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Avatar von Franek
  • Franek

96 Beiträge seit 16.05.2023

Es ist wie immer: aktionistischer Schwachsinn, wohin man blickt!

Ich wohne in Berlin Mitte. Folgendes habe ich zur Kenntnis genommen:

- es gibt Straßen ohne Radweg, auch breit genug, denen täte einer gut. Was passiert? Nichts.

- es gibt Straßen, da ist der Fußweg mehrere 10 Meter breit (z.B. Karl-Marx-Allee). Was passiert: Es werden auf der Straße 3m breite Radwege angelegt, um den Autoverkehr möglichst effektiv zu behindern

- es gibt enge und stark belastete Straßen (z.B. Torstraße). Was passiert, obwohl keine 50m parallel dazu eine komplette "Fahrradstraße" existiert (Linienstraße)? Richtig: Es wird zusätzlich ein Radweg angelegt ...

Galoppierender Schwachsinn allerorten. Ich bin übrigens selber Radfahrer.

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  • Avatar von xj12
    • xj12

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.02.2012

    Antwort auf Es ist wie immer: aktionistischer Schwachsinn, wohin man blickt! von Franek.

    Danke für diesen Bericht aus Berlin ;-)
    Genauso hab ich mir das vorgestellt.

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  • Avatar von anonLupus
    • anonLupus

    263 Beiträge seit 09.02.2006

    Antwort auf Es ist wie immer: aktionistischer Schwachsinn, wohin man blickt! von Franek.

    Richtig. Ich habe als Radfahrer, Autofahrer und Öffi-Nutzer nichts gegen gute Radwege einzuwenden, die braucht es in einer Großstadt.
    Was aber Rot-Grün in Berlin in den letzten Jahren unter der Parole "Mobilitätswende" angerichtet haben, läuft darauf hinaus, den Autofahrern das Fahren in der Stadt abgewöhnen zu wollen - "Erziehung". Nicht einfach dass Straßen für Radfahrwege verengt wurden. Nein, insbesondere an Kreuzungen wurden die meisten 2-spurigen Straßen auf eine Geradeausspur verengt, überflüssige nur-rechts- oder nur-links-Abbiegespuren wurden geschaffen. Folge: es kommt dort zu Rückstaus - oft verknüpft mit Ampelschaltungen, die einen fließenden Verkehr offensichtlich abwürgen wollen -bloß keine grüne Welle. Das Ganze auch gerne verknüpft mit Tempo-30 (mit ständig wechselnder Begründung: Straßenschäden, Luftreinhaltung, von 8-17 Uhr, Nachtruhe etc).
    In Summe bedeutet dies: Erzwungener Stop-And-Go-Verkehr, mit der Folge umweltschädlichem ständigen Anfahren. Gut, das ist ja nur die "Luft" und nicht das Klima!

    Hinzu kommen dann noch die hohen Kosten der "Parkraumbewirtschaftung" für Autonutzer - mit Privilegierung der Sharing-Car-Fahrer (vorwärts mit der Plattform-Ökonomie). Auf der Kehrseite, dem Ausbau des öffentlichen Verkehrssystems kann man dagegen wenig vernehmen. Im Gegenteil. Immer wieder fallen S-Bahnzüge aus.

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