nach nun 7 Jahrzehnten ohne Krieg gibt es natürlich eine signifikante Weitergabe von Vermögen durch Erbschaften. Das Problem, ein nicht geringer Teil der Bevölkerung kann auf relativ großen Fuß lebend,sich einen schlauen Lenz machen, wohingegen die weniger glücklichen schuften und ackern ohne eine Perspektive auf "nachhaltige" Vermögensbildung haben. Wie auch, das Finanzamt nimmt den schuftenden fast alles weg und den Erbenden eigentlich gar nichts. Dekadenter und korrupter wars im niedergehenden römischen Reich vermutlich dann auch nicht. So betrachtet ist das Bilderbuch Darwinismus, der Staat müßte ein Korrektiv liefern, sonst braucht es den Staat eigentlich bald eh nicht mehr. Also wozu irgendwelche Vergleiche oder Stastistiken bemühen, das Dilemma liegt offen da und ist jahrelang bekannt.. Wenn sie ein Volk von unzufriedenen faulen Dauerkreuzfahrern heranzüchten, die auf ihren Eigentumswohnungen sitzen wie die Hühner auf dem Ei , und sich darüber hinaus noch lustig machen über diejenigen, die sich nur sehr ungelenk aus der Misere herausarbeiten können und nicht selten bis zu 50% ihres dann versteurenden Einkommens für eine Mietwohnung ausgeben müssen , brauchen wir uns nicht zu wundern wenn eines Tages wieder so eine komische rechte Partei +35% erreicht und das ganze Geschmeiss von vorne losgeht.
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