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  • Avatar von szul
    • szul

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.06.2003

    Woher stammt das Kapital von Blackrock?

    Antwort auf Re: Knüppel aus dem Sack von foobar.

    foobar schrieb am 30.09.2021 11:17:

    logiko schrieb am 30.09.2021 11:09:

    Die Macht des internationalen Finanzkapitals ist der Kontrolle der Bürger entglitten

    Das "internationale Finanzkapital" bei BlackRock sind die privaten Renten und Fonds-Ersparnisse vieler Millionen Bürger.

    Wenn man das weiß, bekommen Enteignungen einen anderen Stellenwert.

    Es wird immer wieder gerne behauptet,
    dass das Kapital von Blackrock vor allem von Kleinanlegern stammt.

    Aber stimmt das?
    Ich kann mir das nur schwer vorstellen.

    Solange niemand eine solche Aussage mit Quelllen belegen kann,
    sehe ich sie nicht als Tatsachen, sondern nur als Vermutungen.
    Oft mit dem Beigeschmack eines "Scheinarguments".

    Hat jemand mal konkrete Zahlen dazu,
    aus welchen Quellen sich das Kapital von Blackrock zusammensetzt?
    Ich konnte dazu leider nichts finden.

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  • Avatar von marie-sofie
    • marie-sofie

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.12.2017

    Antwort auf Woher stammt das Kapital von Blackrock? von szul.

    vielleicht sollten Sie mal den Schleier des Geldvermögens, Aktienkapital weglassen;

    das Ganze funktioniert doch bei den großen Gewinnern nach dem Prinzip: Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren; das beste Beispiel hierzu; Amaz-Bez: wie oft wurden Pakete von seinen Lieferdienste über Stunden, manchmal sogar Tage in einem großen Mietshausflur kostenlos gelagert und von den Lieferern unter Umständen noch bei verschiedenen Nichtkäufern Sturm geklingelt, wer hat die Feinstaub- und Abgasbelästigungen; wer zahlt für die Altpapierentsorgung und und und ...

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    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2014

    Antwort auf Re: Enteignung hört sich so unfair an von foobar.

    Bei einer Übernahme von Den Fondsgesellschaften hat das erst mal keinen Einfluss auf die ETFs. Es könnten sogar weitere ETFs herausgegeben werden. Zum Beispiel zum partizipieren von erneuerbaren Energien einen ETF und ETC aus Aktien in die Energiewirtschaft und Forschung. Oder in die Digitalisierung einen ETF mit Baggerfirmen, Glasfaserhersteller und Infrastrukturhersteller.

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  • Avatar von gigngogn
    • gigngogn

    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf Re: Enteignung hört sich so unfair an von .

    Brasso schrieb am 30.09.2021 11:46:

    Bei richtiger orchestrierung einer Übernahme wie gleichzeitiger Ankündigung des Plans die Rendite zu verringern, würden die Aktionäre fliehen und der Aktienwert fallen.
    Die Übernahme würde billiger.

    Genau, ...wir werden Blackrock kaufen und dann den Laden an die Wand fahren, wer macht mit...
    Klingt nach einem Erfolgsmodell, da kann ich kaum widerstehen :)

    Zum zweiten schrieb ich Blackrock & Co, damit es keine Fluchtmöglichkeit in andere Fondsverwalter gibt.

    Sie wollen also *alle* Fondsverwalter kaufen? :)
    Mal ganz davon abgesehen das ihnen dazu das nötige Kleingeld fehlt, das reicht ja im Fall von D nicht einmal für Blackrock, wie verhindern sie, dass sich sofort neue Konkurrenz bildet?

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  • Avatar von ACD
    • ACD

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.10.2001

    Bürger - MLP - Standard Life - Blackrock

    Antwort auf Woher stammt das Kapital von Blackrock? von szul.

    https://www.standardlife.de/fonds/fondsauswahl

    MLP ist ein deutscher Finanzdienstleister, der unter anderem Altersvorsorgeprodukte an deutsche Akademiker verkauft.
    Zur Diversifizierung hat MLP neben Kapitallebensversicherungen "Heidelberger Leben" auch solche von Standard Life.
    Früher konnte man sich nicht aussuchen, wie Standard Life das Geld dann angelegt hat, heute geht das wohl. Unter den von Standard Life angebotenen Fonds sind auch solche von Blackrock.

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  • Avatar von tin_duck
    • tin_duck

    mehr als 1000 Beiträge seit 31.12.2001

    Antwort auf Re: Knüppel aus dem Sack von foobar.

    foobar schrieb am 30.09.2021 11:17:

    Das "internationale Finanzkapital" bei BlackRock sind die privaten Renten und Fonds-Ersparnisse vieler Millionen Bürger.

    Wenn man das weiß, bekommen Enteignungen einen anderen Stellenwert.

