floskati schrieb am 16.03.2022 09:19:
Ignoramus-et-Ignorabimus schrieb am 16.03.2022 09:06:
So ähnlich ist es schlussendlich auch heute. Angesichts eines immer mehr in die Ecke gedrängten Putins, kann man ...
Nun, Russland ist so groß, dass es viele Ecken und Winkel hat. Zudem möchte der Diktator zurzeit sich noch ein paar Ecken und Winkel mehr in die Tasche stecken.
Man muss die Präsentation solcher Bildern als Teil der Kriegsführung betrachten: Der Fürst hatte immer Interesse daran, sich undurchschaubar und unberechenbar zu geben. Seine Ratgeber werden es richten. Oder ihn.
lol.. das seine aktuelle Darstellung des 'unberechenbaren Despoten' Teil seiner Inszenierung ist, steht ja ausser Frage. Das gehört zum atomaren Abschreckungsspiel.
Andererseits steht Russland ja auch tatsächlich in der Ecke. Die Wirtschaft wird auf unabsehbare Zeit schwer beeinträchtigt, militärisch haben sie sich mehr oder minder verkalkuliert und stehen festgefahren in der Ukraine, wie lange die Bevölkerung Russlands das dann mitmachen wird, weiss auch Putin nicht.
D.h. egal aus welchem Blickwinkel man seine Situation betrachtet, sind die Perspektiven negativ. Und solange er seine Politik nicht ändert, lassen sich auch keine irgendwie positiven Perspektiven für ihn erkennen. Der steht jetzt in genau der Ecke, in die er sich selbst 'reinmanöveriert hat.