Ansicht umschalten
« Ältere Neuere » Seite 1 2 3
Avatar von Pnyx (1)
  • Pnyx (1)

mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

Fahrrad

Wenig überraschend. Die Fossil-Dionsaurier werden sich nicht ändern. Sie müssen möglichst schnell aussterben.

Kürzlich war vom Schweizer Autoverkaufs-Verbandspräsident zu hören, die Städte müssten mehr Platz schaffen für Parkplätze, damit auch ein SUV bequem drauf passe. Auch er ist voll für Fahrräder. Es brauche eben einen SUV um für die ganze Familie die Mountainbikes transportieren zu können...

Bewerten
- +
  • Avatar von Wagenrecht
    • Wagenrecht

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.05.2021

    Antwort auf Fahrrad von Pnyx (1).

    Mit den Fossil-Dinosauriern bin ich ganz bei Ihnen. Greift aber zu kurz. Ich sehe nicht, dass Elektroautos weniger Platz bräuchten. Sogar im Gegenteil. Dank falscher Heilsversprechen werden die noch größer, es wird noch mehr Auto gefahren, mit noch mehr Autos und sie befördern sogar, dass Verbrenner größer werden dürfen. Die erhöhen also den Platzbedarf. Und andere Umweltschäden.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.11.2021 14:54).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von ananemona
    • ananemona

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2021

    Antwort auf Fahrrad von Pnyx (1).

    Pnyx (1) schrieb am 14.11.2021 14:44:

    Wenig überraschend. Die Fossil-Dionsaurier werden sich nicht ändern. Sie müssen möglichst schnell aussterben.

    Naja, ist hat alles nicht immer so einfach.
    Während auf der einen Seite der Automobilhersteller BMW , der im LKR Dingolfing- Niederbayern das größte Werk in Europa betreibt, einen logistisch-perfekten
    Fuhrpark auf die Räder gestellt hat - der gilt halt nur für Mitarbeiter, - gucken die
    Schüler in den Schulbussen in der Region....da läuft das nicht so optimal, leider! - und im ÖPNV sieht es nocheinmal düsterer aus - obwohl das Schienennetz zwar da, von der Bahn aber....stillgelegt worden war, bzw. hauptsächlich für den Schienen - Güterverkehr genutzt wird.
    Kleiner clip, bei Interesse

    https://www.br.de/mediathek/video/klischee-und-wirklichkeit-nahverkehr-auf-dem-land-av:618d938cf0df7000072aa1c3

    Kürzlich war vom Schweizer Autoverkaufs-Verbandspräsident zu hören, die Städte müssten mehr Platz schaffen für Parkplätze, damit auch ein SUV bequem drauf passe. Auch er ist voll für Fahrräder. Es brauche eben einen SUV um für die ganze Familie die Mountainbikes transportieren zu können...

    Naja - meine Ansicht ist, daß, wer bspw. Rollstuhlfahrer und auf ein KFZ angewiesen ist- daß dem schon sein - und entsprechend halt auch gesondert gekennzeichneter - Parkplatz zustehen sollt'. Und sich da nicht welche die wenige paar Minuten zum Bäcker auch zu Fuß hätten gehen können, mit ihren Kisten rücksichtslos draufstellen - es is nun mal in allerlei Richtungen ein 'nach-mir-die-Sintflut' - Denken. Man muß nicht absolut in ( bei Ihnen wohl nicht, aber manche schon) Sozialneid verfallen, finde ich. Bissl mehr miteinander ginge auch/hoffe ja, das ist nicht -zu- naiv gedacht!

