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106 Beiträge seit 13.05.2023

Großmutters Häuschen mitlerweile mit 1.5 Million bewertet...

... da kann man sich das Erben nicht leisten. Die gallopierende Inflation besonders bei Immobilien hat doch sämtliche Erbschaftssteuerfreigrenzen implodieren lassen. Diese müssten auch deutlich steigen.

Besagte Großmutter arbeitete als ungelernte Hilfskraft 1950 in einer Textilfabrik.
Von einem Monatslohn kaufte sie sich ein Baugrundstück von 800 qm und baute zusammen mit ihrem Mann dann ein Haus das beide zusammen mit je zwei Fabrikhilfskraftsgehältern innerhalb 20 Jahre abbezahlen konnten.

Meine Frau und ich, haben beide Studiert, arbeiten beide als Entwickler, liegen an der oberen Grenze, was hier als Mittelschicht angegeben wurde.

Die Erbschaftssteuer für jenes Haus würde uns ruinieren.

Vlg

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Hühner hart am Lachen

    Antwort auf Großmutters Häuschen mitlerweile mit 1.5 Million bewertet... von .

    deHotz42 schrieb am 15.05.2023 09:03:

    nnerhalb 20 Jahre abbezahlen konnten.

    Die Erbschaftssteuer für jenes Haus würde uns ruinieren.

    "Ruinieren?" Wie geht das denn?
    Da kommt schuldenfreies Grundeigentum rein, und ruiniert dich?

    Da lachen die Hühner.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.05.2023 09:11).

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  • Avatar von Orca30
    • Orca30

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2004

    Antwort auf Hühner hart am Lachen von jungspund.

    jungspund schrieb am 15.05.2023 09:11:

    deHotz42 schrieb am 15.05.2023 09:03:

    nnerhalb 20 Jahre abbezahlen konnten.

    Die Erbschaftssteuer für jenes Haus würde uns ruinieren.

    "Ruinieren?" Wie geht das denn?
    Da kommt schuldenfreies Grundeigentum rein, und ruiniert dich?

    Da lachen die Hühner.

    Klar, Haus von der Grossmutter? Weg mit dem alten Krempel! Das wird an einen Bauträger verkauft, und der Rubel rollt.

    Haus wird abgerissen, und massivst überbaut.

    Und dann wundert man sich, wie die ehemaligen Garten-Vororte heute aussehen.

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Antwort auf Re: Hühner hart am Lachen von Orca30.

    Orca30 schrieb am 15.05.2023 09:25:

    Klar, Haus von der Grossmutter? Weg mit dem alten Krempel! Das wird an einen Bauträger verkauft, und der Rubel rollt.

    Das ist die Variante 1. Alles andere als ruinös, nicht wahr?
    Variante 2 wäre - Hypothek aufnehmen und den Sanierungsstau beheben. Großmutter hat ja auch 20 Jahre sowas gekonnt. Nur der Herr SW-Ingenieur nicht.

    Variante 3 - Die Bude in guter Lage in saumäßigem Zustand zu Höchstpreis vermieten und dabei laut lamentieren -- kann man machen, ist aber lächerlich,

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.05.2023 09:32).

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  • Avatar von Kalman
    • Kalman

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.10.2002

    Schade dass man sich erst beim Erben darüber Gedanken macht

    Antwort auf Großmutters Häuschen mitlerweile mit 1.5 Million bewertet... von .

    In ihrem Fall ist es schade, das am Ende die dicke Rechnung kommt. Man hätte ja früher agieren können und damit Kosten vermeiden.

    Oma hätte zu Lebzeiten ja schon einen Teil der Immobilie an die Kinder/das Kind schenken können. Das wäre von der Beisetzung zwar gleich, aber man hätte Spielräume beim Immobilienwert.

    A) man hat den Preisanstieg ja Jahr für Jahr beobachtet und hätte früher verschenken können. Geringerer Wert = geringere Schenkungssteuer.

    B) Oma hätte noch ein Nießbrauchsrecht behalten können, der pro erwarten Lebensjahr eine angenommene Nettojahresmiete vom Hauswert abgezogen hätte.

    C) alle 10 Jahre kann man 400.000€ an die Kinder steuerfrei schenken

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Antwort auf Schade dass man sich erst beim Erben darüber Gedanken macht von Kalman.

    Kalman schrieb am 15.05.2023 09:58:

    Oma hätte zu Lebzeiten ja schon einen Teil der Immobilie an die Kinder/das Kind schenken können.

    C) alle 10 Jahre kann man 400.000€ an die Kinder steuerfrei schenken

    400K sind eigene Kinder, Enkel sind anders ... afaik.

    Bei der Schenkerei muss man einiges beachten: Das erfordert vor allem auch großes innerfamiliäres Vertrauen. Vielfach haben auch die "Omas" ihren Nachlass nicht ordentlich geregelt und der Zoff ist dann da.

