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  • ondori

mehr als 1000 Beiträge seit 08.12.2012

Zitat aus meiner Tageszeitung - 32,2 Milliarden Euro an Boni

Da bleibt der Geist des Bankkunden doch vor Ehrfucht stehen!

Warum hat das Management versagt?
Abzocker-Mentalität in den Teppich-Etagen der Bank macht der Tages-Anzeiger
als einen Grund aus. Die Zeitung hat aus den Geschäftsberichten errechnet, dass
die Bank seit 2013 zwar kumuliert 3,2 Milliarden Franken Verlust machte, die
Top-Manager aber im selben Zeitraum 32 Milliarden Franken (32,2 Milliarden
Euro) an Boni einsteckten.

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  • Avatar von wurmer
    • wurmer

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.11.2002

    Antwort auf Zitat aus meiner Tageszeitung - 32,2 Milliarden Euro an Boni von ondori.

    tja.. ein wahrer Selbstbedienungsladen.
    Bleibt nur zu hoffen, daß die zusammengerafften Gelder wieder fleißig in den Kreislauf zurückfließen durch extremen Konsum. Aber leider kann ein Millionär auch nur ein Schnitzel am Tag futtern.
    D.h. die transformieren ihre Kohle in Besitztümer (Land, Acker, Wälder, Inseln, Privatstrände), die dann für die Allgemeinheit nicht mehr zugänglich sind. Wird Zeit, daß diese Dinge wieder zurückgeholt werden.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.03.2023 17:38).

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  • Avatar von ondori
    • ondori

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.12.2012

    Antwort auf Re: Zitat aus meiner Tageszeitung - 32,2 Milliarden Euro an Boni von wurmer.

    wurmer schrieb am 20.03.2023 17:38:

    tja.. ein wahrer Selbstbedienungsladen.
    Bleibt nur zu hoffen, daß die zusammengerafften Gelder wieder fleißig in den Kreislauf zurückfließen durch extremen Konsum. Aber leider kann ein Millionär auch nur ein Schnitzel am Tag futtern.
    D.h. die transformieren ihre Kohle in Besitztümer (Land, Acker, Wälder, Inseln, Privatstrände), die dann für die Allgemeinheit nicht mehr zugänglich sind. Wird Zeit, daß diese Dinge wieder zurückgeholt werden.

    Ich denke, solche Leute verstehen sich sehr gut darauf, die "Rückholbarkeit" stark zu erschweren.

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  • Avatar von schlamutzelnase
    • schlamutzelnase

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.11.2015

    Re: Alle plappern nach*

    Antwort auf Zitat aus meiner Tageszeitung - 32,2 Milliarden Euro an Boni von ondori.

    Man findet den besagten Satz auf ca. 100 unterschiedlichen Websites. Ich frage mich aber, wie ein Unternehmen einerseits über 10 Jahre und mehr hinweg eine Dividende zahlen kann und gleichzeitig im gleichen Zeitraum überwiegend Verluste gemacht haben soll. In dieser Übersicht
    https://www.onvista.de/aktien/kennzahlen/UBS-GROUP-AG-Aktie-CH0244767585?notation=114836438
    findet sich kein einziges Jahr mit Verlust.

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  • Avatar von ondori
    • ondori

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.12.2012

    Antwort auf Re: Alle plappern nach* von schlamutzelnase.

    schlamutzelnase schrieb am 20.03.2023 19:51:

    Man findet den besagten Satz auf ca. 100 unterschiedlichen Websites. Ich frage mich aber, wie ein Unternehmen einerseits über 10 Jahre und mehr hinweg eine Dividende zahlen kann und gleichzeitig im gleichen Zeitraum überwiegend Verluste gemacht haben soll. In dieser Übersicht
    https://www.onvista.de/aktien/kennzahlen/UBS-GROUP-AG-Aktie-CH0244767585?notation=114836438
    findet sich kein einziges Jahr mit Verlust.

    Hmm, wenn man hier nach "Jahresüberschuß" runterscrollt, scheint das so zu sein:
    https://www.onvista.de/aktien/unternehmensprofil/UBS-GROUP-AG-Aktie-CH0244767585?notation=114836438

    Egal - der Deal ist gelaufen. Von anderen Firmen weiß man, daß Bilanzen bisweilen "hingebogen" werden - aus verschiedenen Gründen.
    Es gibt ja auch Firmen, die häufig getürkte Stellenanzeigen schalten, um den Eindruck der Prosperität vorzutäuschen.

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  • Avatar von Naturzucker
    • Naturzucker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

    Antwort auf Re: Alle plappern nach* von schlamutzelnase.

    schlamutzelnase schrieb am 20.03.2023 19:51:

    Man findet den besagten Satz auf ca. 100 unterschiedlichen Websites. Ich frage mich aber, wie ein Unternehmen einerseits über 10 Jahre und mehr hinweg eine Dividende zahlen kann und gleichzeitig im gleichen Zeitraum überwiegend Verluste gemacht haben soll. In dieser Übersicht
    https://www.onvista.de/aktien/kennzahlen/UBS-GROUP-AG-Aktie-CH0244767585?notation=114836438
    findet sich kein einziges Jahr mit Verlust.

    Das Gewinne oft nur auf dem Papier stehen setze ich mal als bekannt voraus.

    Und die Argumente bei den Boni sind stets die selben:

    In fetten Jahren werden sie als Beteiligung am geschäftlichen Erfolg gezahlt.