    Außerdem: Stichwort: Niederschwellige Angebote. Auch in der Stadt ist das ja nun auch nicht immer so einfach, mit Bus&Bahn als Rollifahrer*in gut weg und anzukommen - und ich weiß ned, ob's überall so freundlich&was den Bustransport betrifft, diesbezüglich so wirklich aufmerksam zugeht wie in dem Städtchen in dem wir wohnen.

    mfG

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Wagenrecht
    • Wagenrecht

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.05.2021

    Antwort auf Re: Fahrrad von ananemona.

    ananemona schrieb am 14.11.2021 15:20:

    meine Ansicht ist, daß, wer bspw. Rollstuhlfahrer und auf ein KFZ angewiesen ist

    Immer die gleiche Leier. Man ist sich nicht zu schade, Rollstuhlfahrer vorzuschieben, um tonnenschwere PS-Monster zu rechtfertigen.

    und im ÖPNV sieht es noch einmal düsterer aus

    http://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2017_Ergebnisbericht.pdf

    Die Anzahl der Fahrten pro Tag schwanken zwischen Metropole und Dorf zwischen 3,7 und 3,6. Bei der Anzahl der insgesamt gefahrenen Kilometer haben wir 43km für Metropole, 42km für Regiopole und Großstadt, 47km für Mittelstadt und städtischen Raum und 52km für kleinstädtischen und dörflichen Raum. Das sind 9km Unterschied zwischen Metropole und Dorf bzw. um die zwei Kilometer pro Fahrt. Das ist jetzt nicht die Welt. Dafür hat man auf dem Land weniger Parkplatzsuche und kann schneller und flüssiger fahren. Kommt also zeitlich aufs Gleiche raus, wenn es nicht sogar weniger Zeit kostet.

    Das sind alles Fahrraddistanzen, Distanzen, bei denen man in der Regel mit Fahrrad so lange braucht wie mit Auto. Manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger, je nachdem.

    Das Ganze soll dann mit Wetterschutz sein, also ganzjährig komfortabel, sein Kind will man mitnehmen können, Einkäufe, Wasserkisten, das geht natürlich nicht mit Fahrrad?

    Doch. Das geht auch mit Fahrrad.

    https://youtu.be/7o60Ji5GO34?t=840

    Und wer überdurchschnittliche Strecken zurücklegen muss?

    Der nimmt sich einen Twizy. Den kann man sogar umbauen oder umbauen lassen. So dass die Fenster dicht sind. Außerdem hat der eine schlechte Aerodynamik, was zu unnötig hohem Verbraucht führt. Das lässt sich aber leicht ändern, dann steigt auch die Reichweite. Und an der Stelle, wo der Akku sitzt, ist sogar genug Platz für einen doppelt so großen Akku. Bedeutet, noch mehr Reichweite.

    Und dazu noch etwas: stellen Sie sich mal vor, all die Ingenieure, die derzeit damit beschäftigt sind, hochsubventionierte tonnenschwere PS-Monster noch schwerer zu machen und noch mehr PS einzubauen und noch raffiniertere Weg auszutüfteln, den Kofferraumdeckel zu öffnen, würden stattdessen ihre Kunst an solchen Kleinfahrzeugen ausüben.

    Sozialneid

    Kraftverkehr wird massiv subventioniert. Kraftfahrer sind Schnorrer. Der Vorwurf Sozialneid ist unangemessen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.11.2021 15:58).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von ananemona
    • ananemona

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2021

    Es geht nicht grundsätzlich um SUV

    Antwort auf Re: Fahrrad von Wagenrecht.

    Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden, wie mir scheint...

    Sie sollten demnach also - verstehen - das scheint mir das Wichtigste dabei zu sein

    Man ist sich nicht zu schade, Rollstuhlfahrer vorzuschieben

    weniger die Mathematik, Statistik und Zahlen sind es manchmal, worauf es im Leben ankommt.
    Es ist müssig - noch dazu in meinem Alter - ich muß ebenfalls auf meine Gesundheit schauen - mich auf Debatten einzulasssen, in welchen es nur um Rechthaberei zu gehen

    Kraftfahrer sind Schnorrer

    scheint. Das ist ebenfalls in keiner Weise und schon garnicht in alle Richtungen sauber durchdacht.
    Geben Sie sich etwas mehr Mühe.

    Viel Erfolg!

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Wagenrecht
    • Wagenrecht

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.05.2021

    Antwort auf Es geht nicht grundsätzlich um SUV von ananemona.

