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Avatar von Normativ
  • Normativ

563 Beiträge seit 11.10.2022

Die Grenze ist überschritten

Umverteilung findet nur der gut, der davon profitiert. Derjenige, der draufzahlt findet das Ganze hingegen meist suboptimal. In Grenzen ist das ja alles ok. Aber die Grenze ist in Deutschland längst überschritten.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2023

    Antwort auf Die Grenze ist überschritten von Normativ.

    Wenn es wenigstens Grenzen wären.
    Tatsächlich ist es aber ein Korridor, in dem man draufzahlt, mit einer Untergrenze und einer Obergrenze.
    Ganz praktisch: Wessen Einkommen vollständig von anderen erarbeitet wird (Gewinne & Kapitaleinkünfte) für den ist die Höhe der Besteuerung völlig egal, denn auch die Steuer wird wie alles andere von anderen erarbeitet. Letztlich wird dann nur die Ausbeutungsquote ausgeweitet. Und die Höhe der Steuer beeinflusst genau diese Quote nicht, daher bewirkt Umverteilung ausschließlich diejenigen die arbeiten.
    Einfach weil bei Nichtarbeitenden grundsätzlich kein Wert abgesaugt werden kann, eben weil sie nicht arbeiten und da unterscheiden sich Hartzer und Kapitalisten und Erben nicht.
    Das führt in der Konsequenz dazu, dass Arbeit gnadenlos bestraft wird, ein großer Fehlanreiz.
    Besser wäre es, sich Gedanken über die Beeinflussbarkeit und Verringerung der Ausbeutungsquote zu machen.

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  • Avatar von Kalman
    • Kalman

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.10.2002

    Antwort auf Re: Die Grenze ist überschritten von .

    "Wessen Einkommen vollständig von anderen erarbeitet wird (Gewinne & Kapitaleinkünfte) ..."

    Gibt es denn sowas in der Realität, dass man selbst ohne ein Investment das die Produktionsmittel bereit stellt einen Anspruch auf das Einkommen hat? Kapitaleinkünften steht doch zb Kapital entgegen und das Risiko es zu verlieren. Ohne diesen Kapitaleinsatz gibt es keine Gewinne.

    Wenn Sie das nicht mögen, dann entziehen Sie sich dem doch einfach. Legen Sie doch einfach ohne Kapital, Maschinen und Räumen/Immobilien mit ihrer Produktion los.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2023

    Antwort auf Re: Die Grenze ist überschritten von Kalman.

    Es ist hier nicht Thema, was eine konkrete Person mag oder tun sollte. Das ist deren Privatsache, die nichts zum allgemeinen Verständnis der Ausbeutungsprozesse beiträgt.

    Tatsache ist, dass egal ob geerbt oder selbst aufgebaut ein großer Haufen Kapital immer nur aus der Aneignung von Wert entstehen kann.
    Das widerspricht nicht der Möglichkeit, dass der Unternehmer auch Leistung erbringt, diese kann mit einem normalen, marktüblichen Gehalt bewertet werden. Was darüber hinaus geht, ist leistungsloser Gewinn.

    Das muss man als erstes verstehen. Danach kann man darüber nachdenken ob man Gewinn abschaffen sollte - und welche Folgen das hätte. Ohne Gewinn kein Anreiz zur Behebung von Mangel, daher führt dieser Pfad zwingend in allgemeines Mangelelend und meist zu staatlicher Gewalt.

    Das andere Extrem ist, schrankenlos beliebige Ausbeutungsquoten zuzulassen, auch dieser Pfad führt zu massenhaftem Elend.

    Der Trick ist da einen Mittelweg zu finden, den man aber mit sinnvollen Stellschrauben angehen muss. Die Lohnquote ist so eine Stellschraube, faire Löhne und faire Gewinne.
    Derzeit sind die Gewinne schlicht zu stark.

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  • Avatar von elfboi

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.06.2001

    Antwort auf Re: Die Grenze ist überschritten von .

    Deshalb müssen Erbschaften, Schenkungen, Vermögen und Kapitalerträge abgeschöpft werden, nicht Einkommen aus Arbeit.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2023

    Antwort auf Re: Die Grenze ist überschritten von elfboi.

    Das führt im Effekt nur dazu, dass doch wieder die Leistung der Arbeitenden belastet werden. Belasten kann man nur da wo gearbeitet wird.
    Das Problem ist eher, dass die Lohnabhängigen eine viel zu hohe Gewinnquote zulassen.
    Und die Politik fördert das dadurch, dass sie die Lohnabhängigen erpressbar macht.

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  • Avatar von Normativ
    • Normativ

    563 Beiträge seit 11.10.2022

    Du kennst die Arbeitnehmer nicht

    Antwort auf Re: Die Grenze ist überschritten von .

    „Das Problem ist eher, dass die Lohnabhängigen eine viel zu hohe Gewinnquote zulassen.“

    Arbeitnehmer und Arbeitgeber unterscheiden sich in keiner Form voneinander, wenn es darum geht mit, minimalem Aufwand ein maximales Ergebnis realisieren zu wollen.

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