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  • Wagenrad

mehr als 1000 Beiträge seit 07.08.2001

Geld statt Natur

Die Stadt Nürnberg plant 17 Pflanztröge auf den komplett zubetonierten Platz vor dem Hauptbahnhof zu stellen.

> https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/mehr-pflanzen-nurnbergs-hauptbahnhof-soll-bunter-werden-1.9600567/7.4114453

und natürlich hört man ständig von "Urban Gardening". Gleichzeitig wird abgeholzt und zubetoniert. Vor 10 Jahren standen wunderschöne alte Bäume am Maxtorgraben, die sind alle weg.

Ein weiteres Schlagwort ist dabei "Nachverdichtung", das erklärte Ziel des Nürnberger Stadtrates. Womit dann Grundstücke weiter zugepflastert werden sollen.

Ein großer Garten wie ein Dschungel, wo sich momentan noch Bienen, Hummeln und Kröten austoben und die Vögel auf den Startästen sitzen um am Feinstaub filternden Wein die Trauben zu ernten, nein nein.

Laut Stadt Nürnberg sollte da ein 6 Wohneinheiten Betonblock drauf.

Die Dissonanz zwischen Anspruch und Realität löst sich auf, wenn man berücksichtigt, wer mit dem Beton Geld verdient.

Und warum jeder einen Anspruch haben solle, für einen Apfel und ein Ei mitten in der Stadt zu wohnen, hat mir noch keiner erklärt.

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