    Die Statistik kann aber Lebenslügen entlarven. Wie zum Beispiel die, dass auf dem Land ohne Auto nichts geht. Tatsächlich stimmt das nur für einen kleinen Teil der Menschen. Und auch bei den meisten davon liegt es nur daran, dass sie sich das Leben mit Auto so eingerichtet haben und dies nicht etwas alternativlos wäre.

    Und wenn Sie die Gesundheit von Rollstuhlfahrern ansprechen: ich habe viel damit zu tun. Im Zusammenhang mit Fahrzeugbau. Und dabei reden wir über Fahrräder. Die sind für Rollstuhlfahrer oder anderweitig körperlich eingeschränkte Personen deutlich gesundheitsfördernder als Autos. Und gleichzeitig auch deutlich erschwinglicher.

    Sie projizieren offenkundig.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.11.2021 16:26).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Pnyx (1)
    • Pnyx (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

    Antwort auf Re: Fahrrad von Wagenrecht.

    Stimmt schon. Insofern ist meine kurze Einlassung missverständlich.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Pnyx (1)
    • Pnyx (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

    Antwort auf Re: Fahrrad von ananemona.

    Sie thematisieren kleinteilig die Widersprüche, auf die man laufend stösst. Dem will ich gar nicht widersprechen, aber darum gings mir nicht. Ich hab den Mann und seine Forderung nur erwähnt, weil er beispielhaft steht für völliges Ausblenden der ökologischen Lage. Der will mehr und grössere Autos verkaufen, weil das zu seinem ökonomischen Vorteil ist. Alles andere interessiert ihn nicht.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von ananemona
    • ananemona

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2021

    Antwort auf Re: Es geht nicht grundsätzlich um SUV von Wagenrecht.

    Wagenrecht schrieb am 14.11.2021 16:21:

    Die Statistik kann aber Lebenslügen entlarven.

    Also bitte...dann widmen wir uns doch einmal dem Winter, den soll es ja -trotz Klimawandel- in den geografischen Breiten ( der angesprochene LKR ist nun zwar Flachland, aber nehmen wir doch einmal das Alpenvorland...oder gehen wir noch ein klein wenig weiter hinein - in mehr als nur 'leicht hügelige' Gegenden -
    ( in Ihrem übernächsten Absatz) noch geben.

    Wie zum Beispiel die, dass auf dem Land ohne Auto nichts geht. Tatsächlich stimmt das nur für einen kleinen Teil der Menschen. Und auch beiden meisten davon liegt es nur daran, dass sie sich das Leben mit Auto so eingerichtet haben.

    In der angesprochenen Region, um die es eingangs in meinem Antwortbeitrag auf die TE ja ging, sicher schon; vermutlich deswegen wird sich da 'die öffentliche Hand' wie auch die Bahn, gedacht haben, ja nun: Wozu Strecken-Wiederinbetriebnahme und Ausbau des ÖPNV, wenn eh die Familien, die sich das leisten können, über einen Zweitwagen verfügen ( und wer in solcher Lage ist, nun, der oder die fährt wohl auch die Kinder in die Schule).
    Was aber, wenn nicht?

    Meine Idee wäre gewesen, die BMW Group anzusprechen inwieweit sie - durchaus als global player, und ja wie schon gesagt, mit dem im entsprechenden LKR europagrößten Werk - auch dafür sorgen können, der öffentlichen Hand in die Hand zu geben, und zwar als Sponsor

    ( was ihr regts euch auf? ;-) überall&überall wird gesponsert, im Sport....wo&von wem noch? Keine Klage, daß Großlieferanten wie ganz bestimmte Firmen, die mit 'a' beginnen, was Steuern angeht, auch eher dann...äh..sparsam sind, aber 'der Nerd', Verzeihung, ist absichtlich bisserl überspitzt gesagt - der bestellt - jedoch über das Autofahren sich dann aufregen? )

