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  • bismi

mehr als 1000 Beiträge seit 02.01.2010

Sparen statt Schulden machen bringt Zukunft!

Wenn die Notwendigkeit zu immer höheren Schulden besteht, dann weil der Schuldner nicht in der Lage ist, die alten Schulden zurückzuzahlen. Das senkt seine Kreditwürdigkeit und er wird kaum noch neue Gläubiger finden.

Liebe Jugendliche, wie wollt ihr solche Gläubiger finden, wenn ihr gegen Sparsamkeit seid, was ja die Voraussetzung für das Abzahlen von Schulden ist?

Ihr werdet kaum noch freiwillige Gläubiger finden, also müssen Menschen gezwungen werden, euch ihre Ersparnisse zu leihen oder zu schenken. Das geht mit der Geldpresse (=Inflation) oder mit Gewalt
(Zwangsanleihe; haben z.B. die Nazis mit den Griechen gemacht). Das Ergebnis ist dasselbe.

Wenn das überhand nimmt, wie ihr das vorhabt, liebe Jugendliche, dann werden die Menschen sich heimlich eine andere Währung suchen oder die Lust an produktiver Tätigkeit verlieren.

Dasselbe passiert bei Steuererhöhungen.

Wachstum, besonders mit Turbo, erreicht man, indem sich der Staat weitestgehend aus der Wirtschaft zurückzieht und sich sparsam auf seine Aufgaben beschränkt und die Finger von der Geldpresse lässt, damit die Währung stabil bleibt.

Dann lohnt sich für die Menschen auch wieder das Sparen, somit können freiwillige Darlehen an kreditwüdige Investoren vergeben werden und es kann investiert werden, für eure Zukunft, liebe Jugendliche. Und schon kommt das Wachstum, auch bei der Infrastruktur u.a.

Denn Verkehrsinfrastruktur kann man zum großen Teil privatisieren, siehe Japan.

Auch Bildung/Gesundheit kann man privatisieren. Singapur, Südkorea/Schweden (Gutscheinsystem) haben das vorgemacht.

Die Verteidigungsausgaben können sicher herunter.

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    • Sperrnix

    672 Beiträge seit 30.05.2024

    Antwort auf Sparen statt Schulden machen bringt Zukunft! von bismi.

    bismi schrieb am 05.07.2024 17:03:

    Auch ...Gesundheit kann man privatisieren. ...Schweden (Gutscheinsystem) haben das vorgemacht.

    Zu Schweden:

    Es ist ein über die Parteigrenzen hinweg weitverbreiteter Konsens, dass die Finanzierung der Gesundheitsausgaben weitgehend aus öffentlichen Mitteln erfolgen soll. Wesentliche Finanzierungsgrundlage ist die von den Landtagen erhobene Einkommenssteuer. Insofern orientiert sich die Finanzierung am Prinzip der Leistungsfähigkeit der abgesicherten Einwohnerinnen und Einwohner Schwedens. Gebühren und Zuzahlungen haben in einigen Bereichen weniger eine Finanzierungs- als eine Steuerungsfunktion. So ist ihr Anteil an der Finanzierung der medizinischen Versorgung relativ gering.

    Es irritiert mich geringfügig, dass gerade du dich für ein weitgehend aus öffentlichen Mitteln finanziertes Gesundheitssystem aussprichst. Aber nun gut, vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung für dich.^^

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    • bismi

    mehr als 1000 Beiträge seit 02.01.2010

    Hier war mir ein Verdreher passiert.

    Antwort auf Re: Sparen statt Schulden machen bringt Zukunft! von Sperrnix.

    Das mit dem Gutscheinsystem bezog sich auf das Bildungssystem von Schweden.

    Für ein sehr marktwirtschaftliches Gesundheitssystem sind Singapur und Südkorea gute Beispiele.

    https://mises.org/mises-wire/markets-vs-socialism-why-south-korean-healthcare-outperforming-italy-covid-19

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    • Sperrnix

    672 Beiträge seit 30.05.2024

    Antwort auf Hier war mir ein Verdreher passiert. von bismi.

    bismi schrieb am 07.07.2024 20:15:

    Das mit dem Gutscheinsystem bezog sich auf das Bildungssystem von Schweden.

    Für ein sehr marktwirtschaftliches Gesundheitssystem sind Singapur und Südkorea gute Beispiele.

    https://mises.org/mises-wire/markets-vs-socialism-why-south-korean-healthcare-outperforming-italy-covid-19

    Und da schwindet die Hoffnung wieder.^^

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