    Was auch wichtig ist: Wenn die Immobilie verschenkt ist, gehen die Einnahmen aus der Immobilie an den Eigentümer. Enkelchen versteuert das dann - und zahlt aus dem *versteuerten* die Pflegekosten. Das kann richtig ins Geld gehen.
    You milage may vary, depending on your kreativer steuerberater.

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  • Avatar von Kalman
    • Kalman

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.10.2002

    Antwort auf Re: Schade dass man sich erst beim Erben darüber Gedanken macht von jungspund.

    jungspund schrieb am 15.05.2023 10:05:

    Kalman schrieb am 15.05.2023 09:58:

    Oma hätte zu Lebzeiten ja schon einen Teil der Immobilie an die Kinder/das Kind schenken können.

    C) alle 10 Jahre kann man 400.000€ an die Kinder steuerfrei schenken

    400K sind eigene Kinder, Enkel sind anders ... afaik.

    Bei der Schenkerei muss man einiges beachten: Das erfordert vor allem auch großes innerfamiliäres Vertrauen. Vielfach haben auch die "Omas" ihren Nachlass nicht ordentlich geregelt und der Zoff ist dann da.

    Was auch wichtig ist: Wenn die Immobilie verschenkt ist, gehen die Einnahmen aus der Immobilie an den Eigentümer. Enkelchen versteuert das dann - und zahlt aus dem *versteuerten* die Pflegekosten. Das kann richtig ins Geld gehen.
    You milage may vary, depending on your kreativer steuerberater.

    Es stimmt das, Enkel andere Freibeträge haben. Man müsste erst am die Kinder schenken und dann die an ihre Kinder. Sollte auch gehen.

    Zu den Pflegekosten: das ist für mich neu, das Enkel für ihre Omas aufkommen müssen.
    Mit dem Nießbrauch würde die Oma die Einnahmen erhalten und zu ihren Lebzeiten sieht der Enkel kein Einkommen aus der Bude.
    Zumindest das Haus ist aber in der Familie gesichert da, man der Oma nichts wegnehmen kann was ihr nicht gehört.

    Zum Vertrauen: ja, das ist nötig. Ohnehin ist es ratsam mit allen Beteiligten einen guten Kompromiss klar und transparent zu finden.

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Gedanken machen

    Antwort auf Re: Schade dass man sich erst beim Erben darüber Gedanken macht von Kalman.

    Kalman schrieb am 15.05.2023 10:11:

    Zu den Pflegekosten: das ist für mich neu, das Enkel für ihre Omas aufkommen müssen.
    Mit dem Nießbrauch würde die Oma die Einnahmen erhalten und zu ihren Lebzeiten sieht der Enkel kein Einkommen aus der Bude.

    Sie müssen nicht, aber das ist eben wohl der Deal. Nießbrauch kann man da machen, ist aber nicht ganz einfach.

    Ich sach mal: Ums richtig zu machen, erzeugst du Steuerberater und Notarkosten, dafür gibt es schon die gefürchtete Wärmepumpe :-)

    Zumindest das Haus ist aber in der Familie gesichert da,

    Wenn sich alle über das Ziel einig sind, dann läuft die Sache. Dann wird's wieder ontopic, denn man könnte auch den Weg in den Armut einschlagen und die Immobilie einfach verfrühstücken.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.05.2023 10:23).

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  • Avatar von Orca30
    • Orca30

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2004

    Antwort auf Re: Hühner hart am Lachen von jungspund.

    jungspund schrieb am 15.05.2023 09:30:

    Orca30 schrieb am 15.05.2023 09:25:

    Klar, Haus von der Grossmutter? Weg mit dem alten Krempel! Das wird an einen Bauträger verkauft, und der Rubel rollt.

    Das ist die Variante 1. Alles andere als ruinös, nicht wahr?
    Variante 2 wäre - Hypothek aufnehmen und den Sanierungsstau beheben. Großmutter hat ja auch 20 Jahre sowas gekonnt. Nur der Herr SW-Ingenieur nicht.

    Variante 3 - Die Bude in guter Lage in saumäßigem Zustand zu Höchstpreis vermieten und dabei laut lamentieren -- kann man machen, ist aber lächerlich,

    Variante 3 ist verboten.

    Zu Variante 2 kommt auch noch die Erbschaftssteuer dazu. Also mal locker-flockig 500k in die Hand nehmen (minimum).

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    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Antwort auf Re: Hühner hart am Lachen von Orca30.

    Orca30 schrieb am 15.05.2023 10:31:

    Variante 3 ist verboten.

    Nö.

    Zu Variante 2 kommt auch noch die Erbschaftssteuer dazu. Also mal locker-flockig 500k in die Hand nehmen (minimum).

    Ja, mimimi. Bleibt 1M€ Reichtum ... Angesichts der Tatsache, das die verehrte Großmutter exakt das gleiche Risiko eingegangen ist - geht es noch alberner?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.05.2023 10:42).

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