    Also, wäre doch klasse, wenn so ein ÖPNV auch jenen Menschen zur Verfügung steht, genauso komfortabel wie den Mitarbeitern, die nicht im Werk arbeiten. Warum nicht für die Schülerinnen und Schüler ebenfalls eine solche 'Kutsche' ? Sollen sie wohlbehalten und gesund zur Schule kommen, damit sie - Streß hams beim Lernen eh schon genug -
    wenigstens an der Stelle schon einmal ruhiger ihren Tag beginnen können.
    Straßen um darauf mit dem Rad zu fahren müssen sicherer werden, - wie schon gesagt: Menschen neigen zu 'nach-mir-die-Sintflut'-Verhalten...und: auch für Schülerinnen und Schüler ist im Winter: Winter, mit entsprechenden Bedingungen - und der Schulweg oft weit.
    Wollt ihr alle wieder - 'ja damals der Opa, das war noch vorm Krieg..ja der musst ja da auch weit in die Schule...ihr seid alle nimmer hart wie...' Na Sie wissen schon. Also bitte. Ich versteh's manchmal nicht.

    Und wenn Sie die Gesundheit von Rollstuhlfahrern ansprechen: ich habe viel damit zu tun. Im Zusammenhang mit Fahrzeugbau. Und dabei reden wir über Fahrräder. Die sind für Rollstuhlfahrer oder anderweitig körperlich eingeschränkte Personen deutlich gesundheitsfördernder als Autos.

    Und gleichzeitig auch deutlich erschwinglicher.

    Sie projizieren offenkundig.

    Nein, weil jetzt sind wir im Alpenvorland oder - noch 'hügeliger' und im Winter.
    Der Mensch mit körperlichen Einschränkungen, und nun ohne KFZ, und auf dem von Ihnen für die Gesundheit desselben - im Straßenverkehr, bei jeder, wirklich jeder - Bedingung? - als besser empfohlenen Transportmittel?

    Finde ich nicht, daß ich projiziere, sondern bin ( durchaus diskussionsbereit wenn man kooperativ miteinander umgeht) aber dennoch ganz : nicht bei Ihnen .

    Hinzu kommt übrigens - ich sags ja, imho haben Sie mich nicht ganz verstanden, meine ich, daß nicht jeder Mensch sich ein solch durchaus auch teures Liegerad leisten kann, aber wenn schon: Kennen Sie sich aus? Ich meine, Sie sprachen von Gesundheit, besserer Gesundheit im Liegerad. Wie sieht es mit Förderung für so etwas für beispielsweise einen Hartz-IV- Empfänger - allein, ledig, oder für jemanden mit Grundsicherung aus- mithin Menschen die aufgrund 'Schmalhans-Küchenmeister' auf den ÖPNV angewiesen sind?

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Wagenrecht
    • Wagenrecht

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.05.2021

    Antwort auf Re: Es geht nicht grundsätzlich um SUV von ananemona.

    Ist schon komisch. Wenn es um Fahrräder geht, sind die zu teuer, um Autos zu ersetzen. Seltsam.

    Würde man die Subventionen für Autos einstellen, hätte die Leute, die sich kein Auto leisten können, mehr Geld.

    Und ein Fahrrad ist billiger als Öffis, ein richtig "teures" Fahrrad wie das Quadvelo, dass mit Extras auch 10.000 € kosten kann, ist auch billiger als Öffis. Und das hat ja sogar einen vollen Wetterschutz, so dass weder Regen noch Winter ein Problem sind. Sicherlich angenehmer auch, als im Winter in der Kälte stehend auf den Bus zu warten. Und erheblich umweltfreundlicher dazu. Hm. Das Auto wird subventioniert, der Bus auch, aber das Fahrrad nicht. Seltsam. Würde man nicht nur die Subventionen für Kraftverkehr sondern auch für Öffis einstellen, würden Fahrräder sogar noch billiger.

    Das gilt erst mal für den Löwenanteil des Personenverkehres. Für den Rest reichten Fahrzeuge in der Größenordnung eines Twizys. Und selbst die sind noch umweltfreundlicher als Öffis.

    Bewerten
    - +
« Ältere Neuere » Seite 1 2 3
Ansicht umschalten