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Avatar von crizak
  • crizak

mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2017

Erben angemessen besteuern, ...

"Die verzerrte Wahrnehmung hat Auswirkungen auf die politische Willensbildung: "Bei den politisch aufgeladenen Debatten über Erbschafts- und Vermögenssteuer etwa zeigt sich: Viele Menschen aus der Mitte der Gesellschaft glauben offenbar fälschlicherweise, sie seien von solchen Steuern direkt betroffen", erklärte dazu am Donnerstag die Co-Autorin der Studie, Sharon Baute.

"Sie unterschätzen, wie viel vermögender andere im Vergleich zu Ihnen selbst sind", betont sie. Fehleinschätzungen wie diese machen es unwahrscheinlicher, dass sich Menschen für eine stärkere Umverteilungspolitik mobilisieren lassen."

Meine Rede. Hier, immer wieder.

Dazu kommt das ganze getrickse um Steuern zu vermeiden für Erben, ...

Dazu die ungleiche Verteilung der Vermögen.

Uuund das beste, die Leute wählen dieses System alle 4 Jahre wieder. Wie kannst du so blöd sein??

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  • Avatar von Kalman
    • Kalman

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.10.2002

    Antwort auf Erben angemessen besteuern, ... von crizak.

    Wie oft wollen sie Einkommen eigentlich versteuern? Bis nichts mehr da ist?
    Wenn jemand 1.000.000 erwirtschaftet und 42% davon abgibt, kann er es entweder verkonsumieren oder seinen Nachkommen weitergeben, der es dann verkonsumiert. So wie der Konsument frei ist mit deinem verstreuten Geld das anzustellen worauf er Lust hat, muss der Erbende oder Schenkende das selbe Recht haben.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2023

    Antwort auf Erben angemessen besteuern, ... von crizak.

    Die Mechanismen, die für Umverteilung (von oben nach unten) meistens im Gespräch sind, sind Progression, Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer.

    Nichts davon trifft Superreiche oder auch nur Mittelständler, die ihr Unternehmen in einer Stiftung untergebracht haben, vorzugsweise im Ausland. Die von dieser als Begünstigte versorgt werden und sonst kaum Einkommen beziehen. Im Zweifel werden die Zuflüsse pauschal als Kapitalertrag versteuert, da ist die Progression schon mal raus. Der Erbfall tritt nie ein. Und eine Vermögenssteuer auf Körperschaften und Unternehmen wäre der Tod unzähliger Arbeitsplätze.

    Wenn aber die Reichen raus sind, dann müssen die Maßnahmen der Umverteilung wen anders treffen. Das sind dann kleine Angestellte, die schon in die Maximalprogression geraten. Mangels Gestaltungsmöglichkeiten muss das selbst bewohnte Haus im Erbfall oder gar als Vermögen versteuert und oft verkauft werden.

    Warm viele Leute darauf immer wieder reinfallen ist in der Tat eine spannende Frage.

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