    In schlechten Jahren werden sie gezahlt, damit die "guten" Leute nicht den Laden verlassen.

    Preisfrage: Wenn die Leute so "gut" waren, warum stand die Bank dann jetzt vor der Pleite?

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  • Avatar von Naturzucker
    • Naturzucker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

    Re: Boni wieder einsammen

    Antwort auf Zitat aus meiner Tageszeitung - 32,2 Milliarden Euro an Boni von ondori.

    ondori schrieb am 20.03.2023 16:27:

    Da bleibt der Geist des Bankkunden doch vor Ehrfucht stehen!

    Warum hat das Management versagt?
    Abzocker-Mentalität in den Teppich-Etagen der Bank macht der Tages-Anzeiger
    als einen Grund aus. Die Zeitung hat aus den Geschäftsberichten errechnet, dass
    die Bank seit 2013 zwar kumuliert 3,2 Milliarden Franken Verlust machte, die
    Top-Manager aber im selben Zeitraum 32 Milliarden Franken (32,2 Milliarden
    Euro) an Boni einsteckten.

    Die SNB bürgt mit 100 Milliarden Franken. Wenn man die Boni wieder einkassiert, ist ein Drittel der Summe schon mal wieder drin und muss nicht vom Steuerzahler getragen werden.

    Die beste Lösung wäre, Boni ganz zu verbieten.

    Die zweitbeste Lösung wäre, Boni für 10 Jahre auf ein Anderkonto einzuzahlen und erst nach Ablauf der Frist auszuzahlen, wenn der Laden zwischenzeitlich immer noch profitabel arbeitet.

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  • Avatar von ondori
    • ondori

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.12.2012

    Antwort auf Re: Boni wieder einsammen von Naturzucker.

    Naturzucker schrieb am 20.03.2023 21:34:

    ondori schrieb am 20.03.2023 16:27:

    Da bleibt der Geist des Bankkunden doch vor Ehrfucht stehen!

    Warum hat das Management versagt?
    Abzocker-Mentalität in den Teppich-Etagen der Bank macht der Tages-Anzeiger
    als einen Grund aus. Die Zeitung hat aus den Geschäftsberichten errechnet, dass
    die Bank seit 2013 zwar kumuliert 3,2 Milliarden Franken Verlust machte, die
    Top-Manager aber im selben Zeitraum 32 Milliarden Franken (32,2 Milliarden
    Euro) an Boni einsteckten.

    Die SNB bürgt mit 100 Milliarden Franken. Wenn man die Boni wieder einkassiert, ist ein Drittel der Summe schon mal wieder drin und muss nicht vom Steuerzahler getragen werden.

    Die beste Lösung wäre, Boni ganz zu verbieten.

    Die zweitbeste Lösung wäre, Boni für 10 Jahre auf ein Anderkonto einzuzahlen und erst nach Ablauf der Frist auszuzahlen, wenn der Laden zwischenzeitlich immer noch profitabel arbeitet.

    Träumen ist nicht verboten - aber Bänker kommen mit den Gier-Gen auf die Welt!

    Nee, die Boni kann man nicht mehr zurückholen - "quid abest, abest" sagt der Lateiner.
    Anderkonto? Könnte man vorschlagen, würde aber nicht akzeptiert, denn Bänker wollen keine 10 Jahre warten müssen.

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    • ondori

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.12.2012

    Antwort auf Re: Alle plappern nach* von Naturzucker.

    Naturzucker schrieb am 20.03.2023 21:31:

    schlamutzelnase schrieb am 20.03.2023 19:51:

    Man findet den besagten Satz auf ca. 100 unterschiedlichen Websites. Ich frage mich aber, wie ein Unternehmen einerseits über 10 Jahre und mehr hinweg eine Dividende zahlen kann und gleichzeitig im gleichen Zeitraum überwiegend Verluste gemacht haben soll. In dieser Übersicht
    https://www.onvista.de/aktien/kennzahlen/UBS-GROUP-AG-Aktie-CH0244767585?notation=114836438
    findet sich kein einziges Jahr mit Verlust.

    Das Gewinne oft nur auf dem Papier stehen setze ich mal als bekannt voraus.

    Und die Argumente bei den Boni sind stets die selben:

    In fetten Jahren werden sie als Beteiligung am geschäftlichen Erfolg gezahlt.

    In schlechten Jahren werden sie gezahlt, damit die "guten" Leute nicht den Laden verlassen.

    Preisfrage: Wenn die Leute so "gut" waren, warum stand die Bank dann jetzt vor der Pleite?

    Nun, ein anderes Argument, das diese Typen vorbringen, ist das Problem, einen passenden Anschlußjob zu finden - der natürlich adäquat vergütet werden soll.
    Tatsächlich will aber niemand vom gewohnten - hohen - Niveau absteigen müssen.

    --> wo kommen die denn da hin, wenn sie Streichhölzer nehmen müssen zum Anzünden ihrer Gurkham, Davidoff oder Daniel Marshall und sie das nicht länger mit vom Kaminfeuer gewärmten 1.000€-Scheinen tun können?

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  • Avatar von Pual
    • Pual

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.09.2004

    Antwort auf Re: Boni wieder einsammen von ondori.

    Da hilft wohl nur, diese kriminellen Vorgänge zur Anklage zu bringen und die kriminell erhaltenen Gelder einzuziehen.

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