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    • adiosamigos

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    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von Tobias Kern.

    Tobias Kern schrieb am 30.09.2021 10:28:

    Und ich Dummerchen dachte das hätte mit dem Lebensraum im Osten etwas zu tun gehabt. So kann man sich irren.

    Naja, kann sein, muß aber nicht. Nachdem zu diesem Thema andere Meinungen fast ein Jahrhundert unter Strafe standen und auch immer noch stehen, bilde ich mir lieber nicht ein die Wahrheit darüber zu kennen.

    Auch wenn Hitler ganz sicher ein gewissenloser Massenmörder war, sind die anderen keine Engel gewesen. Nicht immer schafft es die ganze Wahrheit in die Geschichtsbücher und die Köpfe der Leute.

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  • Avatar von gigngogn
    • gigngogn

    833 Beiträge seit 11.11.2003

    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von Fürlau.

    Fürlau schrieb am 30.09.2021 12:18:

    Eine Weltleitwährung ist eine Weltleitwährung oder sie ist eben keine, auch ohne formalen Überbau.

    Nein, denn ohne Regeln und Mechanismen kann eine Währung eben nicht als Weltleitwährung funktionieren. Erst die Verpflichtung aller beteiligten Staaten ihre Währung a) an Gold zu binden und den Wechselkurs um nicht mehr als 1% schwanken zu lassen und b) die Gründung des IMF um Währungsschwankungen auszugleichen haben eine Weltleitwährung ermöglich, die ursprünglich auch gar nicht der US$ hätte sein sollen.

    Das III. Reich mag seine Nachbarn überfallen haben, um seine Territorien zurückzuerhalten,

    Wie meinen? Weder Frankreich, noch Österreich oder die Niederlande waren je Territorium Deutschlands, im Gegenteil, große Teile Deutschlands gehörten ursprünglich zum Habsburgerreich und Bayern war unabhängiges Königreich.
    Welche deutsche Territorien gab es denn in Nordafrika?

    die Böhmen, la Boheme, sind zB ein bayerischer Stamm, aber ich erachte das als nicht so schlimm, wie die Eroberung des Planeten durch die Gegner im Krieg

    Genau, was ist schon die industrielle Vernichtung von ein paar Millionen Juden und slawischer Untermenschen......Was sind sie für einer bitte?

    Und da die Nationalsozialisten überhaupt keine Anstalten machten (sie bauten keine entsprechende Flotte), kolonialer Mitbewerber zu werden, obwohl Hitler damit liebäugelte, müssen wir den Grund für den Krieg wohl woanders suchen.

    Nein, müssen wir nicht, wir *wissen* das die Nazis ihre Nachbarn überfielen und wir wissen das sie keinesfalls damit genug hatten nur ihre unmittelbaren Nachbarn zu schlucken, oder glauben sie die deutschen Truppen haben sich nach Moskau oder Nardafrika verirrt?

    . Anstatt die Steuerkohle weltweit mit der Gießkanne zu verbreiten, könnte man einfach diesen Laden unfreundlich kaufen.

    Steht jedem frei, die legalen Mechanismen dazu gibt es und das entsprechende Kleingeld müsste man halt haben, aber Deutschland kann sich Blackrock sicher nicht leisten.

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  • Avatar von Fürlau
    • Fürlau

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.08.2021

    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von gigngogn.

    Nein, denn ohne Regeln und Mechanismen kann eine Währung eben nicht als Weltleitwährung funktionieren. Erst die Verpflichtung aller beteiligten Staaten ihre Währung a) an Gold zu binden und den Wechselkurs um nicht mehr als 1% schwanken zu lassen und b) die Gründung des IMF um Währungsschwankungen auszugleichen haben eine Weltleitwährung ermöglich, die ursprünglich auch gar nicht der US$ hätte sein sollen.

    Sie sind typisch deutsch. Natürlich wurde der Welthandel durch das Britische Pfund bis dahin abgewickelt. Sie können das der Rede Adolf Hitler 02/38 im Reichstag entnehmen, der die Auslandsverschuldung aus dem Young-Plan ablehnte, welche am Schwarzen Freitag, 1929, zum ökonomischen Kollaps der Weimarer Republik führte.

    Das III. Reich mag seine Nachbarn überfallen haben, um seine Territorien zurückzuerhalten,

    Wie meinen? Weder Frankreich, noch Österreich oder die Niederlande waren je Territorium Deutschlands, im Gegenteil, große Teile Deutschlands gehörten ursprünglich zum Habsburgerreich und Bayern war unabhängiges Königreich.
    Welche deutsche Territorien gab es denn in Nordafrika?

