Wie schon im letzten Artikel berichtet, lässt sich die Diskrepanz zwischen den Abrechnungsdaten und den Meldungen beim PEI ganz einfach erklären: Erstere beinhalten schlicht alle Behandlungen beim Arzt, einschließlich der natürlichen Impfreaktion (wie Schwellung an der Einstichstelle, kurzzeitig erhöhte Temperatur).
Ans PEI werden aber nur über das Normale hinausgehende Impfnebenwirkungen gemeldet.
Ich frage mich, wieviele wegen einer "natürlichen Impfreaktion" zum Arzt gehen, zumal ihnen doch im Normalfall vor der Impfung gesagt wird, dass mit solchen kleinen, vorübergehenden Reaktionen zu rechnen ist. Daran sieht man ja, dass die Impfung "wirkt", also alles bestens.
Ich vermute daher (weiß es aber nicht), dass die gemeldeten Daten eher die schweren Fälle sind. Was meinen Sie, Herr Schleim, hätte man diese Frage vielleicht klären sollen, anstatt den Überbringer der schlechten Nachrichten zu bestrafen?