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mehr als 1000 Beiträge seit 02.09.2003

Können wir mal den Quatsch vom NATO-Mitglied Ukraine beerdigen?

Die Ukraine wird nie Mitglied der NATO.

Griechenland hat ewig lang den Beitritt Nordmazedoniens verhindert, und da ging es um einen Namensdisput.

Und jetzt sollen 29 Staaten mit sehr unterschiedlichen Interessen den Beitritt eines Krisenherds gutheißen?

Also macht Nägel mit Köpfen. Macht es so wie Kennedy. Damals zog die UdSSR die Atomraketen aus Kuba ab, öffentlich ohne Gegenleistung. Tatsächlich sicherte Kennedy geheim den Abzug der US-Raketen aus der Türkei binnen 6 Monaten zu. Das geschah auch.

So ähnlich kann man es wieder machen. Russland zieht seine Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze ab. Offiziell bemüht man sich um vernünftige Friedensgarantien, und inoffiziell sichert man Russland zu, dass die Ukraine nicht in die NATO aufgenommen wird, gegen völkerrechtlich verbindliche Zusagen, dass Russland die Grenzen der Ukraine anerkennt und sie niemal verletzt. Die Krim ist weg, so realistisch muss man sein.

Dann die Entmilitarisierung des Donbass. Die beiden Volksrepubliken bekommen Autonomie in machbaren Grenzen, Russisch ist gleichberechtigte Sprache neben Ukrainisch, und damit Ruhe im Karton.

Die Ukraine darf ihr Recht behalten, um Aufnahme in die NATO zu bitten (das ist ihr souveränes Recht), aber die NATO stimmt nicht zu.

Und wenn sich alles beruhigt hat, reden wir mal wieder über eine Freihandelszone zwischen Lissabon und Wladiwostok (oder gar Tokio). Inklusive Ukraine und Georgien.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.01.2022 17:13).

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