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  • Boucher

33 Beiträge seit 13.07.2020

Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden

Wie wäre es damit erstmal den Staat abzubauen? Von derzeit ca. 50% Staatsquote auf höchstens 10-15%?

Dass es Steuern auf Leistung überhaupt gibt, ist ein Unding und spiegelt direkt die Rolle der Arbeitssklaven und seines Herren wider. Hier hat die staatliche Schule sehr gute Arbeit geleistet. Die Einkommensteuer gehört komplett abgeschafft und der Staat sollte sich von Konsumsteuern finanzieren lassen.

Solange ihr euch über Leistungsbesteuerung - und Erbschaftssteuer ist eine, denn keiner würde mehr ein Haus bauen und sich für 20-30 Jahren verschulden, wenn er nicht sicher sein kann, dass es seinen Kindern zugute kommt (und am Ende alle im Plattenbau arm leben) - echauffiert, habt ihr selbstverschulden Untertanen nichts verstanden.

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  • Avatar von fuckup2
    • fuckup2

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2022

    Antwort auf Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von Boucher.

    Boucher schrieb am 14.05.2023 11:14:

    Wie wäre es damit erstmal den Staat abzubauen? Von derzeit ca. 50% Staatsquote auf höchstens 10-15%?

    Wo sollen die ganzen Angestellten im Ö-Dienst ihren Tag verbringen?

    *duck*

    Dass es Steuern auf Leistung überhaupt gibt, ist ein Unding und spiegelt direkt die Rolle der Arbeitssklaven und seines Herren wider. Hier hat die staatliche Schule sehr gute Arbeit geleistet. Die Einkommensteuer gehört komplett abgeschafft und der Staat sollte sich von Konsumsteuern finanzieren lassen.

    Sehe ich ähnlich. Allerdings diskutiere ich in einem anderen Thread mit jemanden über gesellschaftliche Teilhabe angesichts einer Kugel Eis für 3,50€. Wenn die Umsatzsteuer z.B. bei 100% läge und die Kugel dann 5,00€ kostet, wird es mit der Teilhabe m.E. nicht besser.

    Vielmehr muss man an die Ursachen ran: Ergo weniger Staatsquote.

    Rentenalter rauf auf 70 Jahre. Wer nicht kann, wird zu einem Dienst an der Gesellschaft gezogen. Wer auch den nicht kann, wird u.a. von den Dienstleistenden teil-stationär betreut. Wer auch das nicht kann, ist entweder stationär untergebracht oder bekommt keine Transferleistung.

    Firmensubventionen radikal auf wenige strategisch wichtige Punkte zusammenkürzen. Statt 300 Mrd. z.B. nur noch 50 Mrd.. Wenn der Industriestrom soviel kostet, dann erschöpft der Industriestrom halt das Budget.

    Solange ihr euch über Leistungsbesteuerung - und Erbschaftssteuer ist eine, denn keiner würde mehr ein Haus bauen und sich für 20-30 Jahren verschulden, wenn er nicht sicher sein kann, dass es seinen Kindern zugute kommt (und am Ende alle im Plattenbau arm leben) - echauffiert, habt ihr selbstverschulden Untertanen nichts verstanden.

    Das Problem ist ein anderes:
    Immobilienspekulationen treiben die Preise ins aschgraue. Die Spekulanten ziehen leistungslose Einkommen die durch keinerlei realwirtschaftliche Daten gedeckt sind.

    Zu lösen wäre das Problem über eine nennenswerte Grundsteuer. Die Grundsteuer kann über einen Kickback-Mechanismus an die Einwohner, gebunden z.B. an das zahlen von Einkommenssteuer, zurück gegeben werden. Mit z.B. 50€/m² Grundsteuer und einem Kickback pro Erstwohnsitz von 100m² kann man binnen weniger Jahre enorme Mengen an Wohnraum frei gemacht werden. - Steuer & Freibetrag variiert selbstverständlich örtlich. == Besitz darf nicht nur ein Privileg sein, sondern muss auch eine Obligation darstellen.

    Stattdessen diskutiert die Republik über Geschenke für Millionäre, die im Rentenalter alleine im 200m² Abrisshaus mit >200kWh/m² Wärmebedarf leben. Einzig und alleine weil die die Millionäre sich mit dem Gang ins Immo-Casino verhoben haben.

