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  • exkoelner

mehr als 1000 Beiträge seit 28.06.2012

Kranke Gesellschaften produzieren kranke Städte

Und Lebensräume. Das fängt bei der work-live Balance an und endet noch lange nicht bei der Stadtplanung. Und die Grundlage ist idR. Leben um zu arbeiten. Stadtplaner haben die autogerechte Stadt verbrochen, Trabantenstädte, oft als sozialer Wohnungsbau tituliert, der heute angesichts der Ergebnisse seit den 60/70ern fast wie Ironie wirkt. Ob Köln Chorweiler oder Berlin Marzahn, eine soziale Wüste deren sozialstes der Späti ist. Und jetzt kommt also noch die Digitalisierung dazu … was wahrscheinlich dann planerisch mehr Überwachungskameras und Sendemasten für 5G bedeuten wird. Wenn asoziale soziale Räume planen. Weniger ist oft mehr, und lässt man Freiräume die Bewohnern die Möglichkeiten gibt vorhandenes umzugestalten in einem langsamen, mit und von den Bewohnern gestalteten Prozess, man sich traut den Mensch gestalten zu lassen, anstatt immer für ihn zu gestalten, könnte weit mehr positive Impulse setzen, als diese Top-Down Planungen - was die bisher angerichtet haben, wird noch lange Zeit brauchen um das wieder in Ordnung zu bringen.

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