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  • Hagjo1

mehr als 1000 Beiträge seit 11.11.2021

Eigentlich geht es doch nur um folgende...

...Narrative:

Die Bestrebungen der NATO haben den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland provoziert.
- Der Westen untergräbt die Bemühungen um Friedensverhandlungen.
- Der Westen profitiert vom Krieg in der Ukraine.
- Die Inflation und die Energiekrisen werden durch den falschen politischen Ansatz Europas und der USA verursacht.
- Entwicklungsländer ziehen Russland dem Westen vor.
- Der Westen und seine Stellvertreter schüren die Russophobie.
- Militärhilfe verlängert den Krieg.
- Die EU steht unter dem Einfluss der USA.

Das sind die Narrative, die Nato/EU zu unterbinden versuchen,

weil sie geeignet sind, die westliche Staatengemeinschaft zu "destabilisieren", wie etwa der Außenbeauftragte Josep Borrell im Februar bekräftigte.

Meine Meinung dazu:
Ich persönlich sehe da jetzt schon einen Zusammenhang zwischen dem "Werkzeugkasten(Den zitierten Narrativen) und ihrer Eigenschaft, die westliche Staatengemeinschaft zu destabilisieren. Ich finde es auch absolut legitim, wenn sich dagegen gewehrt wird. Aber... ...das ist zugegebenermaßen meine persönliche Meinung!

Ich denke allerdings, dass man hier nicht nur die "Dehnbarkeit des Begriffes Desinformation" kritisieren kann, ohne auch die (Des)Information, die tatsächlich mit diesen Narrativen bezweckt wird davon zu unterscheiden bzw. zu benennen.

Das ist dann natürlich mühseliger und ein 2-seitiger Artikel reicht dafür längst nicht aus,
aber einfach nur zu behaupten, das dass Narrativ "Die EU steht unter dem Einfluss der USA" gar keine Desinformation sein muss, reicht MIR da nicht aus. Das ist mir dann zu billig!

Nochmal, ich habe absolut kein Problem damit, wenn Nato/EU/USA die oben genannten Narrative in Hinblick auf Desinformitionen im Focus haben. Ich sehe da auch aus meiner Sicht keinerlei dehnbare Definition von Desinformation.
Und klären kann man diesen Vorwurf evtl. auch nur dann, wenn man jedes einzelne Narrativ mit Leuten diskutiert, die in Sachen Desinformation ganz anders denken.
Insofern enthält der Artikel eigentlich nur eine Behauptung und spart sich jegliches Argument!
Sinn macht der Inhalt des Artikels nur, wenn man ihn selbst auch mit konkreten Beispielen unterfüttern kann/will.
Als "in Kladde" gedachter Gedankenanstoss mag er eine Berechtigung haben.

Meine Meinung.

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  1. - Hagjo1 -83 Eigentlich geht es doch nur um folgende...
    1. unbekannter Benutzer   Re: Eigentlich geht es doch nur um folgende...
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