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  • Ungefragter 2

mehr als 1000 Beiträge seit 20.03.2020

Ich glaube es nicht. Überbevölkerung wird als ein Problem benannt.

"Konsequent weitergedacht, taucht im Problemfeld eine neue Frage auf, die angesichts des Ernstes der Lage erlaubt sein muss: Ob Menschen sich weiterhin unbegrenzt vermehren sollen, wodurch sich die Bevölkerungszahlen und die Bevölkerungsdichte weiter erhöhen.

Seit 1990 ist die Bevölkerung Deutschlands um fast 30 Prozent angestiegen. Menschen mit einer wachsenden Population werden sich aber immer für notwendige Neubauten sowie für möglichst hohe Erträge in der Landwirtschaft entscheiden - statt für den Naturschutz."

Normalerweise leugnet der moderne Journalismus Zielkonflikte, wenn diese seine persönlich absolut gesetzten moralischen Werte konterkarieren.

Zunächst mal Respekt an die Journalistin. Was früher selbstverständlich war, kann heute gesellschaftlichen Suizid bedeuten.

Schön wäre es gewesen, hätte man diesem Artikel noch entnehmen können, dass Deutschland nur 33 Millionen Menschen (Wikipedia) ökologisch verträgt. Hilfreich wäre es auch gewesen, wenn man konzediert hätte, dass die Biodeutschen sich schon seit längerer Zeit bei ihrer Reproduktionsrate bescheiden und das Bevölkerungswachstum von 30 % (ist die Wiederverinigung schon herausgerechnet?) vermutlich durch die allseits begrüßte Zuwanderung aus anderen nachwuchsfreundlicheren Kulturkreisen induziert ist.

Schon klar, ist ein anderes Thema.

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