurden auf Kosten von Millionen enteigeneter und entrechteter Bürger geschaffen.

    Es wurde aus den Renten von ziemlich vielen Leuten geschaffen. Und diese wollen irgendwann ihre Investitionen zurück...

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    • Naturzucker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

    Re: kostenlose Nachhilfe: Statistik für Anfänger

    Antwort auf Re: entschädigungslos enteignen! von gigngogn.

    gigngogn schrieb am 30.09.2021 13:42:

    26,8% der Steuerzahler bescheren dem Finanzminister fast 80% seiner Einkommensteuereinnahmen, also irgendwie seh ich nicht das Gutverdiener irgendwie die Steuern erlassen werden.

    Das liegt an der Art, wie die Statistik aufbereitet wird.

    Einkommen und Vermögen steigen exponentiell zu hohen Einkommen und Vermögen hin an.

    Trotzdem werden einschlägige Statistiken nach "Dezilen" aufbereitet. Die sich aber nicht nach der Höhe von Einkommen und Vermögen richten, sondern nach Zahl der Bürger.

    Beim Einkommen haben wir dann die absurde Situation, dass wir 9 Dezile haben bis zur Grenze von ca. 3.600 Euro netto im Monat. Und im letzten Dezil tummeln sich dann alle oberhalb dieser Grenze bis zum Maximum von ca. 15 Millionen Euro netto im Monat (!).

    Wenn man absichtlich oder fahrlässig eine stark exponentiell wachsene Kurve so auswertet, dann kommt am Ende dabei heraus, dass 26,% der Steuerzahler fast 80% der Einkommensteuer bezahlen.

    Der Umstand, dass Einkommensmillionäre, deren Einkommen aus ererbten Ansprüchen aus leistungslosen Kapitaleinkünften diese nur zu 25% versteuern wird darin ebenso verschleiert wie der Umstand, dass niedrige Einkommen den Löwenanteil bei Verbrauchssteeuern, Sozialabgaben und Umlagen stemmen.

    Siehe Grafik "Wal in der Badewanne".

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-05/steuern-entlastungen-steuerpolitik-deutschland-geringverdiener?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    Beachte vor allem den unscheinbaren "Knick" nach unten am Ende der Kurve.

    Die 1000 reichsten Familien sowie Milliardäre haben zum Teil sogar eine negatives Steuersaldo. Weil z.B. ihre Vermögen auf Staatskosten gerettet wurden. Oder weil sie sich mit kriminellen Hütchenspielereien ala Cum-Ex oder mit PPP auf Staatskosten bereichern.

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    • gigngogn

    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf Re: kostenlose Nachhilfe: Statistik für Anfänger von Naturzucker.

    Es geht um konkrete Einnahmen, das ist kein Modell, das sind reale Euros die ganz real auf das Konto des Finanzamts überwiesen wurden. Es ist numal ein Fakt, das 1/4 der Bürger 4/5 der Einkommenssteuer überweisen.

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    • Naturzucker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

    Antwort auf Re: kostenlose Nachhilfe: Statistik für Anfänger von gigngogn.

    gigngogn schrieb am 30.09.2021 15:55:

    Es geht um konkrete Einnahmen, das ist kein Modell, das sind reale Euros die ganz real auf das Konto des Finanzamts überwiesen wurden. Es ist numal ein Fakt, das 1/4 der Bürger 4/5 der Einkommenssteuer überweisen.

    Und wo steht geschrieben, dass dies die "obersten" 1/4 sind? Richtig, nirgends! Das meint halt nur jeder, weil es der Erfahrung entspricht, dass Kurven immer stetig steigen. Auf die Idee, dass die Kurve zu extrem hohen Einkommen wieder abfallen könnte, kommt man halt erst, wenn man die gesamte Belastung einmal grafisch darstellt und dabei auch extreme Einkommen besonders hoch auflöst.

    Der Trugschluß, dass die höchsten Einkommen auch die höchsten Abgaben und Steuern zahlen, ist durchaus beabsichtigt. Sonst könnte ja ein Meister mal hinterfragen, wieso er von seinem Einommen 2/3 wieder an den Staat abliefern muss. Während Couponschneider maximal 25% plus Soli minus Abschreibungen und Steuergestaltung zahlen. Plus das Bisschen, was relativ zu ihrem Einkommen noch an Abgaben und Umlagen anfällt.

