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  • Avatar von Normativ
    • Normativ

    563 Beiträge seit 11.10.2022

    Antwort auf Re: Die einfache Formel lautet: Reiche vermehren, Arme minimieren. *LOL* von .

    Du willst nicht etwa behaupten, das es immer Reiche und arme geben wird? In einem nicht gottgegebenen Verhältnis? Das man mit entsprechenden Maßnahmen das Verhältnis verändern kann?

    *LOL*

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    mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2023

    Antwort auf Re: Die einfache Formel lautet: Reiche vermehren, Arme minimieren. *LOL* von Normativ.

    Normativ schrieb am 14.05.2023 16:05:

    Du willst nicht etwa behaupten, das es immer Reiche und arme geben wird? In einem nicht gottgegebenen Verhältnis? Das man mit entsprechenden Maßnahmen das Verhältnis verändern kann?

    *LOL*

    Das hat mit Gott nichts zu tun sondern liegt viel mehr an den Menschen.

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    • marenghi

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2020

    Antwort auf Re: Typische Deutsch von Normativ.

    Normativ schrieb am 14.05.2023 14:23:

    Was ist denn ein Strohmann vom Sozialismus?

    Die USA beherrschen die Welt. Die Schweden eher nicht.

    Aber versuche gern weiter dir die Welt schön zu reden. Typisch deutsch halt.

    Was hat denn "Weltbeherrschung" mit dem Lebensstandard zu tun? Schweden ist einfach sehr viel kleiner und verschafft sich viel weniger als die USA mit Gewalt (zum Nachteil anderer) wirtschaftliche Vorteile.

    Und trotzdem haben sie geringere Armut als die USA, weil sie stärker umverteilen.

    Also ein Beleg, dass man einen höheren Mindestlebensstandarf für alle durch Umverteilung schaffen kann.

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    • Emrymer

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.08.2020

    In der reinen Theorie (sic) könnte es gehen

    Antwort auf Die einfache Formel lautet: Reiche vermehren, Arme minimieren. *LOL* von .

    Wenn man nicht das arithmetische Mittel, sondern das Median-Einkommen zugrundelegt, kann es gehen.
    Nehmen wir an:
    Als "arm" sei definiert, wer weniger als 60% des Medianeinkommens hat.
    Als "reich" sei definiert, wer mehr als 200% des Medianeinkommen hat.
    Legen wir 1000 Personen zugrunde, von denen
    1 jährlich 100 Milliarden verdient,
    69 zwischen 100.000 und 1 Milliarde verdienen,
    150 zwischen 5000 und 100.000 verdienen,
    250 zwischen 1500 und 5000 verdienen,
    300 ca. gleichverteilt zwischen 1000 und 1500 verdienen, und
    die verbliebenen 230 zwischen 800 und 1000 verdienen.
    Das Medianeinkommen liegt wegen der Gleichverteilung zwischen 1000 und 1500 also bei 1250. 60% davon sind 750. Wenn jeder über 800 verdient, gibt es rechnerisch nicht einen einzigen Armen. Und das, obwohl es einen gibt, der 100 Milliarden verdient und noch eine ganze Menge weiterer Leute dazu durchaus ebenfalls als "reich" zu gelten hat.

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    • Emrymer

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.08.2020

    Das "Klarkommen" der Reichen _ist_ Teil des Problems

    Antwort auf Typische Deutsch von Normativ.

    Das Problem sind ja wohl kaum die Reichen. Die kommen klar.

    Dies "Klarkommen" ist ein großer Teil des Problems, weil es die Ursache dessen ist, weswegen die Armen ihrer Armut nicht entgehen können. Es ist ja nicht so, daß die Reichen ihren Vermögenszusatz durch eigene Leistungen schaffen können. Sie ziehen lediglich das Geld von anderen an sich.
    Würde man den Reichen nicht weiter gestatten, das Geld anderer für sich aufzusaugen, um, nun ja, damit "klarzukommen"... wer von denen wüßte wohl noch, wie man selbst etwas tut, um Geld damit zu verdienen?
    Und andererseits würden die, die angeblich "das Problem sind", wenn man ihnen nur das Geld ließe, das sie durch ihre Leistung verdient hätten, auch "kein Problem sein", weil sie sich dann ihr Leben durchaus leisten könnten.

