rumbero schrieb am 16.01.2022 17:02:
Ups, da scheint mir was entgangen zu sein. Die einzige Regierung, die scheinbar eine eher sozial-ausgerichtete Politik betreibt, könnte die neue Regierung in Chile sein. Welche linke Regierung in Südamerika meinst du?
Chile, Honduras, Peru, um nur einmal die zu nennen, die 2021 dazu gekommen sind.
Und 2022 kommt der dicke Klops: Brasilien. Die Regierung Argentiniens unter Fernandez mit Christina Kirchner als Vize, würdest Du nicht als links bezeichnen? Bist Du aber streng.
Sich Hilfe in Südamerika zu holen ist übrigens für die Länder in Südamerika äußerst gefährlich, da die USA in ihrem Hinterhof so etwas nur temporär zu lassen würde.
Nun ja, der erste Anlauf der Linksregierungen vor 20 Jahren ist wohl gescheitert, u.a. weil man außer dem Iran keinen Partner hatte. Jetzt aber leben wir in einer ganz anderen Welt:
Übrigens, die Polisario spricht nicht für alle Menschen in dem betroffenen Gebiet der Sahara. Sie ist nur am besten darin, wie die Fatah/Hezbollah in Palestina/Gaza, die Menschen in ihrem Einzugsgebiet vor den eigenen Karren zu spannen.
Und nein, die Polisario ist in ihrem derzeitigen Zustand nur ein weiterer Unterdrücker der Menschen, für die sie vorgeben, zu kämpfen.
Na, dann sind wir uns da ja einig.
Ob es wohl überhaupt eine Widerstandsbewegung gegeben hat oder gibt, die nicht mit der Zeit unterwandert und missbraucht worden ist? Mir fällt keine ein.
Nun ja, der Sendero Lluminoso hat in Peru in einer Gegend überlebt, die eigentlich als völlig unbewohnbar gilt. Jetzt kann er zurück, denn einer der Seinen hat die Wahlen gewonnen. Präsident Castillo trägt immer noch die Sandalen aus Autoreifen, mit denen er aufgewachsen ist.
Der hat sich nicht korrumpieren lassen. Ist aber die Ausnahme, stimmt.