Wer das einmal gemacht hat, unterläßt es.
Ist ja auch selten, bisher. bei meiner fünfköpfigen Familie gab es einmal bei sehr gutem Impfschutz so einen Fall, mit mehr als 4 Tagen deutlicher Beschwerden und zwei Arztvorstellungen hat dann eine ANfrage bei der Ärztin ergeben, das das wenig Sinn machenn würde, nur recht zeitaufwändig sei. Damals ging das ja noch nicht übers Internet, ich habe zumindest erfahren, wohin ich mich wenden mußte.
Der Versuch, das zu bageatellisieren, scheiterte, mehrere Anrufe erfolgten, bis dann eine Ärztin anrief und gegenfragte. Wie üblich wurde versucht, das "herunterzuwichten", lediglich der dezente Hinweis auf familiär bedingten medizinischen Hintergrund hat dann wohl dazu geführt, den Vorgang überhaupt zu bearbeiten. Trotzdem Kontrollanruf von dort bei meiner Hausärztin, zumindest nicht ganz solange dann.
Bei allem Verständnis für individuell unterschiedliche Bewertungen: Erfaßt werden muß die Meldung, eine wie damals erfolgte rein telefonische Abfrage erscheint mir da nicht federführend. Auch Bilder lassen sich fälschen.
Wer also vom PEI korrekte Meldungszahlen erwartet,, dürfte falsch liegen - zumindest meinen Erfahrungen nach.
Datenbankeinträge, die direkt veranlaßt werden und unverfälscht die Originalmeldung beinhalten, sind da authentischer. Mit etwas Hintergrundwissen lassen sich den Beschreibungen relevante Dinge entnehmen, wenn man sich die Arbeit macht, alle Meldungen zu sichten. Es kristallisiert sich heraus, wo da Probleme gehäuft vorliegen.
Ist das Kind einmal in den Brunnen gefallen - wie bei COVID19 nach der unbotmäßigen Werbung bis hin zum Impfzwang - wird das dann schwerer. Die Mißbrauchsgefahr steigt, wegen der Polarisierung wird es zu einzelnen Falschmeldungen kommen, die dann erst herauszufiltern sind (das ist dann viel Arbeit).
Wenn jemand überhaupt mit einer Auffälligkeit zum Arzt geht (mit Ausnahme der Kindererstimpfungen von Eltern, die unsicher sind, erst das Einordnen lernen müssen), dann dürfte eine Störung vorliegen. Der Hypochonderanteil bleibt ja konstant, richtig?
Den Hinweis einfach abzutun halte ich für falsch, da eine ICD-Filterung schon Anhaltspunkte ergibt. So gern geht man nicht zum Arzt, "bloß" wegen Impfnebenwirkungen. Man könnte das ja mal mit Grippeimpfungsnebenwirkungen vergleichen!?
Dieser Artikel dürfte eher die Staatsräson widerspiegeln: Die Mechanismen, die bei abweichender Meinung zum Tragen kommen.
Ja, es können sich tatsächlich manche Impfgegner bestärkt fühlen. Manche - das sind eine Gruppe, die auch schon vorher Impfgegner waren und rational nicht mehr erreichbar sind. Die sich dank der unklugen Politik von "Partei und Regierung" (man verzeihe mir den DDR-Diktaturvergleich - er verdeutlicht aber genau das, was diese Menschen stört) in die Ecke gedrängt sahen (und wurden). Neue kommen da kaum dadurch hinzu, worin besteht dea der vermeintliche Schaden?
Zu vielfältig sind die Gründe, die eine individuelle Entscheidung für und wider einer Impfung zugrunde liegen. Das diese davon tangiert werden, ist theoretisch natürlich möglich. Ganz ehrlich: Wen njemand meint, diese Gründe seien so schwerrwiegend - haben da Schwellungen am Arm noch einen Einfluß? Mag jeder selbst nachdenken, ob das wirklich der Fall sein dürfte.
Für mich ist diese Auswertung eine Bestätigung dessen, was an Rückmeldungen Geimpfter an mir "vorbeigeflossen" ist. Das ein sehr hoher Anteil Geimpfter noch wochenlang und länger immer die gleichen, vorher nicht vorhandenen Probleme hatte.
Ist schon irgendwie seltsam, wissenschaftler werden da neugierig. Oder sollten es zumindest werden.
Mag sein, daß die Formulierung mit der Rückmeldungsbitte etwas ängstlich klang. Was soll man dann aber zu Lauterbach, dem Ängstlichen sagen - darf der ohne Hintergrundfakten etwa ängstlich sein, was andere mit Fakten nicht dürfen?
Da geht es nicht um die verständliche Angst zu Anfang der Krise, als niemand wissen konnte, wie das ausgeht!
Etwas mehr Objektivität in der Bewertung tut gut.
Das bezieht auch den nun geschaßten Vorstand mit ein: Eine "Notbremse" dieser Art ist ungerechtfertigt, eine mundtot-Machung, einer Zensur vergleichbar. Das Problem geht nicht dadurch weg, daß sich natürlich wie überall Klassifizierungsfehler eingeschlichen haben könnten. Wer damit argumentieren will, muß dies konkret belegen.
Auswertungsstudien können das, regional klassifiziert z.B., um regionale Unterschiede herauszufinden. Behaupten kann jeder.
Leider auch der Autor.
Gut gemeint? Vielleicht. In jedem Fall ist Murks herausgekommen.
Diese Argumentation ist tatsächlich Wasser auf die Mühlen der bisher Geimpften, die sich - dem selbst erlebten erinnernd - eine andere Realität erlebten. So erzeugt man mehr Impfskeptiker. Durch ideologische Dummheit.