    Was wollen Sie? Frankreich hatte Deutschland den Krieg erklärt. Und auch Sie hätten, als Regierungs- oder Stabschef die Maginot-Linie umgangen. Die strategischen Erfahrungen des I. Weltkriegs (Eisen- & andere Importe) bei der maritimen Überlegenheit der Briten und Franzosen erforderten die geo-strategische Notwendigkeit, die Küsten Europas zu beherrschen. Das erkennt man gut an der Invasion Narviks, die Briten kamen an demselben Tag an. Nord-Afrika können Sie gerne als Nibelungen-treue Dämlichkeit erachten, um unsere italienischen Freunde dort zu retten. Aber begehen unsere Freunde, die US Amerikaner nicht permanent solche geo-strategischen Fehler? Und was Ihr Habsburg angeht, so gab es bei den Volkszählungen im Vielvölker-Staat Österreich-Ungarn nie die Möglichkeit Österreicher anzukreuzen. Man kreuzte Deutsch an. Die historischen Trennung aus dem deutschen Bund heraus erfolgte durch Bismarck, der, verständlicherweise, keinen Habsburger auf dem deutschen Kaiser-Thron wünschte.

    die Böhmen, la Boheme, sind zB ein bayerischer Stamm, aber ich erachte das als nicht so schlimm, wie die Eroberung des Planeten durch die Gegner im Krieg

    Genau, was ist schon die industrielle Vernichtung von ein paar Millionen Juden und slawischer Untermenschen......Was sind sie für einer bitte?

    Ich habe in keiner Weise die industrielle Vernichtung durch die Nationalsozialisten schöngeredet. Auch Mitglieder meiner Familie saßen im KZ, wie im Gulag. Aber, was Genozide angeht, ist es in meinen Augen, abseits jeglicher Relativierung, unmoralisch weltweite historische Genozide, ob nun an Armeniern, Amerikanern, Afrikanern, Asiaten, Philippinos, etc.pp., wie Sie das anscheinend handhaben, zu ignorieren. Alle Opfer verdienen unser Gedenken. Und übrigens, ich gehöre zu der Fraktion, die nicht an Slawen glaubt. Für mich sind so genannte Slawen unsere Brüder und Schwestern.

    Und da die Nationalsozialisten überhaupt keine Anstalten machten (sie bauten keine entsprechende Flotte), kolonialer Mitbewerber zu werden, obwohl Hitler damit liebäugelte, müssen wir den Grund für den Krieg wohl woanders suchen.

    Nein, müssen wir nicht, wir *wissen* das die Nazis ihre Nachbarn überfielen und wir wissen das sie keinesfalls damit genug hatten nur ihre unmittelbaren Nachbarn zu schlucken, oder glauben sie die deutschen Truppen haben sich nach Moskau oder Nordafrika verirrt?

    Gar nichts, oder was, meinen Sie, haben die Briten dort gemacht? Schulen gebaut & Brunnen gebohrt?

    Anstatt die Steuerkohle weltweit mit der Gießkanne zu verbreiten, könnte man einfach diesen Laden unfreundlich kaufen.

    Steht jedem frei, die legalen Mechanismen dazu gibt es und das entsprechende Kleingeld müsste man halt haben, aber Deutschland kann sich Blackrock sicher nicht leisten.

    Darum ging die Debatte. Und mit unserer Ausgabenpolitik kann man sich gar nichts leisten. Da stellt sich doch die Frage, mit Bezug zum Autoren des Artikels, was leistet man sich denn?

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  • Avatar von bretzelkatze
    • bretzelkatze

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    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von Fürlau.

    Fürlau schrieb am 30.09.2021 11:59:

    Die III. Reich führte einen lokalen Krieg gegen Polen, da die Wiedererlangung der deutschen Ostgebiete auf keinem Verhandlungswege zu erreichen waren. Die Briten & Franzosen entfesselten durch ihre Kriegserklärung an das III. Reich den Weltkrieg. Diese beiden Staaten hatten zu diesem Zeitpunkt mehr als den halben Planeten, also fremde Territorien durch kriegerische Gewalt erobert. Beim Krieg gegen Polen ging es um eigene Territorien. Vielleicht hätten Sie in der Schule besser aufpassen sollen. Und da wir das alle nicht mehr wollen, sollte sich auch Herr Rügemer überlegen, was er schriebt, nicht?

    Und in der Sowjetunion ging es dann wohl um die deutschen Ostgebiete im Ural oder was?
    Schon möglich, dass Herr Rügemer in der Schule nicht aufgepasst hat - nämlich in der Schule, die es bis zum Mai 45 gab.

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    • Aruba

    944 Beiträge seit 25.08.2019

    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von Fürlau.

