Wagenrecht schrieb am 14.11.2021 16:21:
Die Statistik kann aber Lebenslügen entlarven.
Also bitte...dann widmen wir uns doch einmal dem Winter, den soll es ja -trotz Klimawandel- in den geografischen Breiten ( der angesprochene LKR ist nun zwar Flachland, aber nehmen wir doch einmal das Alpenvorland...oder gehen wir noch ein klein wenig weiter hinein - in mehr als nur 'leicht hügelige' Gegenden -
( in Ihrem übernächsten Absatz) noch geben.
Wie zum Beispiel die, dass auf dem Land ohne Auto nichts geht. Tatsächlich stimmt das nur für einen kleinen Teil der Menschen. Und auch beiden meisten davon liegt es nur daran, dass sie sich das Leben mit Auto so eingerichtet haben.
In der angesprochenen Region, um die es eingangs in meinem Antwortbeitrag auf die TE ja ging, sicher schon; vermutlich deswegen wird sich da 'die öffentliche Hand' wie auch die Bahn, gedacht haben, ja nun: Wozu Strecken-Wiederinbetriebnahme und Ausbau des ÖPNV, wenn eh die Familien, die sich das leisten können, über einen Zweitwagen verfügen ( und wer in solcher Lage ist, nun, der oder die fährt wohl auch die Kinder in die Schule).
Was aber, wenn nicht?
Meine Idee wäre gewesen, die BMW Group anzusprechen inwieweit sie - durchaus als global player, und ja wie schon gesagt, mit dem im entsprechenden LKR europagrößten Werk - auch dafür sorgen können, der öffentlichen Hand in die Hand zu geben, und zwar als Sponsor
( was ihr regts euch auf? ;-) überall&überall wird gesponsert, im Sport....wo&von wem noch? Keine Klage, daß Großlieferanten wie ganz bestimmte Firmen, die mit 'a' beginnen, was Steuern angeht, auch eher dann...äh..sparsam sind, aber 'der Nerd', Verzeihung, ist absichtlich bisserl überspitzt gesagt - der bestellt - jedoch über das Autofahren sich dann aufregen? )
Also, wäre doch klasse, wenn so ein ÖPNV auch jenen Menschen zur Verfügung steht, genauso komfortabel wie den Mitarbeitern, die nicht im Werk arbeiten. Warum nicht für die Schülerinnen und Schüler ebenfalls eine solche 'Kutsche' ? Sollen sie wohlbehalten und gesund zur Schule kommen, damit sie - Streß hams beim Lernen eh schon genug -
wenigstens an der Stelle schon einmal ruhiger ihren Tag beginnen können.
Straßen um darauf mit dem Rad zu fahren müssen sicherer werden, - wie schon gesagt: Menschen neigen zu 'nach-mir-die-Sintflut'-Verhalten...und: auch für Schülerinnen und Schüler ist im Winter: Winter, mit entsprechenden Bedingungen - und der Schulweg oft weit.
Wollt ihr alle wieder - 'ja damals der Opa, das war noch vorm Krieg..ja der musst ja da auch weit in die Schule...ihr seid alle nimmer hart wie...' Na Sie wissen schon. Also bitte. Ich versteh's manchmal nicht.
Und wenn Sie die Gesundheit von Rollstuhlfahrern ansprechen: ich habe viel damit zu tun. Im Zusammenhang mit Fahrzeugbau. Und dabei reden wir über Fahrräder. Die sind für Rollstuhlfahrer oder anderweitig körperlich eingeschränkte Personen deutlich gesundheitsfördernder als Autos.
Und gleichzeitig auch deutlich erschwinglicher.
Sie projizieren offenkundig.
Nein, weil jetzt sind wir im Alpenvorland oder - noch 'hügeliger' und im Winter.
Der Mensch mit körperlichen Einschränkungen, und nun ohne KFZ, und auf dem von Ihnen für die Gesundheit desselben - im Straßenverkehr, bei jeder, wirklich jeder - Bedingung? - als besser empfohlenen Transportmittel?
Finde ich nicht, daß ich projiziere, sondern bin ( durchaus diskussionsbereit wenn man kooperativ miteinander umgeht) aber dennoch ganz : nicht bei Ihnen .
Hinzu kommt übrigens - ich sags ja, imho haben Sie mich nicht ganz verstanden, meine ich, daß nicht jeder Mensch sich ein solch durchaus auch teures Liegerad leisten kann, aber wenn schon: Kennen Sie sich aus? Ich meine, Sie sprachen von Gesundheit, besserer Gesundheit im Liegerad. Wie sieht es mit Förderung für so etwas für beispielsweise einen Hartz-IV- Empfänger - allein, ledig, oder für jemanden mit Grundsicherung aus- mithin Menschen die aufgrund 'Schmalhans-Küchenmeister' auf den ÖPNV angewiesen sind?