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  • Peter Pixelich

149 Beiträge seit 04.10.2021

Umstellung auf weniger tierische Nahrung könnte sehr viel Kunstdünger sparen

Es gibt verschiedenen Zahlen, aber die Größeordnungen sind gleich:
- Auf ca. 75% der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche wird Tierfutter angebaut. Wenn man berücksichtigt, dass ein Teil der Fläche nur für Tierweide aber nicht für Äcker und Garten geeignet ist, liegt der Anteil immer noch bei ca. 50 - 60%.
- Es ist möglich, den tierischen Anteil der Nahrung deutlich zu verringern bzw. sich auschließlich pflanzlich zu ernähren ohne dass Mangelerscheinungen auftreten
- Es ist deutlich effizienter, den Nahrungsbedarf direkt zu decken, als den Umweg über Tiere zu gehen
- Würden Anreize gesetzt, die zur Verringerung des Tierbestandes führen, könnte sehr viel Fläche frei werden.
- Auf dieser Fläche könnten Nahrungsmittel für den direkten Verzehr angebaut werden. Der Druck eine höchst energieintensive, umweltzerstörerische Landwirtschaft zu betreiben, würde sinken. Kurzfristig weniger ertragreiche aber langfristig sinnvolle Anbauformen, im Sinne von Bodenverbesserung und Artenschutz könnten vorangetrieben werden. Und genau das würde auch jede Menge Kunstdünger einsparen und obendrein auch eine Menge Wasser.

Fazit: Eine Umstellung auf nachhaltigere Landnutzungsformen (wie Biolandbau) ist machbar. Es könnte eine sehr große Menge Kunstdünger eingespart werden. Niemand müsste hungern und der Umwelt wäre auch geholfen.
Wenn Politik, Produzenten und auch die Bürger mitmachen, ginge so eine Umstellung sogar relativ schnell. Leider liegt da der Hase um Pfeffer: Statt moderater Verhaltensanpassungen lieber mit Volldampf die Krisen und Katastrophen weiter verschärfen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.10.2022 14:33).

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