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    • Normativ

    563 Beiträge seit 11.10.2022

    Antwort auf Das "Klarkommen" der Reichen _ist_ Teil des Problems von Emrymer.

    Du kannst die wenigen Reichen, die wir in Deutschland haben vollständig enteignen und das Geld dann an die Armen verteilen. Im Ergebnis hättest du nur eine Handvoll mehr Arme. Falscher Ansatz aus meiner Sicht. Mehr Reiche wären mir jedenfalls lieber.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 28.08.2020

    Reiche Eltern für alle!

    Antwort auf Re: Das "Klarkommen" der Reichen _ist_ Teil des Problems von Normativ.

    Man kann sich immer schlechte Lösungen (wie willkürliche Enteignungen) für reale Probleme ausdenken. Das ist einfach.
    Weitaus schwieriger und aufgrund der fehlenden Erfolgsgarantie ist die Suche nach guten Lösungen. Denn man kann ja nicht einfach Geld verteilen, das wäre nur eine andere schlechte Lösung. Auch das Legalisieren von Clan-Kriminalität, das seine Nützlichkeit zum individuellen Reichwerden durchaus schon beweisen konnte, ist insgesamt kein genialer Entwurf.

    Wie werden Menschen sonst dauerhaft finanziell unabhängig, wenn sie nicht schon reich beginnen?
    Mäzenatentum verschiebt die Abhängigkeit immerhin vom staatlichen in den privaten Sektor und kann als "Starthilfe" auch erfolgreich sein. Sogar erfolgreicher als ein staatliches Programm, weil der Geldgeber ein (zunächst zumindest überwiegend) freundliches Gesicht hat und klar ist, daß es keinen verbrieften Anspruch gibt.
    Ansonsten ist unsere kapitalistische Normal-Antwort natürlich: Arbeit. Es müsste für jede und jeden eine Arbeitsstelle geben, deren Ertrag zum (wenigstens moderaten) "reich werden" ausreicht und die dauerhaft ausgeübt werden kann. Bei chronisch Kranken kann das schon herausfordernd werden. Und es muß, damit es nachhaltig ist, eine Arbeit sein, die auch mit einem entsprechenden Ertrag einhergeht.
    Wo ist der Arbeitssektor, der diese Arbeitsplätze bietet?

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    563 Beiträge seit 11.10.2022

    Antwort auf Reiche Eltern für alle! von Emrymer.

    Überall. Irgendwo klopfen und du wirst mit Freuden reingewinkt. Ob das deine Ansprüche an Reichtum erfüllt erscheint mir zweifelhaft. Im internationalen Vergleich würde ein Mindestlohnjob in Deutschland den meisten Menschen wie ein Hauptgewinn im Lotto erscheinen. Deswegen kommen auch so viele zu uns.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 28.08.2020

    Zu flüchtig gelesen?

    Antwort auf Re: Reiche Eltern für alle! von Normativ.

    Und es muß, damit es nachhaltig ist, eine Arbeit sein, die auch mit einem entsprechenden Ertrag einhergeht.

    Ertrag meint hier nicht Lohn, sondern Ertrag. Jetzt nochmal:
    Wo ist der Arbeitssektor, der diese Arbeitsplätze bietet?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.05.2023 20:16).

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    • Normativ

    563 Beiträge seit 11.10.2022

    Antwort auf Zu flüchtig gelesen? von Emrymer.

    An jeder Ecke. Allerdings verdiene ich als Handlanger ohne Schulabschluss weniger als der Daxvorstand. Für dich offensichtlich ein Problem. Für den Rest der Welt nicht!

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