Die Berliner und die Pfeffersäcke, haben sich auf der Zahnarzt-Insel eine Fischerkate als Ferienhaus gekauft. Da kann man schnell hin und ist unter sich, solange nicht die Bekloppten praktisch für Lau auf die Insel juckeln können.
Ist das Wetter dann nicht so schön, dann juckeln die Reichen natürlich in den sonnigen Süden. Der Nebeneffekt: Die Insel verödet im dieser Zeit regelrecht. Wer dort also auf ernst dort das ganze Jahr wohnt, hat dann massive Probleme. Auch hat nicht jeder Insulaner dort Wohneigentum und ist ein "Reicher". Viele Alte müssen daher auch die Insel verlassen. Wer Eigentum hat, kann wenigstens nochmal ordentlich Kasse machen. Die Anderen haben einfach nur Pech.
Seeland, der Hotspot der Westdeutschen hätte ein ähnliches Schicksal haben können. Aber die Niederländer waren nicht so doof. Wer dort Wohneigentum erwirbt, der hat auch eine Residenzpflicht. Die Verödung fällt dadurch weitgehend aus.
Obdachlosigkeit aufgrund von Armut gibt es für gemeldete Einwohner nicht. Dieses Schicksal ist in Deutschland immer frei gewählt.
Die Gemeinde hat dem Hartzˋler oder GruSi-Bezieher einen angemessenen Wohnraum, d.h. eine Wohnung zur Verfügung zu stellen.
Wir haben da eher eine andere Art von "Armutswanderung":
Uns bekannte Künstler, die sowieso vom Staat gepampert werden, haben nicht viel gearbeitet und keine großen Rücklagen aufgebaut. Die würden in ihrer Heimatstadt auf die GruSi rutschen. Als Folge müssten die ihre Wohnung in dem netten Viertel räumen und ins Ghetto ziehen. (Weil Miete zu hoch.) Darauf hatten die aber kein Bock, haben zusammengelegt und sich eine Hütte in Sachsen-Anhalt gekauft. Besser arm im Dorf, als sich mit der kulturellen Bereicherung und Parallelkultur auseinandersetzen zu müssen.