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  • unbekannter Benutzer

mehr als 1000 Beiträge seit 26.04.2007

Ganz schön raffiniert

sieht man sich das hier zum thema "mittelschicht" an, dann wundert man sich doch über nichts mehr:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mittelschicht

schon durchaus hochinteressant, welche jährlichen einkommensklassen von firmen wie zum beispiel "goldman sachs" der mittelschicht zugeordnet werden, da kann man wirklich nur noch mit dem kopf schütteln.

ab einem jährlichen jahreseinkommen zwischen $6.000 und $30.000 zählt man also deren meinung nach schon zur mittelschicht?

äh hallo?

na gut, verglichen mit akademikern aus äthiopien oder wanderarbeitern aus china mag das für manche betrachter womöglich so sein, aber wer auf solche banalen statistik- und definitionstricks reinfällt, nur weil er sich dann entspannt zurücklehnen kann, da er dann so ein gemütliches gefühl der mittelschichtzugehörigkeit verspürt, der liegt aber echt voll daneben!

zur erinnerung: hier in deutschland gibt es weit über eine million einkommensmillionäre, das ist dann schon eine ganz andere kategorie.

wer also nicht mindestens monatlich rund €83.000 verdient (anstatt vergleichsweise peinliche 25.000 bis 30.000 jährlich), der sollte nicht auf solche definitionen reinfallen und denken, er würde mit seinem mickrigen einkommen der sogenannten mittelschicht angehören.

und zwar erst recht nicht in so typisch mondänen ländern wie hier in europa, wo bekanntlich andere lebenskosten herrschen, als in äthiopien, nordkorea oder china (usw).

ab den milliardären wird es dann richtig absurd, wenn man diverse superreiche mal mit den reichtümern der königshäuser von zahlreichen anderen ländern vergleicht: so mancher europäische milliardär ist verglichen mit etlichen multimilliardären (zb im arabischen raum) vergleichsweise arm wie eine kirchenmaus.

meinetwegen soll jeder selbst entscheiden, welcher schicht er sich zugehörig fühlt. denn reichtum ist relativ.

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  • Avatar von fuckup2
    • fuckup2

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2022

    Antwort auf Ganz schön raffiniert von .

    wissen ist ohnmacht schrieb am 14.05.2023 06:08:

    sieht man sich das hier zum thema "mittelschicht" an, dann wundert man sich doch über nichts mehr:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mittelschicht

    schon durchaus hochinteressant, welche jährlichen einkommensklassen von firmen wie zum beispiel "goldman sachs" der mittelschicht zugeordnet werden, da kann man wirklich nur noch mit dem kopf schütteln.

    ab einem jährlichen jahreseinkommen zwischen $6.000 und $30.000 zählt man also deren meinung nach schon zur mittelschicht?

    äh hallo?

    Was an der "mittleren Schicht" hast Du nicht verstanden?

    Deutsche-Definition: 60-200% des Median-Einkommen.
    Median-Einkommen 2019: 24.037€
    https://www.wsi.de/de/verteilungsbericht-2022-30037-medianeinkommen-30065.htm
    ==> Mittelschicht: 14.400€-48.000€.

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  • Avatar von marenghi
    • marenghi

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2020

    Antwort auf Ganz schön raffiniert von .

    Wie der Kollege schon meinte:

    Mittelschicht ist definiert als irgendeine Beziehung zum Medianeinkommen.

    Sie können auch Unter-, Mittel-, Oberschicht als jeweils ein Drittel definieren, dann verschieben sich etwas die Grenzen.

    Aber Ihre Definition scheint zu sein: "Mittelschicht ist für mich, wenn man soundsoviel Geld hat." Und diese Ihre Vorstellung ist so hoch, dass dann wahrscheinlich 80% Unterschicht sind, 19% Mittelschiht und 1% Oberschicht.

    So eine Asymmetrie ergibt als Definition für mich keinen Sinn.

    Sie ändert aber nichts daran, dass man, wenn man Umverteilung will, an die gleichen Leute ran muss. Weil man nicht nur von den 1% nehmen kann (sollte man natürlich am stärksten tun), und das dann den restlichen 99% gleich geben. Dann kommt nix dabei rum zum Umverteilen pro Person.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.05.2023 10:42).

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  • Avatar von Normativ
    • Normativ

    563 Beiträge seit 11.10.2022

    Kann man nicht ernst nehmen

    Antwort auf Ganz schön raffiniert von .

    Eine Millionen Einkommensmillionäre würde bedeuten, dass so in etwa jeder 80zigste Einkommensmillionär wäre. Schön wär‘s!

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  • Avatar von datatype
    • datatype

    687 Beiträge seit 07.07.2000

    Antwort auf Ganz schön raffiniert von .

    wissen ist ohnmacht schrieb am 14.05.2023 06:08:

    zur erinnerung: hier in deutschland gibt es weit über eine million einkommensmillionäre, das ist dann schon eine ganz andere kategorie.

    Aha...
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/162287/umfrage/einkommensmillionaere-in-deutschland/

    Merke: Vermögensmillionäre (~1,63M) != Einkommensmillionäre (~27k)

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