    In Wahrheit zahlen nämlich alle bis ungefähr zum Facharbeiter / Meister / Akademiker den Löwenanteil bei Steuern und Abgaben.

    Darüber sinkt die relative und oft genug auch die absolute Belastung mit Steuern und Abgaben, weil

    - auf leistungslose Kapitaleinkünfte der ermässigte Steuersatz gilt
    - die Progressionszone schon beim Einkommen eines Facharbeiters endet
    - Bezieher extremer Einkommen mehr Möglichkeiten haben, ihre Steuerlast durch Abschreibungen und Verlagerung von Gewinnen zu gestalten
    - auf leistungslose Kapitaleinkünfte grundsätzlich keine Sozialabgaben erhoben werden
    - hohe Einkommen einen relativ geringeren Beitrag zu den Indirekten Steuern leisten

    Kurzum, die wirklichen Reichen zahlen entweder kaum oder gar keine Steuern und nur in geringem Umfang Abgaben und Umlagen. Aber wenn sie mit ihren Spekulationen mal wieder ganze Branchen an die Wand fahren, dann darf der Staat als kostenloser Rückversicherer einspringen.

    So mancher Schmarotzer hat daher sogar einen negativen Steuersaldo. Das meinte ich halt mit "auf Staatskosten gepampert".

    Der Fehler, den Leute wie Du machen ist, dass Du glaubst, Du würdest zu "denen" gehören. Tust Du nicht. Nie und nimmer. Aber "deren" Steuern darst Du halt mitbezahlen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (30.09.2021 17:26).

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    • gigngogn

    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf Re: kostenlose Nachhilfe: Statistik für Anfänger von Naturzucker.

    Naturzucker schrieb am 30.09.2021 17:16:

    gigngogn schrieb am 30.09.2021 15:55:

    Es geht um konkrete Einnahmen, das ist kein Modell, das sind reale Euros die ganz real auf das Konto des Finanzamts überwiesen wurden. Es ist numal ein Fakt, das 1/4 der Bürger 4/5 der Einkommenssteuer überweisen.

    Und wo steht geschrieben, dass dies die "obersten" 1/4 sind? Richtig, nirgends!

    Im dem Wort Einkommenssteuer.
    Da die progressiv ist, ist ganz klar wer das zahlt, denn es gibt keinen Abfall ganz oben wie sie behaupten.

    Der Trugschluß, dass die höchsten Einkommen auch die höchsten Abgaben und Steuern zahlen, ist durchaus beabsichtigt.

    Sie vermischen verschiedene Einkommensarten und kommen dadurch zu einem unsinnigen Ergebnis.

    Darüber sinkt die relative und oft genug auch die absolute Belastung mit Steuern und Abgaben, weil

    Relativ ja, nur absolut ist es halt so, dass 25% von 1Mio immer noch 1000% mehr ist als 50% von 50.000.
    Ausgeben kann der Staat aber nur reale Euros, von relativen hat er relativ wenig.

    - auf leistungslose Kapitaleinkünfte der ermässigte Steuersatz gilt

    Kapitaleinkünfte sind nicht leistungslos, wer das glaubt hat noch nie Kapital erwirtschaftet oder auch nur verwaltet.

    - die Progressionszone schon beim Einkommen eines Facharbeiters endet

    Beschweren sie sich bei der Politik das heutzutage schon ein Facharbeiter in den Steuersatz fällt den früher nur die obersten 10% zahlen mussten.

    - Bezieher extremer Einkommen mehr Möglichkeiten haben, ihre Steuerlast durch Abschreibungen und Verlagerung von Gewinnen zu gestalten

    Wenn ich Ausgaben abschreiben kann musste ich sie vorher ja auch bezahlen, was mein Einkommen und natürlich meine Steuerlast verringert.

    - auf leistungslose Kapitaleinkünfte grundsätzlich keine Sozialabgaben erhoben werden

    Warum auch? Krieg ich sonst bei einem Verlustjahr was raus aus der Sozialversicherung?

    - hohe Einkommen einen relativ geringeren Beitrag zu den Indirekten Steuern leisten

    Ja, so wie auch jeder Bürger der spart, so ein Hund aber auch, legt sich was zurück und schädigt so den Finanzminister.

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  • Avatar von Aruba
    • Aruba

    944 Beiträge seit 25.08.2019

    Antwort auf Re: entschädigungslos enteignen! von Spießbürger.

    Zurueck „a la Madoff“ vielleicht? Billiarden sind schon ziemlich fette Renten.

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