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    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf Re: Enteignung hört sich so unfair an von .

    Brasso schrieb am 30.09.2021 15:09:

    Die Zentralbanken der G7 können aber handeln wie Könige der westlichen Welt.

    Wenn sie ihre jeweiligen Währungen ruinieren wollen ja, aber nur kurz :)

    Wie ich schon schrieb, können Sie ihr Geld geben wem sie wollen.
    Die Hauptsache ihre Versicherungsbeiträge und die staatlichen Pensionsgelder werden vom Staatsfond verwaltet.

    Sie schulden mir immer noch die Erklärung *wie* sie das machen wollen. Wie bringen sie z.B. Norwegen dazu ihnen das Geld der norwegischen Bürger anzuvertrauen.
    Ihr Angebot ihnen weniger Rendite bei gleichem Risiko zu zahlen wird wahrscheinlich nicht reichen :)

    Nur blöd, dass die meisten interessanten Fonds eine Mindesteinlage von 5 Millionen und mehr verlangen. Die Investmentfonds, die weniger verlangen, kassieren so hohe Depot- und Verwaltungsgebühren, dass sie wieder uninteressant sind.

    Geh bitte, Blackrock verwaltet jede Menge ETFs, die gibt es von vielen Anbietern in vielen verschiedenen Ländern auf die unterschiedlichsten Indexe.
    Mehr Auswahl kann es kaum geben, da sind sie schon für ganz kleines Geld dabei.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2014

    Antwort auf Re: Enteignung hört sich so unfair an von gigngogn.

    Am Anfang dieses Gedankenspiel stand, dass die Zentralbanken der G7 Blackrock übernehmen sollten. Hätten sie mich jetzt kritisiert, dass die USA und GB da nicht mitmachen, hätte ich ihnen lächelnd zugestimmt. Aber Norwegen hatte von Anfang an nichts damit zu tun.

    Und mein Einwand bezüglich ihren Investitionen bezog sich darauf, dass wenn sie in einen Fond sparen wollen der nicht von Blackrock gehandelt wird, es nicht so einfach ist.

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    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf Re: Enteignung hört sich so unfair an von .

    Brasso schrieb am 30.09.2021 15:53:

    Am Anfang dieses Gedankenspiel stand, dass die Zentralbanken der G7 Blackrock übernehmen sollten. Hätten sie mich jetzt kritisiert, dass die USA und GB da nicht mitmachen, hätte ich ihnen lächelnd zugestimmt. Aber Norwegen hatte von Anfang an nichts damit zu tun.

    OK, ich versuche mal das zusammenzufassen.
    Ihre Idee:
    Die Zentralbanken der G7 kaufen Blackrock, die Rendite des Unternehmens soll dazu verwendet werden die Währungen zu stabilisieren, anstelle der aktuellen Nullzinspolitik.
    Der Unternehmenswert liegt laut ihnen bei ~113Milliarden US $, die Eigenrendite lag zuletzt bei ~11%.

    Selbst wenn niemand bei dieser Übernahme sein Vermögen von BR abziehen würde, was unrealistisch ist, ist die Rendite bestenfalls ein Tropfen auf den heissen Stein.
    Allein die EZB hat in einem Monat (März 2021) eine Bilanzausweitung um 342 Milliarden Euro vorgenommen um die Währung zu stabilisieren.
    Da liegen einfach Größenordnungen zwischen dem, was die Fondsverwalter wert sind und an Ertrag bringen können und dem, was sie benötigen um eine Währung zu stabilisieren.

    Wenn sie allerdings der Meinung sind unsere Sozialversicherungsbeiträge und Pensionsvorsorgen wären in einem Fond besser aufgehoben als in Form von Staatsanleihen, die der Staat an die EZB verscherbelt um die aktuellen Sozialkosten zu finanzieren, dann gebe ich ihnen völlig recht. Konstrukte wie der norwegische Staatsfond sind eine brilliante Idee um für seine Bevölkerung vorzusorgen.
    Allerdings wäre das sehr sehr schlecht für die PIGS und wohl das Ende des Euros und der EU.

    Und mein Einwand bezüglich ihren Investitionen bezog sich darauf, dass wenn sie in einen Fond sparen wollen der nicht von Blackrock gehandelt wird, es nicht so einfach ist.

    Passive Fonds, speziell ETFs, sind austauschbar, es macht wenig Unterschied ob sie von Blackrock, UBS, oder irgendjemand anderem verwaltet werden, es sind Indexfolger die sich nur anhand der Fondkosten, die minimal sind, unterscheiden.

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    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf Re: Woher stammt das Kapital von Blackrock? von XavierS.

    Wer sagt das die Produktivitätssteigerung auf die Arbeitskraft zurückzuführen ist?

    Wenn ich als Unternehmer eine Maschine kaufe, mit der sich mein Werkstück in der halben Zeit produzieren lässt, hat sich die Produktivität verdoppelt und der Arbeiter genau nichts dazu beigetragen.

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