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  • DJ Holzbank

mehr als 1000 Beiträge seit 03.09.2011

"Inzwischen machen sich die Flüchtlingszahlen ...

... an dieser Grenze auch in der gesamteuropäischen Flüchtlingsstatistik bemerkbar. Die Gesamtzahl der von der EU-Grenzschutzbehörde Frontex festgestellten Grenzübertritte ist gegenüber dem Vorjahr um fast 60 Prozent gestiegen." (Zitat Bathon)

Also, die für das laufende Jahr vermeldeten 82.000 neuen Flüchtlinge in der EU bedeuten einen Anstieg um 59% gegenüber dem Vorjahr.
Rechnen wir mal:
82.000 / 1,59 = 51.572 gab's zu diesem Zeitpunkt im Vorjahr.
Die Differenz beträgt also 82.000 - 51.572 = 30.428 Flüchtlinge

Der "weißrussische" - eigentlich ja baltische - Anteil an diesem Zuwachs macht demnach 4.000 / 30.428 = 0,13 also 13% aus. Der Anteil an der Gesamtmigration diesen Jahres macht 4,9% aus.

Was will denn der Menschenrechtsfreund Bathon mit diesen mickrigen Zahlen für eine "weißrussische Flüchtlingskrise" herbeischreiben? Und könnte Herr Bathon vielleicht einmal seine Gedanken zum Grenzübertritt von über 1,5 Millionen Menschen im Jahre 2015 mitteilen?

Angesichts dieser "Flexibilität" kommt man sich bei Lesen der Bathonschen Ausführungen vor wie beim SPIEGEL.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.08.2021 10:30).

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