    Man muss niemanden enteignen, nur BlackRock die Kontrolle über das Geld entziehen.

    Das Problem ist die (Fremd)Kapitalkonzentration in den Händen von Leuten, die das skrupellos als wirtschaftliche Waffe einsetzen.

    bis denn.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2014

    Antwort auf Re: Enteignung hört sich so unfair an von gigngogn.

    gigngogn schrieb am 30.09.2021 13:18:

    Genau, ...wir werden Blackrock kaufen und dann den Laden an die Wand fahren, wer macht mit...
    Klingt nach einem Erfolgsmodell, da kann ich kaum widerstehen :)

    Keiner hat vor sie als CEO bei Blackrock einzusetzten.

    Sie wollen also *alle* Fondsverwalter kaufen? :)
    Mal ganz davon abgesehen das ihnen dazu das nötige Kleingeld fehlt, das reicht ja im Fall von D nicht einmal für Blackrock, wie verhindern sie, dass sich sofort neue Konkurrenz bildet?

    Also, Blackrock kostet zur Zeit keine 113 Milliarden. Die anderen großen Fondsgesellschaften sind sogar noch günstiger zu haben. Das zahlen Zentralbanken aus der Portokasse.

    Und von mir aus könnten ruhig neue Fondsgesellschaften entstehen. So lange Versicherungen und Pensionsfonds (Geldsammelstellen von Beiträgen und Gebühren) nur von staatlichen Fonds verwaltet werden.

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  • Avatar von gigngogn
    • gigngogn

    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf Re: Enteignung hört sich so unfair an von .

    Brasso schrieb am 30.09.2021 13:44:

    gigngogn schrieb am 30.09.2021 13:18:

    Genau, ...wir werden Blackrock kaufen und dann den Laden an die Wand fahren, wer macht mit...
    Klingt nach einem Erfolgsmodell, da kann ich kaum widerstehen :)

    Keiner hat vor sie als CEO bei Blackrock einzusetzten.

    Es geht auch nicht um die Mitarbeiter oder Aktionäre von Blackrock selbst, sondern um die Aktionäre die ihr Vermögen von Blackrock verwalten lassen, *die* müssen sie überzeugen, denn sonst wechseln sie einfach den Fondsverwalter.

    Sie wollen also *alle* Fondsverwalter kaufen? :)
    Mal ganz davon abgesehen das ihnen dazu das nötige Kleingeld fehlt, das reicht ja im Fall von D nicht einmal für Blackrock, wie verhindern sie, dass sich sofort neue Konkurrenz bildet?

    Also, Blackrock kostet zur Zeit keine 113 Milliarden. Die anderen großen Fondsgesellschaften sind sogar noch günstiger zu haben. Das zahlen Zentralbanken aus der Portokasse.

    Das ist der Wert des Unternehmens Blackrock, aber nicht des von dem Unternehmen verwalteten Vermögens. Was wollen sie mit dem Unternehmen allein? Um eine Rendite zu haben müssen sie auch Vermögen haben das sie verwalten, also brauchen sie das Vertrauen der aktuellen Kunden und ihre Vorschläge sind nicht gerade gute Werbung :)

    Und von mir aus könnten ruhig neue Fondsgesellschaften entstehen. So lange Versicherungen und Pensionsfonds (Geldsammelstellen von Beiträgen und Gebühren) nur von staatlichen Fonds verwaltet werden.

    Und das erreichen sie wie? Nicht vergessen, sie sind nicht der König der Welt :)
    Also ich z.B. würde dann einfach den Fondsverwalter wechseln, mein Kapital geht dann an einen anderen, der weniger verrückte Ideen hat.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2014

    Antwort auf Re: Enteignung hört sich so unfair an von gigngogn.

    Die Zentralbanken der G7 können aber handeln wie Könige der westlichen Welt.

    Wie ich schon schrieb, können Sie ihr Geld geben wem sie wollen.
    Die Hauptsache ihre Versicherungsbeiträge und die staatlichen Pensionsgelder werden vom Staatsfond verwaltet.

    Nur blöd, dass die meisten interessanten Fonds eine Mindesteinlage von 5 Millionen und mehr verlangen. Die Investmentfonds, die weniger verlangen, kassieren so hohe Depot- und Verwaltungsgebühren, dass sie wieder uninteressant sind.

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  • Avatar von XavierS
    • XavierS

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.08.2020

    Antwort auf Woher stammt das Kapital von Blackrock? von szul.

    Vor dem Hintergrund einer Steigerung der Produktivität zwischen 1950 und 2007 auf das 8-fache je Arbeitsstunde (google FES Wohlstand durch Produktivität) wurden die Renten von 67% auf ca 43% gekürzt und die Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre verlängert.

    Für viele Grund genug, die dafür verantwortlichen Parteien zu wählen.
    Das Wahlergebnis stellt dem Deutschen Volk ein Armutszeugnis aus.

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