    Da habe ich auch nicht aufgepasst in der Schule. Ich wusste nicht dass die Franzosen
    Kanada und Louisiana durch kriegerische Gewalt eroberten und deren Ureinwohner bekaempften und enteigneten. Von F. Kompturen, Faktoreien und Handelsposten in Indien, noch vor England war mir aber bekannt, spaeter niedergemacht und kriegerisch erobert durch England. Monopolbildung?
    Eure Kolonien? Heisser Sand laesterten die. Nichtsdestotrotz war diese damalige „Flucht nach vorne“ in die Kolonien eine Ueberlebensnotwendigkeit so wie es heute der Bedarf an Infrastruktur und Technologie ist.
    Was WKII betrifft: keine allzu grosse Sorgen entwickeln. Das Desaster von Mai/Juni 1940 schreiben sich die Franzosen ganz allein zu. So selbstbewusst ist man da schon, hat man ganz sauber hinbekommen (Marc Bloch – L`Etrange Defaite). Merkwuerdig ist das die von Frankreich deklarierte Kriege (70,39/40) beide fuer Frankreich verloren gingen und der von Deutscher Seite deklarierte (14) fuer Deutschland verloren ging. C‘est la vie.

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    • Fürlau

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.08.2021

    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von bretzelkatze.

    Ihre Polemik können Sie gerne Ihren Hasen geben. Die Sowjetunion war in den 30ern der aggressivste Staat auf dem Planeten, der quasi jeden Nachbarn überfiel oder schlicht okkupierte. Wann Deutschland dran war, war kalkulierbar.

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    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von Aruba.

    Viel schlimmer war die Eroberung von Indochine.....welches vorher von China beherrscht war....

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    944 Beiträge seit 25.08.2019

    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von Fürlau.

    Die Franzosen klassifizieren ihre Dirigente und Koenige in Kategorien: gute, weniger gute
    und hundsmiserable.. Napoleon der III. gehoerte zur letztgenannten, ein Abenteuerer noch dazu.Die Angst in den Zangengriff zwischen Reich und Spanien zu gelangen war aber real.

    Der Opiumkrieg gegen China mit dessen Invasion,Vietnam. Alles sehr Kapitalistische Vorhaben, wobei wir wieder beim Thema sind. Nach dem Desaster von 1870 hatte Frankreich seine Eigenstaendigkeit weitgehend eingebuesst und war zum Mitlaeufer geworden.

    NB. NapIII wurde ausgesprochen von dem imperialistischen Preussen entfernt und es kam erneut zur Republik aber jetzt mussten Kolonien her, aus gutem Grund.
    Der Zangengriff hatten sich auf weltweit verlagert.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.10.2021 10:05).

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    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von Aruba.

    Die Franzosen klassifizieren ihre Dirigente und Koenige in Kategorien: gute, weniger gute
    und hundsmiserable.. Napoleon der III. gehoerte zur letztgenannten, ein Abenteuerer noch dazu.Die Angst in den Zangengriff zwischen Reich und Spanien zu gelangen war aber real.

    Sarkozy ist der erste französische Regierungschef, der belangt wird.

    Der Opiumkrieg gegen China mit dessen Invasion, Vietnam. Alles sehr Kapitalistische Vorhaben, wobei wir wieder beim Thema sind. Nach dem Desaster von 1870 hatte Frankreich seine Eigenstaendigkeit weitgehend eingebuesst und war zum Mitlaeufer geworden.

    Das haben Sie nicht genau recherchiert. In Britannien ließ sich der Sklavenhandel nicht mehr durchsetzen, zwischen 1803 und 1865 rottete die Royal Navy den Sklavenhandel mehr oder weniger aus. (Als Ersatzgeschäft wurde der Opiumhandel eingeführt.) Aber das war wie heute eher ein Luxusproblem woker Minderheiten. Die Leibeigenschaft wurde in Britannien erst um 1850 endgültig abgeschafft. (Im Preußen als erstem Staat nach dem 7-jährigen Krieg auf königlichen Gütern). Und auch die Schulpflicht wurde in Britannien erst 1914 eingeführt. Die Mehrheit der Europäer lebte quasi auch in einer Kolonie.

    NB. NapIII wurde ausgesprochen von dem imperialistischen Preussen entfernt und es kam erneut zur Republik aber jetzt mussten Kolonien her, aus gutem Grund.
    Der Zangengriff hatten sich auf weltweit verlagert.

    Bringen Sie doch mal Beispiele für das imperialistische Preußen? Weniger quatschen, mehr auf den Tisch legen bitte.

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    • Aruba

    944 Beiträge seit 25.08.2019

    Antwort auf Re: Das wollten schon ganz andere von Fürlau.

    Soso Preussen nicht imperialistisch... was komplett neues. Was war aber dann am 18.Januar 1871 im Schloss Versailles? Eine Armee die ein Staatsanhaengsel hat. Die Tugende die Sie ansonsten der Royal Navy und dem liberalen und kapitalistischen England zuschreiben. Diese Seite des Zangengriffs hatte ich nicht erwaehnt, da haben Sie Recht.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (01.10.2021 10:47).

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