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  • Avatar von Naturzucker
    • Naturzucker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

    Re: Konsumsteuer ist nur ein anderes Wort für den selben Tatbestand

    Antwort auf Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von Boucher.

    Boucher schrieb am 14.05.2023 11:14:

    Wie wäre es damit erstmal den Staat abzubauen? Von derzeit ca. 50% Staatsquote auf höchstens 10-15%?

    Weil ein solcher Staat in der Praxis praktisch handlungsunfähig wäre.

    Dass es Steuern auf Leistung überhaupt gibt, ist ein Unding und spiegelt direkt die Rolle der Arbeitssklaven und seines Herren wider. Hier hat die staatliche Schule sehr gute Arbeit geleistet. Die Einkommensteuer gehört komplett abgeschafft und der Staat sollte sich von Konsumsteuern finanzieren lassen.

    Es ist nun aber so, dass Arbeitnehmer und Rentner den größten Teil ihres Einkommens wieder verkonsumieren. Mit der Verlagerung der Steuern auf Konsumsteuern werden Spitzeneinkommen noch mehr gepampert und entlastet und der Faktor Arbeit noch weiter besteuert.

    Solange ihr euch über Leistungsbesteuerung - und Erbschaftssteuer ist eine, denn keiner würde mehr ein Haus bauen und sich für 20-30 Jahren verschulden, wenn er nicht sicher sein kann, dass es seinen Kindern zugute kommt (und am Ende alle im Plattenbau arm leben) - echauffiert, habt ihr selbstverschulden Untertanen nichts verstanden.

    Das ist aber derzeit der Fall. Einerseits, weil die Freibeträge nicht an die durch Inflation und Geldruckerei künstlich aufgeblähten Marktpreise angepasst wurden und Omas Häuschen zunehmend im Erbfall besteuert wird.

    Und andererseits, weil sich der normale Arbeitnehmer Habecks Pläne zur ökoligischen Luxussanierung schlicht nicht leisten kann.

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  • Avatar von Naturzucker
    • Naturzucker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

    Antwort auf Re: Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von fuckup2.

    fuckup2 schrieb am 14.05.2023 11:43:

    Stattdessen diskutiert die Republik über Geschenke für Millionäre, die im Rentenalter alleine im 200m² Abrisshaus mit >200kWh/m² Wärmebedarf leben. Einzig und alleine weil die die Millionäre sich mit dem Gang ins Immo-Casino verhoben haben.

    Wie viele dieser "Millionäre", die alleine im einem Haus mit 200 qm WF leben, kennst Du?

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  • Avatar von bannoeckle
    • bannoeckle

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2020

    Erbschaftssteuer

    Antwort auf Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von Boucher.

    Boucher schrieb am 14.05.2023 11:14:

    Solange ihr euch über Leistungsbesteuerung - und Erbschaftssteuer ist eine, denn keiner würde mehr ein Haus bauen und sich für 20-30 Jahren verschulden, wenn er nicht sicher sein kann, dass es seinen Kindern zugute kommt ...

    Kinder haben einen Freibetrag von 400.000€ bei der Erbschaftsteuer. Pro Erbe. Das reicht für die allermeisten Eigenheime. Sogar in der Regel noch für ein nettes Aktiendepot. Also denk dir ein Argument aus, das auf Tatsachen beruht.

    Erbschaftsteuer keine Leistungsteuer. Wer besteuert wird, hat nicht etwas geleistet.

    Erbschaftsteuer fördert die soziale Durchlässigkeit in der Gesellschaft. Diesmal von oben nach unten.

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    210 Beiträge seit 26.08.2020

    Antwort auf Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von Boucher.

    Boucher schrieb am 14.05.2023 11:14:

    Dass es Steuern auf Leistung überhaupt gibt, ist ein Unding

    Ist das so? Die Starken "finanzieren" die Schwachen mit. Das gleiche Prinzip wie bei Krankenversicherung und Rente.

    Die Einkommensteuer gehört komplett abgeschafft und der Staat sollte sich von Konsumsteuern finanzieren lassen.

    Und wo kommt der Konsum her? Das funktioniert nur, wenn die Masse sich Konsum leisten kann. Das bedeutet, dass fast alle mehr Einkommen haben müssen, als sie zum Leben brauchen.

    Wenn schon, dann sollten alle in den gleichen Umverteilungstopf einzahlen. Beamte, Ärzte, Selbstständige, Firmen, ...

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    • fuckup2

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2022

    Antwort auf Re: Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von Naturzucker.

    Naturzucker schrieb am 14.05.2023 12:38:

    fuckup2 schrieb am 14.05.2023 11:43:

    Stattdessen diskutiert die Republik über Geschenke für Millionäre, die im Rentenalter alleine im 200m² Abrisshaus mit >200kWh/m² Wärmebedarf leben. Einzig und alleine weil die die Millionäre sich mit dem Gang ins Immo-Casino verhoben haben.

    Wie viele dieser "Millionäre", die alleine im einem Haus mit 200 qm WF leben, kennst Du?

    In der Familie: 3
    In der Wohngegend in der ich lebe: >10% des Viertels

    Das Attribut "Millionär" ist eine unmittelbare Folge des Attribut "Hausbesitzer". Wer auf die Tränendrüse drücken will würde eine Geschichte von der verwittweten Oma erzählen der der Habeck jetzt das Haus nehmen will.

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  • Avatar von fuckup2
    • fuckup2

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2022

    Antwort auf Re: Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von .

    BvZ schrieb am 14.05.2023 13:07:

    Die Einkommensteuer gehört komplett abgeschafft und der Staat sollte sich von Konsumsteuern finanzieren lassen.

    Und wo kommt der Konsum her? Das funktioniert nur, wenn die Masse sich Konsum leisten kann. Das bedeutet, dass fast alle mehr Einkommen haben müssen, als sie zum Leben brauchen.

    Du hast "Konsum" nicht verstanden. "Konsum" ist z.B. der Einkauf im Discounter. Daher hiessen diese lustigen Örtlichkeiten früher in der SBZ "Konsum".

    Plakativ:
    - Ermäßigter USt-Satz: 50%
    - Voller USt-Satz: 200%
    - Dafür alles BAT.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 24.06.2004

    Antwort auf Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von Boucher.

    Boucher schrieb am 14.05.2023 11:14:

    ...
    Die Einkommensteuer gehört komplett abgeschafft und der Staat sollte sich von Konsumsteuern finanzieren lassen.
    ...

    Großartige Idee. Dir ist klar, wie die Verteilung von Konsum zwischen den verschiedenen Einkommensgruppen ist?
    Die am wenigsten haben, stecken den größten Teil ihres Einkommens in den Konsum (müssen sie auch, wer verhungert schon gern).
    Um so größer das Einkommen, umso geringer der Prozentsatz des Einkommens, der in den Konsum fließt.
    Das bedeutet, je höher das Einkommen, umso niedriger die prozentuale Steuerbelastung.
    Hast du noch mehr solcher unsinnigen Ideen?
    Oder besser gesagt (Unsinn ist das ja nicht wirklich, sondern ich setze mal Wollen voraus), hast du noch mehr solcher sozialdarwinistischer Ideen?

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    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2023

    Antwort auf Staat abbauen, statt über neue Steuern seinen Neid befrieden von Boucher.

    Dass es Steuern auf Leistung überhaupt gibt, ist ein Unding

    Leider ist es nunmal so, dass man letztlich nur Leistung besteuern kann. Denn nur Leistung erzeugt Werte, die man sich aneignen kann. Wo nichts geleistet wird, gibt es nichts anzueignen, nichts auszubeuten, nichts zu besteuern.

    Kapitaleinkünfte haben einen, der sie durch Leistung erarbeitet und einen, der diese Einkünfte kassiert. Und das ist nunmal in der Natur der Sache liegend nicht derselbe, der eine ist Ausgebeuteter, der andere der Ausbeuter. Das macht deutlich, dass die Aneignung immer beim Ausgebeuteten stattfindet, prinzipiell nie beim Ausbeuter.
    Das sollte man irgendwann man verstehen.

    Daher ist die Vorstellung, man könnte Steuern von der Leistung wegverlagern, leider unrealistisch.

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